Seit 20:03 Uhr Konzert

Donnerstag, 17.10.2019
 
Seit 20:03 Uhr Konzert

Literatur / Archiv | Beitrag vom 04.12.2007

Die Brooklyn-Bridge-Sinfonie

Mit Hart Cranes Poem "Die Brücke" über New Yorks Wahrzeichen

Von Holmar Attila Mück

Podcast abonnieren
Freiheitsstatue mit Blick auf Manhattan (dradio.de)
Freiheitsstatue mit Blick auf Manhattan (dradio.de)

Der Weg des amerikanischen Dichters Hart Crane nach Deutschland war lang. Gut 70 Jahre nach seinem Tod - er nahm sich 1932 mit 33 Jahren das Leben - liegt sein Opus Magnum, der Gedichtzyklus "The Bridge", in der Übersetzung der österreichischen Anglistin Ute Eisinger vor.

Der kleine Salzburger Verlag "Jung und Jung" wagte das Risiko, denn Crane galt und gilt als gar nicht oder nur schwer übertragbar, obwohl das Poem als Schlüsseltext der amerikanischen Moderne gilt. Die Gegensätze zwischen Technologie, Naturmythologie und Großstadterfahrung sollten im zentralen Symbol der Brücke aufgehoben werden, und dafür benutzte Crane historische Mythen von Pocahontas bis Kolumbus sowie musikalische Variationen.

Crane hat eine unvergleichliche Sprach - und Gesellschaftsanalyse geschaffen. Das außerordentliche Bauwerk über den East River erhielt durch ihn eine poetische Entsprechung.

Manuskript zur Sendung als pdf oder im barrierefreien Textformat

Literatur

Buchmessen-Gastland NorwegenVom Fjord an die Spree
Ein Portrait des norwegischen Autors Jostein Gaarder. (picture alliance / NTB Scanpix / Lise Åserud )

"Der Traum in uns" steht als Motto über dem Auftritt Norwegens als Gastland der Frankfurter Buchmesse. Von was träumen die Skandinavier? Von der Finanzkrise en miniature, vom Tod und von den Grenzen Russlands. Drei Autorengespräche.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur