Freistil, vom 20.01.2013, 20:05 Uhr

Die Blauen Augen von Louis de Funès

Von Rebecca Partouche

Sein Name steht für Trivialität, Anspruchslosigkeit und komische Grimassen. Dabei stammt Louis Germain de Funès de Galarza nicht nur aus einem spanischen Adelsgeschlecht und ist ein klassisch ausgebildeter Musiker, er behandelt seine Komödien auch wie Partituren.

Der französische Film- und Theaterkomiker Louis de Funes als Polizist in einer Szene des Films "Louis und seine verrückten Politessen" aus dem Jahr 1983. (picture alliance / dpa)
Der französische Film- und Theaterkomiker Louis de Funes als Polizist in einer Szene des Films "Louis und seine verrückten Politessen" aus dem Jahr 1983. (picture alliance / dpa)

Gerade die Filme, die am albernsten und kunstlosesten erscheinen, sind absolut durchorchestriert. In der Zusammenarbeit mit dem kongenialen Regisseur Gérard Oury erreichen seine Komödien eine erzählerische Dichte, wie man sie bis dahin nur aus Amerika kannte.

Noch nie zuvor war in Europa so viel Zeit und Geld in eine Komödie investiert worden. So kam ‘La grande Vadrouille’ – in dem deutschen Titel ‘Die große Sause’ – 1966 beinahe wie ein klassischer Kriegsfilm daher und rettete damit fast im Alleingang die französische Filmindustrie.

Seitdem ist die französische Komödie ein Exportschlager der Grande Nation. Louis de Funès starb vor 30 Jahren, am 27. Januar 1983.

Regie: Rebecca Partouche
SWR 2010

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Die blauen Augen...Von Louis de Funès

 

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