Die besondere Aufnahme 

Das Klavierwerk von Pierre Boulez (3/3)Vollendete Fragmente

Zugewandt, heiter, gelassen: In seinen späten Jahren setzte sich Pierre Boulez, hier 2010 in Wien, besonders für junge Musiker ein (imago images / SKATA)

Albumblätter, Gelegenheitskompositionen, Großwerke: Im späten Schaffen von Pierre Boulez überlagern sich Anlässe und Gattungen. Spielerischer Witz und schillernde Resonanz verbindet die Stücke, die Michael Wendeberg und Nicholas Hodges interpretieren.

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Archiv / Die besondere Aufnahme 

Das Klavierwerk von Pierre Boulez (2/3)An der Grenze des Fruchtlandes

Komponist mit zwei Gesichtern: Auf seine entweder sehr strengen oder sehr freien Werke der 1950er Jahre blickte Pierre Boulez, hier Mitte der 1980er Jahre, skeptisch zurück (imago images / Leemage)

Das Klavier als Motor musikalischer Entwicklung: In den 1940er Jahren überwand der junge Komponist Pierre Boulez seine Vorbilder, um 1950 überschritt er ästhetische Grenzen. Michael Wendeberg und Nicholas Hodges spielen Boulez‘ experimentelle Werke.

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Das Klavierwerk von Pierre Boulez (1/3)Bekenntnisse eines Jungen Wilden

Rigoros und scharfzüngig in jungen Jahren, aber keineswegs humorlos: Pierre Boulez auf einer undatierten Fotografie in London (imago images / ZUMA / Keystone)

Zeitlebens hat sich der Komponist und Dirigent Pierre Boulez mit dem Klavier auseinandergesetzt. Die Werke für "sein" Instrument spiegeln die Musik von 1945 bis 2005 wider. Michael Wendeberg hat sie eingespielt – und einige Fundstücke dazu.

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Silke Aichhorn: Leben mit der HarfeLebenslang frohlocken

Die Musikerin steht in rotem Kleid neben ihrer Harfe, beide vor einer massiven, steinernen Mauer. (Silke Aichhorn / Markus Aichhorn)

Als Harfenistin ist man Klischees ausgesetzt, hat immer 40 Kilogramm hochsensibles Instrument im Schlepptau und muss ein breites Repertoire bereithalten: von Komödienstadl bis Debussy. Langweilig wirds nie - bestätigt Harfenistin Silke Aichhorn in ihrem Buch.

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Flex Ensemble Beethovens 3. Sinfonie zu Viert

Drei Musikerinnen mit ihren Streichinstrumenten und ein Mann stehen auf einer Wiese. (Glex Ensemble / Zuzanna Specjal)

Die sogenannte "Eroica", Beethovens 3. Sinfonie, eroberte als Kammerstück die europäischen Salons. Beethovens Schüler Ferdinand Ries bearbeitete das große Werk für eine überschaubare Besetzung: ein Klavierquartett. Das Flex Ensemble hat das Werk neu eingespielt.

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"Inside Eroica" mit dem Flex Ensemble Beethovens 3. Sinfonie für Klavierquartett

Die vier Ensemblemitglieder in farbiger Konzertkleidung vor einer Blau-Orange-Grün-Roten Wand (Foto: Tim Klöcker)

Eine Beethoven-Sinfonie zu viert. Das Flex Ensemble spielt eine Bearbeitung der 3. Sinfonie für Klavierquartett und zwei Stücke von Gordon Williamson, der sich mit diesem Meisterwerk auseinandergesetzt hat.

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Klavierduo Roelcke / Gremmelspacher spielen MessiaenReligiösität im Klang zweier Klaviere

Ein Mann steht in einem großräumigen, historischen Treppenhaus. (imago images / Werner Neumeister)

Die Pianisten Irmela Roelcke und Axel Gremmelspacher haben sich für "Visions de l’Amen" von Olivier Messiaen als Hauptwerk einer neuen Aufnahmesession entschieden - Musik voller religöser Symbolik.

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"Earth Music" mit der Capella de la TorreVier Elemente: Musik der Erde

Ein Ensemble mit alten Instrumenten wie Schalbei und Pommer stehen in einer Parkecke mit hohen Sträuchern. (Capella de la Torre / Greiner-Napp )

Feuer, Wasser, Luft und Erde - vier Elemente lassen sich auch musikalisch ausdrücken. Katharina Bäuml und ihre "Capella de la Torre" haben sich lange damit beschäftigt. Mit der Veröffentlichung der "Earth Music" ist die Elemente-Reihe nun vollständig.

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Lautten Compagney Berlin mit neuer DLF-Kultur-Produktion: Time ZonesFrühbarock passt zu Satie

Das Ensemble Lautten Compagney läuft mit Instrumenten in schwarzer Konzertkleidung durch eine Halle (Ida Zenner)

Die Lautten Compagney Berlin ist bekannt für seine Klangexperimente: Mit mittelalterlichen Instrumenten entdecken sie die Musik des 20. Jahrhunderts. In "Time Zones" setzen sie Frühbarock und Musik von Satie auf ihre ganz eigene, zeitlose Spielfläche.

Alinde QuartettSchubert im Mittelpunkt

In der Mitte eines weißen Raumes liegen vier Streichinstrumente, und jeweils ein Stück entfernt stehen die entsprechenden Interpreten. Die beiden Frauen tragen auffälliges Rot und Gelb, die Männer blaue Anzüge. (Alinde Quartett / Davide Cerati)

2017 fanden sich die Vier vom Alinde Quartett zusammen. Für die Jahre 2020 bis 2028 haben sie sich auf ein Projekt geeinigt. Schubert 200, die Zahl zielt auf das 200. Todesjahr. Bis dahin wollen sie sämtliche seiner Streichquartette einspielen. Die erste CD der Reihe liegt vor.

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Kammermusik von Paul DessauKlänge eines Jahrhunderts

Ein Komponistenleben als Spiegel des Jahrhunderts: Paul Dessau (1894-1979) (imago / Michel Neumeister)

Das Schlagwort "DDR-Komponist" ist schnell bei der Hand, wenn es um Paul Dessau geht – wenn überhaupt. Das Werk eines vielseitigen und produktiven Musikers ist zu entdecken. Dessaus Kammermusik hält dem 20. Jahrhundert den Spiegel vor.

Pianist Oliver Triendel löst Wiederentdeckung ausKammermusik von Josef Labor

Denkmal von Josef Labor in Wien. (imago images / CHROMORANGE)

Als der Pianist Oliver Triendl das erste Mal die Musik von Josef Labor bei seinem Festival in Kempten vorstellte, war das Publikum begeistert: Welch wunderbar eingängig-romantische Musik war hier wiederentdeckt worden. Mehr davon spielt der Pianist nun ein.

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Sinfonien bearbeitet von Franz Liszt für KlavierBeethovens Lebensfreude

Nahaufnahme eines goldenen, lächelnden Beethoven-Gesichtes, das während der Installation im Mai 2019 in Bonn entstand, bei der 700 lächelnde Figuren den zentralen Platz in Bonn füllten. (picture alliance / dpa / Rolf Vennenbernd)

Die beiden Beethoven-Sinfonien Nr. 4 und 8 werden einerseits eher weniger gespielt, andererseits sagt man ihnen eine große Unbeschwertheit und Helligkeit nach. Die hat Komponist Franz Liszt nicht virtuos übertüncht, sondern schlank aufs Klavier übertragen.

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Mandelring Quartett spielt Revier und La TombelleFranzösische Zufallsfunde

Eine Frau und drei Männer sitzen in einem hellen, hohen, lichtdurchfluteten historischen Raum und spielen gemeinsam Quartett. (Mandelring Quartett / Uwe Arens)

Andreas Willwohl, Bratscher des Mandelring Quartetts, hatte die Werke von Jean Rivier und Fernand de La Tombelle zum Teil noch nie auf dem Pult. Ein Zufallskauf löste die musikalische Entdeckung aus. Musik voller Finessen und Verrücktheiten.

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450 Jahre Staatskapelle Berlin - ReportagenEin Tag für die Staatskapelle

Die Musiker stehen mit ihren Instrumenten auf dem großen Bebelplatz, im Hintergrund ihr restauriertes Opernhaus Unter den Linden in Berlin. (Staatskapelle Berlin / Peter Adamik)

Ein Tag der offenen Tür fand heute bei der Staatskapelle Berlin statt. Konzerte im großen Haus und im Innenhof des Intendanzgebäudes ermöglichten Begegnungen mit Musikerinnen und Mitarbeitern, die auch zur Ausstellung zur Geschichte des Klangkörpers einluden.

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Hinrich Alpers: Beethoven 6. Sinfonie, arr. von Franz LisztPer Flügel aufs Land

Ein Mann hat seine Ellenborgen auf einem geschlossenen Flügel abgelegt und darauf seinen zur Seite geneigten Kopf. (Hinrich Alpers / Felix Broede)

Beethovens sechste Sinfonie erhielt den Beinamen „Pastorale“ und beschreibt eine Reise über Land, samt Ankunft und Gewitter, Hirtengesängen und Szenen am Bach. Das Sinfonische hat Franz Liszt für virtuose Finger auf 88 Tasten übertragen.

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Deutsches Symphonie-Orchester Berlin unter Robin TicciatiGroße Wucht mit Richard Strauss

Nachkolorierte Fotographie des älteren Komponisten und Dirigenten mit weißem Haar, dunkelblauem Jacket und rötlicher Fliege. (imago images / Leemage)

Das DSO Berlin liebt romantische Werke, die groß und opulent besetzt sind, darunter auch jene von Richard Strauss, die Chefdirigent Robin Ticciati gern aufs Programm setzt. Drei Werke sind mit DLF Kultur vor dem Lockdown eingespielt und nun vorgelegt worden.

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Orchester- und Kammermusik von Emil Nikolaus von Reznicek Spätromantische Schönheiten

Das Cover der CD auf einer Deutschlandfunk Kultur-Graphik. (cpo / Graphik deutschlandradio)

Michael Wittmann ordnet den Komponisten Emil Nikolaus von Reznicek ein: Zum einen räumt er mit dem Vorurteil auf, er sei ein Anhänger des NS-Regimes gewesen, zum anderen rückt er ihn musikalisch von seinem Freund Richard Strauss weg. Vier Werke erklingen.

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin spielt Edvard GriegWenn Peer Gynt ein Geiger wäre

Eine Figur, die aus Eisenteilen besteht, stellt einen jungen Geigenspieler dar. (imago images / Design Pics / Keith Levit)

Steffen Tast, Geiger im Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, hat eine eigene Sicht auf Peer Gynt und die Musik Edvard Griegs: Für ihn ist Peer ein Geiger. Juri Tetzlaff ist in dieser Version Peer - er ist ein Musiker, der durch den Griff zur Violine immer wieder Selbstbestätigung erfährt.

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Bläserquintett der Staatskapelle Berlin spielt Frank RaschkeWenn die Klassik zu eng wird

Fünf Musiker stehen beieinander und halten alle ein Blasinstrument in der Hand. (Bläserquintett Staatskapelle Berlin / Sebastian Rosenberg)

Was, wenn das eigene Fünfer-Repertoire ausgeschöpft ist? Dann sucht man Neues. Gern im Verbund mit Freunden, wie dem Komponisten und Jazzer Frank Raschke, der das Quintett oft schon mit frechen Einfällen überrascht hat: Volkstümliches plus Jazz pluss Klassik.

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Staatsoperette DresdenRadio-Revue "Schlösser, die im Monde liegen"

Ein Mann steht auf einer Kiste und hebt stolz den Kopf über die Gruppe hinweg, die sich um ihn auf der Bühne versammelt hat.  (Staatsoperette Dresden / Kai-Uwe Schulte-Bunert)

Luftschlösser, Traumfabrik - die Operette ist das bunte Pendent zur dramatischen Oper. Die Dresdner Staatsoperette hat für uns exklusiv eine Radio-Revue zusammengestellt. Schmissige Nummern garantiert.

Kammermusik von Josef LaborZarte Wiener Romantik

Denkmal von Josef Labor in Wien. (imago images / CHROMORANGE)

Josef Labor war einer der beliebtesten Klavierpädagogen Wiens: Arnold Schönberg kam zu ihm, die junge Alme Schindler - später Gustav Mahler oder auch Alexander Zemlinsky. Der blinde Pädagoge hinterließ auch zutiefst romantische Kammermusik.

Elena Bashkirova spielt Antonín DvořákPoetische Stimmungsbilder

Elena Bashkirova beim Eröffnungskonzert von Intonations 2020 im Jüdischen Museum Berlin am 12.5.2020 (Monika Rittershaus/JMB)

Er ist nicht als Klavierkomponist bekannt - der tschechische Meister Antonín Dvořák. Doch seine dreizehn Poetischen Stimmungsbilder op. 85 gehören zu den Pretiosen der Klavierliteratur. Elena Bashkirova hat den Zyklus in unserem Studio eingespielt.

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Jugendwerke für KlavierFerruccio Busoni als Wunderkind

Historisches Foto um 1900 vom Komponisten. (imago images / Leemage / Siri Fischer Schneevoight )

Mutter: Pianistin, Vater:Klarinettist, Sohn: ein Wunderkind. Ferruccio Busoni wurde schnell ans Klavier geführt und verblüfft schon als 9-Jähriger mit klugen Kompositionen.

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