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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 06.01.2017

Die Arbeit des Bundesamtes für Migration und FlüchtlingeDie Asylentscheider

Von Claudia van Laak, Wolf-Sören Treusch und Michael Watzke

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Stempel des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (picture alliance/dpa/Foto: Klaus-Dietmar Gabbert)
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge prüft Asylanträge, fördert aber auch ehrenamtliche Helfer. (picture alliance/dpa/Foto: Klaus-Dietmar Gabbert)

Die Arbeit des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge ist komplex. Die Mitarbeiter entscheiden über Hunderttausende von Asylanträgen, recherchieren Schicksale, prüfen Fakten. Aber die Aufgaben des BAMF sind noch umfangreicher. Ein Blick hinter die Kulissen.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat im vergangenen Jahr über rund 700.000 Asylanträge entschieden. Mehr als 400.000 liegen noch auf der Halde. Der Rückstau soll mit mehr Personal in den Außenstellen und den neuen 25 dezentralen Ankunftszentren abgebaut werden. 

Aber die Arbeit der Entscheider im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ist und bleibt komplex. Teilweise sind aufwändige Recherchen notwendig. Auch die intensiven Gespräche mit den Antragsstellern dauern oft lange, sind anstrengend – für beide Seiten.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge führt nicht nur die Asylverfahren durch. Es fördert zum Beispiel auch die Arbeit vieler ehrenamtlicher Helfer, die sich um Sprachvermittlung kümmern. Denn das Engagement für Flüchtlinge ist in Deutschland weitgehend  ungebrochen – geschätzt jeder Neunte hilft ehrenamtlich Asylbewerbern - gesellschaftliches Engagement, das in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen wird. Viele von ihnen unterrichten Deutsch, obwohl sie gar nicht wissen, wie das richtig geht.

 

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