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Sonntag, 23.09.2018
 
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Kulturnachrichten

Samstag, 15. September 2018

Iran schickt Gesellschaftsdrama ins Oscar-Rennen

"No Date, No Signature" von Vahid Jalilvand

Der Iran schickt das Gesellschaftsdrama "No Date, No Signature" (deutscher Titel: "Ohne Datum und Unterschrift") von Regisseur Vahid Jalilvand ins Oscar-Rennen. Die im Iran für die Auswahl zuständige Cinema-Stiftung Farabi reichte den Film für die Kategorie "Bester nicht-englischsprachiger Film" ein. Er hatte im vergangenen Jahr bereits mehrere nationale und internationale Auszeichnungen erhalten, unter anderem bei den Filmfestspielen in Venedig. Der Film handelt von einem Gerichtsmediziner, der in einen Unfall mit einem Motoradfahrer und dessen kleinen Sohn verwickelt wird. Der Film steht im Herbst beim Filmfest Hamburg auf den Programm. Die fünf nominierten Filme für den Auslands-Oscar wird die Academy am 22. Januar 2019 bekanntgeben.

Internationales Tanzfestival startet

Sechste Auflage in Erfurt

Beim internationalen Tanzfestival Erfurt geht es in diesem Jahr um Macht, Kontrolle, Angst und Verunsicherung in einer komplexer werdenden Gesellschaft. Dazu werden Tanzcompanys aus Deutschland, Griechenland und dem Nahen Osten erwartet, wie das Tanztheater Erfurt mitteilte. Bis zum 26. Oktober sind neun Vorstellungen geplant. Zum Auftakt steht am Abend eine Performance des israelischen Choreografen Edan Gorlicki auf dem Programm. Zum Festivalprogramm gehört auch eine Neuinszenierung des Stücks "Alice im Wunderland" nach dem Kinderbuchklassiker von Lewis Carroll. Das Erfurter Tanzfestival gibt es seit 2001.

Aufsehenerregende Skulptur in London

Gigantischer Kopf blickt über die Themse

Die Skulptur eines gigantischen Kopfes, der über die Themse blickt und nachts seine Farbe je nach der Stimmung der Betrachter wechselt, ist die neueste Attraktion auf Londons South Bank. Das Werk "Head Above Water" (Kopf über Wasser) von Möbel- und Lichtdesigner Steuart Padwick soll das Bewusstsein für Fragen der psychischen Gesundheit fördern. Die Arbeit wurde anlässlich der London Design Fair, die heute eröffnet wurde, installiert. Padwick erklärte, die Beleuchtung seiner Neun-Meter-Skulptur könne wechseln, "um die Stimmungen des Gehirns zu zeigen: Glücklich, traurig, fröhlich". Die Menschen könnten über einen Twitter-Feed mit dem bei Dunkelheit beleuchteten Kopf in Verbindung treten und ausdrücken, wie sie sich fühlen. Unterstützt wird das Projekt von der Organisation für psychische Gesundheit "Time To Change". Sie will eine Debatte über die Stigmatisierung psychischer Erkrankungen anregen.

Prominente setzen sich für Berliner Mauer-Projekt ein

Kunstprojekt "DAU Freiheit" erhält Unterstützung von Filmschaffenden

In einem offenen Brief sprachen sich unter anderem die Schauspielerinnen und Schauspieler Iris Berben, Veronica Ferres, Lars Eidinger und Tom Schilling dafür aus. Auch die Regisseure Sönke Wortmann und Leander Haußmann sowie die Modemacher Guido Maria Kretschmer und Michael Michalsky haben eine Resolution unterzeichnet. Darin heißt es wörtlich: "Dieses Experiment abzublasen, organisiert und akribisch vorbereitet von Spezialisten, mit denen die Stadt bei anderen Großveranstaltungen bisher gute Erfahrungen gemacht hat, wäre eine paranoide Kleinmütigkeit, die nicht zu Berlin passt..." Bei dem Projekt des russischen Filmemachers Ilya Khrzhanovsky soll vom 12. Oktober an vier Wochen lang ein Gebäudekomplex am Berliner Boulevard 'Unter den Linden' mit einer Betonmauer abgeriegelt werden.

Filmmuseum über große Kinoeffekte

Schau über Spezialtricks im Film

Mit einer aufwendigen Schau über Filmtricks und Spezialeffekte startete das Filmmuseum Düsseldorf seine Ausstellung "Fantastische Welten". Gezeigt werden unter anderem Verfahren wie Stopptrick, Mehrfachbelichtung oder Rückprojektion. Sie verhalfen Action- und Sciencefictionfilmen von den Anfängen des Kinos bis ins digitale Zeitalter zu lebendiger Wirkung. Die Zuschauer können auch selbst filmen oder visuelle Effekte ausprobieren. Die Ausstellungsmacher ließen sich für ihr Konzept von Fachleuten der Branche wie Volker Engel ("Independence Day") und Dan Curry ("Star Trek") beraten. Zu sehen sind auch Originalrequisiten aus bekannten Top-Filmen wie das Oberdeck der "USS Enterprise". Geplant sind außerdem Filmreihen, Workshops und Seminare mit namhaften Effekt-Spezialisten aus Deutschland und den USA. Die Schau dauert bis 30. Juni 2019.

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