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Konzert / Archiv | Beitrag vom 29.03.2019

Deutscher Musikwettbewerb 2019Start für eine Musikerkarriere

Moderation: Carola Malter

Der Cellist spielt auf seinem Instrument, neben ihm ist der Dirigent in Aktion zu sehen. (DMS / Uwe Niklas)
Friedrich Thiele (Violoncello) beim Preisträgerkonzert des Deutschen Musikwettbewerbes 2019 in Nürnberg (DMS / Uwe Niklas)

Der Deutsche Musikwettbewerb bietet ein Förderprojekt für Musikerinnen und Musiker, die zwischen Ausbildung und Beruf stehen. Wer hier gewinnt, erhält wichtige Unterstützung für den Karrierestart. Zum Beispiel junge Cellisten oder Alte-Musik-Ensembles.

Deutschlandfunk Kultur gibt jungen Künstlern regelmäßig die Möglichkeit, in unsererm Programm zu erscheinen. Sei es in unseren Konzert-Reihen "Hörprobe" oder "Debüt", aber auch in Konzertmitschnitten besonderer Wettbewerbe.

Anfang des Monats fanden die finalen Runden des "Deutschen Musikwettbewerbes" statt, ausgerufen vom Deutschen Musikrat. Deutschlandfunk Kultur hat für Sie diesen Wettbewerb beobachtet und präsentiert Auszüge aus den Gewinnerkonzerten des aktuellen Jahrgangs.

Wer in diesem Wettbewerb auffällt, erhält vielerleit Unterstützung: zum Beispiel praktische Orientierungshilfen, aber auch finanzielle wie ideelle Unterstützung für Auftritte und Aufnahmen. So folgen oft Vermittlungen bei Veranstaltern von Kammerkonzerten, Konzertreihen und Festivals sowie an Orchester für Solokonzerte.

Die Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs (v.l.n.r.) Sebastian Fritsch, Konstantin Krimmel, Friedrich Thiele (Deutscher Musikwettbewerb / Uwe Niklas)Sie Preisträger 2019 haben gut lachen: Sebastian Fritsch, Konstantin Krimmel, Friedrich Thiele (Deutscher Musikwettbewerb / Uwe Niklas)

Der Deutsche Musikwettbewerb findet einmal im Jahr statt. Jedes Mal stehen verschiedene, routierende Kategorien statt. Dabei wechselt der Ort der Austragung regelmäßig: In den geraden Jahren treffen die Musiker in Bonn aufeinannder, in den ungeraden Jahren in jeweils einer anderen Stadt, dieses Mal in Nürnberg - eine Premiere. 

Zwei Mal Schumann

In diesem Jahr war auch die Kathegorie "Violoncello" aufgerufen. Zwei der Gewinner werden zu hören sein - zwei Mal mit dem Konzert von Robert Schumann. Wer denkt: "Wie langweilig!"? Weit gefehlt, denn unterschiedlicher kann man dieses Werk nicht interpretieren. 

Darin auch der Beitrag von Julia Kaiser, die eine besondere Wettbewerbskategorie vorstellt, die "Carte blanche":
"Maximale künstlerische Freiheit"

Aufzeichnung des Konzertes vom 9. März 2019 im Musiksaal der Kongresshalle, Nürnberg

Robert Schumann
Konzert in a-Moll op. 129

Friedrich Thiele, Violoncello
Nürnberger Symphoniker
Leitung: Oliver Tardy

Johann Sebastian Bach
Matthäus-Passion BWV 244
"Am Abend, da es kühle war"
"Mache dich, mein Herze, rein"

Felix Mendelssohn Bartholdy
Elias op. 70
"Herr Gott Abrahams"

Wolfgang Amadeus Mozart
Die Zauberflöte KV 620
Arie des Papageno "Papagena!"

Wolfgang Amadeus Mozart
Le Nozze di Figaro KV 492
Arie des Figaro "Tutto è dispsto – Aprite un po’quegli occhi"

Georg Friedrich Händel
The Messiah HWV 56
Why do the nations

Konstantin Krimmel, Bariton
Nürnberger Symphoniker
Leitung: Oliver Tardy

Marcel Bitsch
Variations sur un thème de Domenico Sarlatti

Maximilian Sutter, Trompete
Eriko Takezawa, Klavier

Johann Friedrich Fasch
Sonate C-Dur
Andante, Allegro

TARS Ensemble  

Robert Schumann
Konzert a-Moll op. 129

Sebastian Frisch, Violoncello
Nürnberg Symphoniker
Leitung: Oliver Tardy

Oystein Baadsvik
Fnugg für Tuba solo

Péter Lajos Kánya, Tuba

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