Seit 20:00 Uhr Nachrichten
Donnerstag, 15.04.2021
 
Seit 20:00 Uhr Nachrichten

Kulturnachrichten

Dienstag, 3. November 2020

Deutscher Bühnenverein braucht neuen Präsidenten

Theaterintendant Ulrich Khuon gebe das Ehrenamt nach einer Amtszeit ab, teilte der Deutsche Bühnenverein mit. Khuon ist Intendant des Deutschen Theaters in Berlin und stand seit 2017 an der Spitze des Branchenverbands. Eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger soll nun per Brief gewählt und zur Jahreshauptversammlung am 21. November vorgestellt werden. Wegen der Pandemie findet das Treffen digital statt.

Kunstaktion zur US-Wahl in documenta-Stadt

Parallel zur Präsidentenwahl in den USA hat die US-Künstlerin Trisha Baga am Dienstag Filmschnipsel auf die Fassade des Kasseler Museum Fridericianum projiziert. In einer Endlosschleife waren in der documenta-Stadt unter anderem Bilder von einem Modell des Weißen Hauses, Präsident Trumps Twitter-Account, Covid-19-Nachrichten und brennenden Wälder zu sehen. "Die in New York lebende Künstlerin versteht die Aktion als Reflexion über die gegenwärtige Weltlage und insbesondere als Kommentar zu dem zeitgleich stattfindenden US-Wahltag", erklärte eine Sprecherin der Kunsthalle. Das Museum Fridericianum ist einer der wichtigsten Ausstellungsorte der documenta. Die international bedeutendste Schau für zeitgenössische Kunst findet alle fünf Jahre in Kassel statt.

Ostermeier für langfristige Corona-Maßnahmen bei Theatern

Der Regisseur Thomas Ostermeier hat sich für langfristige Corona-Maßnahmen bei Theatern ausgesprochen. Die "Unsicherheit dieser Wellen des Lockdowns light" sei für das Theater einfach nicht gut, sagte der Künstlerische Leiter der Berliner Schaubühne im Deutschandfunk Kultur. Er plädiere daher für eine Schließung der Theater während des gesamten Winters: "Wenn wir schon im späten November absehen können, dass der Dezember auch wieder zu ist, dann lasst uns doch bitte auch gleich noch Januar und Februar zu lassen und dafür im Sommer spielen." So könnten die Theater auch besser planen. Die Berliner Schaubühne musste bereits zum zweiten Mal wegen des Lockdowns der Theater eine geplante Premiere absagen.

Archiv von Schriftsteller Esterházy geht nach Berlin

Der literarische Nachlass des ungarischen Schriftstellers Péter Esterházy geht in die Verantwortung der Akademie der Künste in Berlin über. Esterházy war seit 1998 Mitglied der Künstlergemeinschaft. Als europäischer Intellektueller habe er zeitlebens den Dialog mit Kulturschaffenden aus unterschiedlichsten Bereichen gesucht, hieß es von der Akademie. Das Archiv umfasst laut Akademie Material aus der Zeit von 1968 bis 2016, darunter die Manuskripte sämtlicher Werke Esterházys mit Entwürfen und Vorstufen. Desweitern zählen Arbeitsnotizen und Recherchematerial dazu, die einen Einblicke in die Arbeitsweise des Autors ermöglichen.

Erster Deutscher Sachbuchpreis wird 2021 verliehen

Erstmalig soll der Deutsche Sachbuchpreis am 14. Juni 2021 verliehen werden. Die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels vergebe die mit insgesamt 42.500 Euro dotierte Auszeichnung für ein herausragendes, in deutscher Sprache verfasstes Sachbuch, teilte der Börsenverein mit. Ursprünglich war die Verleihung im vergangenen Juni im Berliner Humboldt-Forum geplant gewesen, wurde aber wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Danach hatte der Börsenverein den Wettbewerb erneut eröffnet. Der Preisträger erhält 25.000 Euro, die sieben weiteren Nominierten erhalten je 2.500 Euro.

Verwaltungsgericht Berlin bestätigt Konzertverbot

Das Berliner Verwaltungsgericht hat das in der Corona-Verordnung vorgesehene Konzertverbot des Berliner Senats bestätigt. Einen Eilantrag zweier Pianisten gegen das Verbot wies das Gericht zurück. Die Musiker wollten damit ein geplantes Konzert am Dienstagabend im Appollo-Saal der Staatsoper Unter den Linden durchsetzen, wie das Gericht mitteilte. Das Verbot dient dem Gericht zufolge gemeinsam mit anderen Vorschriften "dem legitimen Zweck, Neuinfektionen mit der Krankheit Covid-19 soweit als möglich vorzubeugen". Die neue Verordnung gilt seit dieser Woche und schreibt neben dem Verbot der Konzerte auch vor, dass Kneipen, Restaurants und Bars sowie weitere Freizeitorte während des Novembers schließen müssen. Dagegen liegen beim Verwaltungsgericht mehrere Dutzend Eilanträge vor. Wann über diese entschieden wird, ist noch unklar.

Schauspieler John Sessions gestorben

Der britische Schauspieler und Comedian John Sessions ist tot. Sessions sei am Montag in seinem Zuhause im Londoner Süden an einem Herzleiden gestorben, teilte sein Agent Alex Irwin mit. "Wir werden ihn sehr vermissen", hieß es in der Mitteilung. Der in Schottland geborene Sessions, der nur 67 Jahre alt wurde, war insbesondere für seine regelmäßigen Auftritte in der Kultserie "Spitting Image" und in der Show "Whose Line Is It Anyway?" bekannt. Im Londoner West End trat Sessions in den 80er Jahren außerdem in One-Man-Shows auf.

Bayerische Bühnen leuchten aus Protest rot

Aus Protest gegen die erneute Schließung aller Theater werden mehrere Kulturhäuser in Bayern in den kommenden Wochen rot beleuchtet. "Dieses Statement soll unter dem Motto #alarmstuferot das Augenmerk auf die besondere Situation der Kulturschaffenden richten", teilten mehrere betroffene Bühnen gemeinsam mit. "Die Tatsache, dass umfangreiche Hygienekonzepte vorliegen und erprobt sind, findet bei der Entscheidung keine Berücksichtigung", kritisieren die Kulturhäuser die Maßnahme, zur Eindämmung der Corona-Pandemie die Theater bis Ende November zu schließen. An der Aktion beteiligen sich die Bayerische Staatsoper, das Residenztheater, der Gasteig, das Gärtnerplatztheater, das Prinzregententheater, das Staatstheater Augsburg sowie das Deutsche Theater. Die rote Beleuchtung soll in diesen Häusern demnach voraussichtlich bis Ende November jeden Abend um 16.30 Uhr an- und um 22 Uhr ausgeknipst werden.

Berlin will Kulturbetriebe weiter stützen

Das Land Berlin will seine Hilfen für die Medien- und Kulturszene in der Corona-Pandemie fortsetzen. Kulturbetriebe und Medienunternehmen seien besonders hart betroffen, heißt es zur Begründung. Daher soll das entsprechende Soforthilfeprogramm bis Februar fortgeführt werden. Zielgruppe sind kleine und mittlere Unternehmen ohne regelmäßige öffentliche Förderung. Gewährt werden Zuschüsse bis zu 500 000 Euro zur Überwindung von Liquiditätsengpässen in dieser Zeit. Entschieden wird nach den Angaben "auf Basis der Relevanz der Unternehmen für das Kulturleben in der Stadt und den Medienstandort Berlin".

"Goldener Spatz" sucht wieder Filme für Kinder

Filmemacher können sich mit ihren Produktionen für das Deutsche Kinder-Medien-Festival "Goldener Spatz" im nächsten Jahr bewerben. Bis zum 15. Dezember besteht die Möglichkeit, deutschsprachige Filme und Beiträge für Kinder bis zwölf Jahre für den Wettbewerb einzureichen, wie die Veranstalter mitteilten. Der von einer Kinderjury vergebene "Goldenen Spatz" wird in fünf Kategorien verliehen. In diesem Jahr kürte die Kinderjury den Film "Die Pfefferkörner und der Schatz der Tiefsee" von Regisseur Christian Theede zum besten Kinofilm. Das jährliche Festival gilt als das größte seiner Art in Deutschland und richtet sich gleichermaßen an das junge Publikum wie an Fachbesucher. Es wird vom 6. bis 12.Juni nächsten Jahres wieder in Gera und Erfurt ausgetragen.

Keine Einigung im Streit um Lüpertz-Fenster

Im Rechtsstreit um ein Fenster, das Altkanzler Gerhard Schröder Hannovers Marktkirche schenken will, ist keine gütliche Einigung erzielt worden. Das von Markus Lüpertz entworfene Buntglasfenster sollte schon vor Jahren eingebaut werden, doch dagegen wehrt sich der Erbe des 1994 gestorbenen Architekten Dieter Oesterlen. Seinem Stiefvater sei es bei der Auswahl der Fensterfarben um die Gesamtatmosphäre des Raumes gegangen, sagte der Kläger Georg Bissen bei der mündlichen Verhandlung im Landgericht Hannover. Bissen will mit seiner Klage den Einbau des Lüpertz-Fensters verhindern, das sich mit dem Reformator Martin Luther beschäftigt. Er sieht Oesterlens Urheberrecht verletzt. Die beklagte Marktkirche beruft sich dagegen auf ihr kirchliches Selbstbestimmungsrecht. Das geplante sogenannte Reformationsfenster rege die Menschen an, sich mit ihren eigenen Ängsten auseinanderzusetzen, sagte die Pastorin. Die Zivilkammer will ihre Entscheidung in etwa vier Wochen verkünden.

Europaweite Razzien wegen Online-Hasskommentaren

Im Kampf gegen Hasskommentare im Internet hat die Polizei in sieben europäischen Ländern Wohnungen der mutmaßlichen Verfasser durchsucht. Wie das Bundeskriminalamt mitteilte, beteiligten sich auf Initiative der deutschen Behörde erstmals auch Frankreich, Italien, Großbritannien, Tschechien, Griechenland und Norwegen an einem "Aktionstag gegen Hass und Hetze im Internet". Allein in Deutschland durchsuchten die Ermittler in elf Bundesländern insgesamt 83 Wohnungen und andere Objekte und beschlagnahmten Smartphones und Laptops. Bundesweit wurden 96 Beschuldigte vernommen. Schwerpunkt der Razzien in Deutschland war Bayern, wo Polizei und Staatsanwaltschaft nach Angaben des Landeskriminalamts 47 Anwesen von 49 Beschuldigten durchsuchten. "Polizei und Justiz setzen ein deutliches Signal", erklärte der bayerische Justizminister Eisenreich. "Hass und Hetze sind keine Bagatelle, sondern eine Gefahr für die Demokratie." Betreiber sozialer Netzwerke müssten stärker in die Pflicht genommen werden, etwa indem sie Auskunftsersuchen der Strafverfolger bedingungslos beantworteten.

Sympathischste "Tatort"- Kommissarin gewählt

Als sympathischste "Tatort"-Kommissarin sehen laut einer Umfrage die Zuschauer die von Schauspielerin Nora Tschirner dargestellte Ermittlerin in Weimar an. Mit ihr würden die befragten Zuschauer am liebsten ein Bier trinken gehen, berichtete das Magazin "Playboy" anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Krimireihe am 29. November. Auf Platz zwei folgt Axel Prahl, der den Münsteraner Kriminalhauptkommissar Thiel spielt. Aus Sicht der Zuschauerinnen ist Wotan Wilke Möhring als Hamburger Hauptkommissar am attraktivsten. Die männlichen Zuschauer hingegen favorisieren seinen Teamkollegen Til Schweiger. Das beliebteste "Tatort"-Team ist mit großem Vorsprung das Ermittlerduo aus Münster. (21,1 Prozent), gefolgt von den Kommissaren aus München (8,2 Prozent) und Köln (sieben Prozent).

Jan Böhmermann mit Nackt-PR 

Satiriker Jan Böhmermann hat in einem kurzen Video auf seinem neuen Telegram-Kanal dafür geworben, ihm beim umstrittenen Messengerdienst zu folgen. In der Nacht veröffentlichte der Entertainer den Clip, in dem er nackt in einem Zimmer steht und erklärt: "Ich habe mich dafür entschieden, endlich meine Maske fallenzulassen der vergangenen Jahre und euch die Informationen zukommen zu lassen, die ihr begreifen müsst." Damit spielte er offensichtlich auf Verschwörungstheoretiker an, die zuletzt immer wieder bei Telegram gegen die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung Stellung bezogen hatten. Der Böhmermann-Clip war wenige Minuten nach der Veröffentlichung wieder verschwunden. Der Satiriker bat nun seine Follower, ihm eventuell abgespeicherte Sicherungskopien zu schicken. Seine Kanäle auf Twitter und Instagram sind mittlerweile deaktiviert. Nach Angaben Böhmermanns wurden sie gelöscht. Die jüngsten Aktivitäten Böhmermanns auf Telegram dürften eine PR-Aktion für seine neue Show "ZDF Magazin Royale" sein, die am Freitagabend im ZDF startet.

Mehr Frauen in Kirchen-Spitzenposten gefordert

Die neue Leiterin des Programms "Kirche im Mentoring", Stephanie Feder, fordert von kirchlichen Organisationen mehr Einsatz, um Frauen in Führungspositionen zu bringen. "Sie müssen Voraussetzungen schaffen, wie etwa die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, und die Möglichkeit, mit neuen Leitungsmodellen zu experimentieren", sagte die 40-Jährige im Interview des Portals katholisch.de. "Für viele Mitarbeitende, nicht nur für Frauen, könnte sich auch die Work-Life-Balance verbessern, wenn Chefinnen, die Kinder haben und in Partnerschaften leben, neben ihrer beruflichen Tätigkeit auch noch einen anderen Fokus haben", so Feder und verwies auf ein Zitat des früheren Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, den Münchner Kardinal Reinhard Marx. Dieser hatte 2017 gesagt, es wäre geradezu verrückt, auf die Begabungen von Frauen zu verzichten. Stephanie Feder löste zum jetzt startenden neuen Zyklus von "Kirche im Mentoring - Frauen steigen auf" die bisherige Leiterin Alexandra Schmitz ab.

Entscheidung über Weltkulturerbe verschoben

Die Entscheidung über neue Weltkulturerbe-Stätten fällt erst im kommenden Jahr. Das Komitee solle im Juni oder Juli 2021 im chinesischen Fuzhou tagen, teilte die Deutsche Unesco-Kommission mit. Ursprünglich hatte die Sitzung bereits in diesem Sommer stattfinden sollen, war wegen der Corona-Pandemie jedoch zunächst auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Auf dem anstehenden Treffen wird über fünf Welterbe-Nominierungen entschieden. Darunter sind zwei deutsche Anträge: Die Künstlerkolonie Mathildenhöhe in Darmstadt und die SchUM-Städte Speyer, Worms und Mainz, also der Verbund, den die jüdischen Gemeinden der oberrheinischen Städte im Mittelalter bildeten. Gemeinsam mit Belgien, Frankreich, Großbritannien, Italien, Österreich und unter der Federführung Tschechiens schlägt Deutschland außerdem die bedeutenden europäischen Bäder des 19. Jahrhunderts als Welterbestätte Great Spas of Europe vor. Zu diesen Kurorten gehören Bad Ems, Bad Kissingen und Baden-Baden.

Mumifizierte Maori-Köpfe zurück in Neuseeland

Deutschland hat vier mumifizierte Maori-Köpfe an Neuseeland zurückgegeben. Die tätowierten Männerköpfe (Toi moko) wurden mit einer Zeremonie, mit Gesängen und Gebeten im Nationalmuseum des Inselstaates in Wellington empfangen. "Diese Ungerechtigkeit hätte niemals passieren dürfen. Ich bin froh, dass die Vorfahren jetzt wieder zu Hause sind, wo sie hingehören", sagte der deutsche Botschafter Stefan Krawielicki. Maori-Männerköpfe waren im 19. Jahrhundert begehrte Sammler-Objekte. Wegen der Nachfrage in Europa waren für den Handel auch Sklaven und Kriegsgefangene tätowiert und getötet worden. Die Köpfe waren lange im Ethnologischen Museum in Berlin und in der Universität Göttingen aufbewahrt worden. Kulturstaatsministerin Monika Grütters sagte, die Rückgabe sei ein weiteres, wichtiges "Zeichen der Versöhnung an die vom Kolonialismus betroffenen Gesellschaften".

Gebete in erster offizieller Moschee in Athen

Nach jahrzehntelangem Tauziehen haben in der ersten offiziellen Moschee der griechischen Hauptstadt Athen erste Gebete stattgefunden. An diesen hätten wegen der Corona-Pandemie nur neun Gläubige teilgenommen. Das berichteten griechische Medien. Allerdings fanden sie ohne Feierlichkeiten statt. Aus Regierungskreisen hieß es, die offizielle Eröffnung des Gotteshauses werde nach dem Ende der Pandemie stattfinden. Erster Imam sei ein 49-jähriger aus Marokko stammender griechischer Bürger.Das Projekt war seit 1979 immer wieder auf Widerstand der Orthodoxen Kirche und rechter Organisationen gestoßen. Mit dem Bau der Moschee reagiert der griechische Staat auf die Verbreitung illegaler Moscheen.

TikTok kündigt Zusammenarbeit mit Sony Music an

Die Nutzer der Online-Plattform TikTok können für ihre Videos künftig auf das Musikarchiv von Sony Music zurückgreifen. Das Unternehmen hat angekündigt, mit dem US-Musikkonzern zusammenzuarbeiten. Über die finanziellen Bedingungen des Abkommens machten beide Seiten zunächst keine Angaben. TikTok kämpft derzeit gegen die Bemühungen der US-Regierung, die App aufgrund ihrer Verbindungen zu China zu verbieten oder einen Verkauf an US-amerikanische Investoren in die Wege zu leiten. Die Online-Plattform hat sich jedoch wiederholt gegen Anschuldigungen von Datentransfers an die chinesische Regierung verteidigt.

Steinmeier betont Bedeutung der Kultur

Mit Beginn der coronabedingt neuen Einschränkungen hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Bedeutung der Kultur in der aktuellen Lage betont. "Gerade jetzt brauchen wir Kultur mehr denn je. Zur Ermutigung, zur Stärkung, zum emotionalen Zusammenrücken", sagte Steinmeier während eines online aus dem Schloss Bellevue in Berlin gestreamten Abends zu Ehren des Dichters Paul Celan. Kultureinrichtungen im ganzen Land müssten nun wieder kreative Lösungen finden, um ihre Musik, ihr Spiel, ihre Kunst zu den Menschen zu bringen. "Sie stehen extrem unter Druck, kämpfen ums Überleben." Kultur sei "Lebenselixier einer Gesellschaft, die gemeinsam durch eine Krise geht", so Steinmeier.

Kulturnachrichten hören

November 2020
MO DI MI DO FR SA SO
26 27 28 29 30 31 1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 1 2 3 4 5 6

App: Dlf Audiothek

Die neue Dlf Audiothek App ist ab sofort in den Appstores von Apple und Google zum kostenlosen Download erhältlich (Deutschlandradio)

Entdecken Sie mit der Dlf Audiothek die Vielfalt unserer drei Programme, abonnieren Sie Ihre Lieblingssendungen, wählen Sie aus Themenkanälen und machen daraus Ihr eigenes Radioprogramm.


Jetzt kostenlos herunterladen

Fazit

Kunstzentrum ZIMMT in LeipzigEintauchen in den Sound
Paul Hauptmeier (Mitte) und Martin Recker (rechts) vom Kunstzentrum ZIMMT in Leipzig bei einer Klangperformance. (Nina Buttendorf)

Auch in Krisenzeiten gibt es Aufbruch: Das Zentrum für immersive Medienkunst, Musik und Technologie (ZIMMT) eröffnet in Leipzig. Zum Start gibt es ein digitales Festival. Mitbegründer Paul Hauptmeier kündigt besondere Klangerlebnisse an.Mehr

weitere Beiträge

Kompressor

Amazon Prime-Serie "Them"Sinnloser Gewaltexzess
Filmstill aus der Horror Serie "Them". Lucky Emory (Deborah Ayorinde) mit Tochter. (Amazon)

In "Them" zieht eine schwarze Familie in ein weißes Viertel von L.A. und erlebt dort Rassismus. Gewalt wird brutal gezeigt. Kulturjournalistin Lilly Amankwah kritisiert, die exzessive Darstellung rassistischer Gewalt sei inhaltlich nicht begründbar.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur