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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 04.12.2015

Deutsche Soldaten gegen den IS Worauf lassen wir uns da ein?

Moderation: Birgit Kolkmann

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Tornados der Luftwaffe starten auf dem Stützpunkt in Jagel (Schleswig-Holstein) (dpa / picture-alliance / Carsten Rehder  )
Tornados der deutschen Luftwaffe könnten bald in Syrien eingesetzt werden. (dpa / picture-alliance / Carsten Rehder )

Deutschland greift militärisch ein in den Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat – mit Aufklärungsflugzeugen, Geleitschutz zur See und Logistik. Bis zu 1200 Bundeswehrangehörige sollen dafür in Marsch gesetzt werden. Besonders Frankreich hatte nach den Terroranschlägen in Paris von Deutschland militärische Solidarität eingefordert. Dazu gehört auch die geplante Ausweitung des deutschen Engagements in Mali, das die Franzosen in Westafrika entlasten soll.

Machen diese Militäraktionen Sinn? Sind sie völkerrechtlich zulässig? Und ist die Bundeswehr überhaupt in der Lage, dieses zusätzliche Engagement zu schaffen? Mit wem kann und sollte die Bundeswehr vor Ort zusammenarbeiten, auch mit den Truppen von Machthaber Assad? Können immer weiter ausgeweitete Luftangriffe den IS ernsthaft in Bedrängnis bringen? Und wo bleibt die politische Flankierung des Waffeneinsatzes? Wächst die Gefahr von Terroranschlägen in Deutschland, wenn die Bundeswehr gegen den IS zu Felde zieht?

Darüber diskutieren im Wortwechsel auf Deutschlandradio Kultur:

Roderich Kiesewetter (CDU), Obmann für Außenpolitik der Unionsfraktion im Bundestag
Jan van Aken (Die Linke), Mitglied des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags
Henning Riecke, Politologe, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik
Rolf Clement, Journalist, Deutschlandradio

Moderation:   Birgit Kolkmann

 

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