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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 12.02.2016

Deutsche FilmeGefeiertes Debüt – und dann?

Moderation: Susanne Burg

Berlinale, Oscar, İlker Çatak, Nachwuchsfilme (Valerie Macon / AFP)
Der deutsche Nachwuchs-Regisseur İlker Çatak (r.) bei der Verleihung des Studenten-Oscars 2015 (Valerie Macon / AFP)

Deutsche Jungregisseure heimsen en masse internationale Preise ein – um dann wieder in Vergessenheit zu geraten. Was läuft da falsch? Das Thema in unserer Diskussionssendung zur Berlinale.

Bei den Studenten-Oscars ist es häufig das gleiche Spiel: Mindestens ein Deutscher ist dabei. Im letzten Jahr gab's gleich Gold, Silber und Bronze für Deutschland. Bei den anderen Oscars herrscht dann die große deutsche Abwesenheit. Was ist los? Warum mischt der deutsche Nachwuchs noch international mit und dann bei Festivals wie Cannes oder Venedig oder bei den Auslands-Oscars nicht mehr?

Kreativität erstickt?

Filmnachwuchs gibt es genug. Allein acht staatliche Filmhochschulen bilden Regisseure aus. Die Filmförderung und Nachwuchsfestivals ermöglichen es ihnen, erste Filme zu produzieren und zu zeigen. Sind Studenten zu sehr in einem Apparat gefangen, der Kreativität eher behindert als fördert? Müssen wir die Filmförderung ändern oder über neue Auswertungsfenster nachdenken?

Darüber diskutiert Susanne Burg mit Susanne Stürmer, Präsidentin der Filmuni Babelsberg, Regisseur und Schauspieler Tom Lass, dem Filmkritiker Matthias Dell und Maria Köpf, Geschäftsführerin der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein.

Wortwechsel am Freitag 12. Februar 2016 ab 18:07 Uhr

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