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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 17.10.2014

Deutsche Einheit25 Jahre Mauerfall

Vom Zusammenwachsen und Zusammengehören

Moderation: Heidrun Wimmersberg

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Nach der Öffnung der Grenzen der DDR zur BRD und Westberlin am 9. November 1989 werden überall auch provisorische Übergangsstellen eingerichtet. Auch in der Ebertstraße strömen Tausende nach erfolgtem Mauerdurchbruch in den Westen. (picture alliance / ZB / Bernd Settnik)
Nach der Öffnung der Grenzen der DDR zur BRD und Westberlin am 9. November 1989 strömen Tausende nach erfolgtem Mauerdurchbruch in den Westen. (picture alliance / ZB / Bernd Settnik)

Wo steht Deutschland ein Vierteljahrhundert nach der Wende? Haben Bürger in Ost und West einen gemeinsamen Blick auf das, was damals geschah – und was davor war? Darüber diskutieren wir im Wortwechsel.

25 Jahre nach der friedlichen Revolution in der DDR und dem Fall der Mauer wird im wiedervereinigten Deutschland erstmals über die Bildung einer Landesregierung unter Führung der Linkspartei verhandelt: Bodo Ramelow von der Linken will Ministerpräsident von Thüringen werden. Doch während er mit SPD und Bündnis-Grünen über eine mögliche Koalition spricht, quält sich seine eigene Partei wieder einmal mit ihrer Sicht auf die Vergangenheit: War die DDR ein Unrechtsstaat? Diese Frage wird in der Linken kontrovers diskutiert, es geht um die historische Wahrheit und um individuelle Biographien.

Wo steht Deutschland ein Vierteljahrhundert nach der Wende? Haben wir Deutsche in Ost und West einen gemeinsamen Blick auf das, was damals geschah - und was davor war? Hat sich die Bundesrepublik bloß nach Osten ausgedehnt oder ist aus Ex-BRD und Ex-DDR etwas Neues entstanden? Wie sehr haben sich die Lebensverhältnisse angenähert, wirtschaftlich und gesellschaftlich? Was sagen die Ergebnisse von Landtags- und Kommunalwahlen darüber aus, wie "Ossis" und "Wessis" politisch ticken? Und was ist aus der "Mauer in den Köpfen" geworden?

Darüber diskutieren im

Wortwechsel am 17. Oktober 2014 ab 18.07 Uhr auf Deutschlandradio Kultur:

- Steffen Reiche (SPD), Pfarrer, Mitbegründer der Sozialdemokratischen Partei der DDR
- Steffen Bockhahn (Die Linke), Mitglied des Parteivorstands der Linken, gewählter Sozialsenator von Rostock
- Prof. Everhard Holtmann, Politologe, Universität Halle-Wittenberg

Moderation: Heidrun Wimmersberg

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