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Samstag, 21.09.2019
 
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Kulturnachrichten

Donnerstag, 23. Mai 2019

Deutsch-französische Kooperation bei Provenienz

In der Provenienzforschung wollen Deutschland und Frankreich künftig enger zusammen arbeiten. Das gab das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste bekannt. Seine französischen Partnerorganisationen heißen CIVS und M2RS. Nachdem die Institutionen nach dem Kunstfund Gurlitt bereits Informationen ausgetauscht haben, will man dies nun verstetigen. Vorgesehen ist eine Zusammenarbeit bei der Erforschung von NS-Raubgut, der Dokumentation und der Öffentlichkeitsarbeit.

Civis-Medienpreis geht an Deutschlandradio-Feature

Die Autorin Johanna Bentz hat für ihr Radio-Feature "Bella Palanka - Abgeschoben ins serbische Nirgendwo" den Civis Medienpreis bekommen. Die Produktion von Deutschlandfunk Kultur erhielt die Auszeichnung in der Kategorie "Audio lang". Darin geht es um einen jungen Mann, einen gebürtigen Serben, der in das Land seiner Eltern abgeschoben wird, weil er in Deutschland kriminell geworden ist. Der Civis-Medienpreis zeichnet jährlich Programmleistungen aus, die sich in herausragender Weise mit Themen der Migration, Integration und kulturellen Vielfalt beschäftigen. Bei der Gala im Auswärtigen Amt in Berlin wurden vierzehn Programme im Bereich Film, Fernsehen, Radio und Internet ausgezeichnet. Am Wettbewerb beteiligten sich insgesamt 767 Programme aus 22 EU-Staaten und der Schweiz.

Al-Dschasira-Journalist in Ägypten aus Haft entlassen

Nach mehr als zwei Jahren Gefängnis hat ein ägyptisches Gericht die Freilassung eines Journalisten des Fernseh-Senders Al-Dschasira angeordnet. Sowohl der Sender aus Katar als auch ägyptische Justizkreise berichteten über eine entsprechende Anordnung. Mahmud Hussein war im Dezember 2016 bei der Einreise nach Ägypten festgenommen worden. Die Behörden warfen ihm vor, Falschnachrichten zu verbreiten und der in Ägypten verbotenen Muslimbruderschaft anzugehören. In Ägypten werden immer wieder Journalisten festgenommen. Die Organisation "Reporter ohne Grenzen" stuft das nordafrikanische Land bezüglich der Pressefreiheit auf Platz 163 von 180 Ländern ein.

Katholischer Jugendbuchpreis in Hamburg verliehen

Der australische Autor Steven Herrick und der deutsche Übersetzer Uwe-Michael Gutzschhahn haben den diesjährigen Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis für den Jugendroman "Ich weiß, heute Nacht werde ich träumen" erhalten. Es sei dem Autor gelungen, die ganz großen Fragen des Lebens - die Fragen nach Werden und Vergehen - anklingen zu lassen, sagte Medienbischof Gebhard Fürst zur Verleihung in der Hamburger Elbphilharmonie. Der Australier Herrick hat 24 Bücher für Erwachsene, junge Erwachsene und Kinder veröffentlicht. Er gilt weithin als Pionier der Versromane für Kinder und junge Erwachsene. Sein Übersetzer Uwe-Michael Gutzschhahn erhielt den Preis bereits zum zweiten Mal. Die Herausforderung bei der Übersetzung sei die rhythmisierte Verssprache gewesen, erklärte er. Sie gebe die Melodie des Textes vor.

Studentenorganisation mit Karlsmedaille geehrt

Die internationale Studentenorganisation Erasmus Student Network (ESN) hat die Karlsmedaille für europäische Medien erhalten. Gerade in derzeit schwierigen Zeiten, in denen Europa unter Druck stehe, sei Erasmus ein ermutigendes Symbol, das für die Zukunft des europäischen Projekts steht, für Toleranz und Akzeptanz, für grenzüberschreitende Kontakte und Kooperation, für Vielfalt und zugleich europäische Einigkeit, sagte Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp zur Preisverleihung. Mit der 19. Verleihung des Preises werden laut Kuratorium die Verdienste des Netzwerks gewürdigt, Studenten bei Auslandssemestern zu unterstützen und Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen zusammenzubringen. Das Erasmus Student Network ist eine nicht-kommerzielle internationale Studentenorganisation in Europa. Es betreut Austauschstudenten und unterstützt die Integration vor Ort. Weltweit umfasst das Netzwerk 472 Sektionen in 37 Ländern, die über 150.000 Studenten im Erasmus-Stipendium zur Seite stehen. In Deutschland gibt es 29 Sektionen.

Intendant des Schauspiels Köln soll doch bleiben

Nach langem Hin und Her gibt es eine Entscheidung um die künftige Leitung des Kölner Schauspiels: Der amtierende Intendant Stefan Bachmann soll nun doch über 2021 hinaus bleiben. Oberbürgermeisterin Henriette Reker werde dem Hauptausschuss des Stadtrats vorschlagen, seinen Vertrag um zwei Jahre bis 2023 zu verlängern, teilte die Stadt Köln mit. Im Januar hatte die Stadt angekündigt, der Salzburger Theaterchef Carl Philip von Maldeghem werde die Leitung des Schauspiels übernehmen. Diese Entscheidung hatten Kulturschaffende jedoch heftig kritisiert, woraufhin Maldeghem ablehnte.

Museum gibt NS-Raubgut an Opferfamilie zurück

Das Stadtmuseum Memmingen hat von den Nationalsozialisten geraubte Kunstschätze an Nachfahren einer jüdischen Kaufmannsfamilie zurückgegeben. Vier Angehörige der Familie Guggenheimer waren aus Großbritannien zur Übergabe ins Memminger Rathaus gereist. Die Gegenstände sind eine Tischuhr, ein Gemälde und eine Elfenbeinminiatur in Form eines Gartenpavillons. Der Kaufmann und Fotograf Julius Guggenheimer und seine Frau wurden während des Zweiten Weltkriegs deportiert und ermordet. Zuvor mussten sie die Kunstgegenstände für einen geringen Betrag an das Memminger Stadtmuseum verkaufen.

Cannes: Kritikerpreis für Film über abgetrennte Hand

Ein Zeichentrickfilm über das Eigenleben einer abgetrennten Hand hat den Kritikerpreis beim Filmfestival in Cannes gewonnen. Die französische Produktion "I Lost My Body" wurde am Mittwochabend ausgezeichnet. Der Film von Regisseur Jérémy Clapin handelt von einer Hand, die von ihrem Körper getrennt wird und ein Eigenleben führt. Das Drehbuch stammt unter anderem von Guillaume Laurant, der für "Die fabelhafte Welt der Amélie" von 2001 für einen Oskar nominiert wurde. Der Hauptpreis in Cannes, die Goldene Palme für den besten Film, wird am Samstagabend vergeben.

Hohenzollern-Chef prozessiert um Burg Rheinsberg

Der Chef des Hauses Hohenzollern fordert den einstigen Familienbesitz Burg Rheinfels zurück - seine Klage ist in Koblenz verhandelt worden. In dem Rechtsstreit zwischen Georg Friedrich Prinz von Preußen und dem Land Rheinland-Pfalz geht es um das riesige Gemäuer hoch über St. Goar im Herzen des Welterbes Oberes Mittelrheintal. Der Ururenkel des letzten deutschen Kaisers Wilhelm II. war am Landgericht nicht anwesend, nur sein Anwalt und sein persönlicher Berater. Der in Potsdam lebende Prinz von Preußen hatte das Land Rheinland-Pfalz und das an die Ruine angrenzende Burghotel verklagt. Laut dem Stadtbürgermeister von St. Goar, Horst Vogt (CDU), wäre ein Verlust der Burg dramatisch: Stadt, Land und Hotel hätten hier Millionen investiert.

Kai Gniffke zum neuen SWR-Intendanten gewählt

Der Chefredakteur von ARD-aktuell, Kai Gniffke, ist in Stuttgart zum neuen Intendanten des Südwestrundfunks (SWR) gewählt worden. Seine Gegenkandidatin war die SWR-Landessenderdirektorin Baden-Württemberg, Stefanie Schneider. Der bisherige SWR-Intendant Peter Boudgoust hatte im vergangenen Dezember angekündigt, seinen Posten Mitte 2019 vorzeitig abzugeben. In seiner Bewerbungsrede hatte Gniffke gesagt, der SWR müsse zum "Innovationstreiber Nummer 1 werden" und in Baden-Baden ein Labor dafür aufbauen. Es gehe darum, neue Videoformate zu entwickeln, sich mit der Start-up-Szene zu vernetzen und die digitalen Kanäle und sozialen Medien besser zu bespielen. Sein Ziel sei es außerdem, alle Führungspositionen im SWR je zur Hälfte mit Männern und Frauen zu besetzen.

Berliner Landesbibliothek ist "Bibliothek des Jahres"

Die Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) ist "Bibliothek des Jahres 2019". Mit immer neuen Angeboten reagiere die ZLB beispielhaft auf Veränderungen in Gesellschaft und Medien, teilte der Deutsche Bibliotheksverband mit. Der Preis, den der Verband zum Tag der Bibliotheken am 24. Oktober verleiht, ist mit 20 000 Euro dotiert. Als positive Beispiele nannte die Jury den Bereich "Community-Projekte" mit Angeboten für Meinungsbildung und Meinungsaustausch. Die ZLB biete unter anderem digitale Hörangebote, E-Learning und digitale Quellen zur Stadtgeschichte und als erste deutsche Bibliothek den Streamingdienst "filmfriend". Mit seinen Standorten in der Amerika-Gedenkbibliothek in Kreuzberg und der Stadtbibliothek in Berlin-Mitte ist die ZLB die größte öffentliche Bibliothek Deutschlands. Sie verfügt über 3,5 Millionen Medien und hat 1,5 Millionen Besucher im Jahr.

Kinderbuchautorin Judith Kerr mit 95 Jahren gestorben

Judith Kerr ist tot. Die in Berlin geborene berühmte Kinderbuchautorin und Illustratorin sei im Alter von 95 Jahren gestorben, teilte ihr Verlag in Großbritannien, Harper Collins, mit. Als Neunjährige floh sie 1933 mit ihrer jüdischen Familie aus Berlin. Kerrs Erfahrungen flossen in das halb-autobiographische Kinder- und Jugendbuch "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl" (1971) ein. Die Geschichte von Anna, die auf der Flucht ein rosa Plüschkaninchen in Berlin zurücklassen muss, wurde zum preisgekrönten Bestseller und zur Pflichtlektüre in deutschen Schulen. Bereits 1968 hatte sie in Großbritannien den Durchbruch mit ihrem Erstlingswerk "Der Tiger kommt zum Tee" geschafft; eine Kinderbuchserie um den exzentrischen Kater "Mog" folgte. Weltweit verkaufte sie neun Millionen Bücher, die in 25 Sprachen übersetzt wurden.

Geofffrey Rush gewinnt Verleumdungsklage

Oscar-Preisträger Geoffrey Rush soll wegen falscher Zeitungsberichte über die angebliche sexuelle Belästigung einer Kollegin insgesamt 2,8 Millionen Australien-Dollar (etwa 1,73 Millionen Euro) Schadenersatz erhalten. Ein Gericht in Sydney verhängte gegen den australischen "Daily Telegraph" eine weitere Geldstrafe. Dem Fernsehsender ABC zufolge handelt es sich nun um die höchste Summe, die jemals einem einzelnen Australier wegen Diffamierung zugesprochen wurde. Der Verlag des "Daily Telegraph" legte Berufung ein. Das Blatt hatte 2017 unter Berufung auf eine andere Schauspielerin behauptet, dass Rush eine Kollegin während einer Theaterproduktion von "König Lear" sexuell belästigt habe. Er selbst bestritt die Vorwürfe von Anfang an. Rush hatte 1997 für seine Rolle in "Shine - Der Weg ins Licht" den Oscar als bester Hauptdarsteller gewonnen. Zu seinen weiteren Filmen gehören "Shakespeare In Love", "The King's Speech" und "Fluch der Karibik".

Deutscher ESC-Aufritt nun noch schlechter

Das deutsche Duo S!sters ist nach einer neuen Auszählung sogar nur Vorletzter beim Eurovision Song Contest (ESC) geworden. Wegen eines menschlichen Fehlers bei der Jurywertung habe das Ergebnis nachträglich korrigiert werden müssen, teilte die Europäische Rundfunkunion EBU in Genf mit. Dadurch verlor Deutschland acht seiner 32 Punkte und rutschte hinter Weißrussland auf den vorletzten Platz der 26 Starter. Letzter wurde Großbritannien. Am Sieg des Niederländers Duncan Laurence änderte die Korrektur nichts, die Plätze eins bis vier blieben unverändert. Durch die Neuberechnung verdrängte nun Schweden aber Norwegen von Platz fünf, Nordmazedonien kletterte an Stelle von Aserbaidschan auf Platz sieben.

Jens Harzer bekommt am 16. Juni den Iffland-Ring

Dem Schauspieler Jens Harzer wird am 16. Juni im Wiener Burgtheater der Iffland-Ring überreicht. Österreichs Kulturminister Gernot Blümel (ÖVP) werde dem 47-Jährigen die Auszeichnung aushändigen, teilte das Burgtheater mit. Den auf Lebenszeit vergebenen Ring erhält der "bedeutendste und würdigste Bühnenkünstler des deutschsprachigen Theaters". Der im Februar gestorbene Schweizer Schauspieler Bruno Ganz, der die Auszeichnung rund 23 Jahre trug, hatte Harzer zu seinem Nachfolger bestimmt. Einem breiten Publikum ist Harzer spätestens seit seiner Rolle als Arzt in der TV-Serie "Babylon Berlin" bekannt. Der gebürtige Wiesbadener ist Ensemblemitglied beim Hamburger Thalia Theater.

USA: Wrack von letztem Sklavenschiff gefunden

Historiker im US-Staat Alabama haben das Wrack des letzten bekannten Schiffs entdeckt, das versklavte Afrikaner in die Vereinigten Staaten brachte. Überreste die Segelschiffs "Clotilda" seien nach monatelanger Prüfung für authentisch befunden worden, teilte die Denkmalschutzbehörde von Alabama am Mittwoch mit. Deren Exekutivdirektorin Lisa Demetropoulos Jones sprach von "einem außerordentlichen Fund". Im Jahr 1860 brachte die "Clotilda" illegal 110 Menschen vom heutigen Staatsgebiet Benins in Westafrika nach Mobile in Alabama. Dann wurde das Holzschiff ins Flussdelta nördlich des Hafens überführt und verbrannt. Die Gefangenen wurden später freigelassen und gründeten eine Siedlung, die noch immer als Africatown bekannt ist.

Metropolitan Museum will bald auch draußen ausstellen

Das New Yorker Museum will im Herbst erstmals Kunstwerke vor seinem Gebäude ausstellen. Vom 9. September bis 12. Januar sollen Skulpturen der in Kenia geborenen Künstlerin Wangechi Mutu zwischen den Säulen im Eingangsbereich des Hauses stehen. Mutu lebt und arbeitet in New York. Sie beschäftigt sich unter anderem mit der Darstellung von Frauen in den Medien, Sexualität oder sozialer Ungleichheit.

Kotsaba verzichtet auf den Aachener Friedenspreis

Der ukrainische Journalist Ruslan Kotsaba verzichtet auf die Auszeichnung mit dem Aachener Friedenspreis 2019. Dem 52-Jährigen war der Preis zunächst Anfang Mai zuerkannt worden, weil er sich als einziger Journalist der Ukraine um eine objektive Berichterstattung über den Konflikt im Osten des Landes bemühe. Als ein Video mit antisemitischen Äußerungen auftauchte, entschied der Vorstand sich für die Rücknahme der Ehrung. Hierüber hätte aber endgültig nur eine Außerordentliche Mitgliederversammlung entscheiden können. Dies ist mit Kotsabas Verzicht nun nicht mehr notwendig. Die Versammlung am 14. Juni soll aber trotzdem stattfinden, um den Fall aufzuarbeiten. Der mit 2.000 Euro Preis wird wie in den Vorjahren am 1.September, dem Antikriegstag in Aachen verliehen.

Remarque-Friedenspreis für Ngugi wa Thiongo

Der Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis der Stadt Osnabrück geht in diesem Jahr an den kenianischen Schriftsteller und Kulturwissenschaftler Ngugi wa Thiongo. Der 81-Jährige bekommt die Auszeichnung vor allem für seinen Essayband "Dekolonisierung des Denkens", dessen Texte sich hauptsächlich mit den kulturellen Folgen des Kolonialismus in Afrika beschäftigen. Die Jury teilte mit, sie wolle mit der Preisvergabe den Blick auf die tiefer liegenden Ursachen von Flucht und Migration heute lenken. Es sei wichtig, in der Diskussion um das Erbe der Kolonisation und Migration auch Betroffene zu Wort kommen zu lassen. Der Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis der Stadt Osnabrück ist mit 25.000 Euro dotiert. Den mit 5.000 Euro dotierten Sonderpreis verleiht die Jury der Organisation Sea-Watch. Der Verein setze sich mit den aktuellen Folgen der Flucht aus Afrika auseinander und rette Flüchtende aus Seenot, so die Jury. Die Auszeichnung würdige dieses Engagement und wolle es wieder stärker in die Öffentlichkeit rücken.

Leonard-Cohen-Briefe an Geliebte werden versteigert

Zweieinhalb Jahre nach dem Tod von Leonard Cohen werden mehr als 50 Briefe des kanadischen Sängers und Songpoeten an seine Muse Marianne Ihlen in New York versteigert. Die Briefe seien unter anderem aus Montreal, New York, Tel Aviv und von der griechischen Insel Hydra abgeschickt worden, teilte das Auktionshaus Christie's mit. Die einzelnen Briefe könnten nach Schätzungen des Auktionshauses bei der Versteigerung im Juni zwischen 300 und 12 000 Dollar bringen. Die Norwegerin Ihlen und Cohen hatten sich in den 60er Jahren auf Hydra kennengelernt und ineinander verliebt. Sie inspirierte ihn unter anderem zu dem Song "So Long Marianne".

Testamente von Aretha Franklin aufgetaucht

Mehr als ein halbes Jahr nach dem Tod von Aretha Franklin sind drei handgeschriebene Testamente der Soulsängerin aufgetaucht. Eines der Papiere sei vor wenigen Wochen in einem Notizbuch unter einem Sofakissen aufgetaucht, zwei weitere waren in einem abgeschlossenen Schrank im Anwesen der Sängerin entdeckt worden, berichtete die "New York Times". Die Nachlassverwalter hätten nun ein Gericht im US-Bundesstaat Michigan gebeten, zu prüfen, ob die Dokumente als Testamente anerkannt werden können. Es geht darin vor allem um die Verteilung ihres Nachlasses an ihre vier Söhne, andere Familienmitglieder und Freunde. Wieviel Franklins Nachlass wert ist, war zunächst nicht klar. Beobachter gehen aber von mehreren Millionen Dollar aus.

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