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Studio 9 - Der Tag mit ... | Beitrag vom 16.09.2019

Der Tag mit Ulrike GuérotBrexit ohne Ende

Moderation: Korbinian Frenzel

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Die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot (picture alliance/Geisler-Fotopress)
Die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot (picture alliance/Geisler-Fotopress)

Johnson trifft Juncker: Macht das Brexit-Gerede noch Sinn? Wie viel sollen und müssen wir arbeiten? Ist Grönemeyer zu links? Wer ist an der Kostenexplosion beim Museum der Moderne Schuld? Und: Asyl für Snowden in Deutschland - eine gute Idee?

Der britische Regierungschef Boris Johnson kommt heute in Luxemburg zu Gesprächen mit dem scheidenden EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker zusammen. Auch der EU-Chefunterhändler für den Brexit, Michel Barnier, ist dabei. Macht das noch Sinn? Seit Monaten sagen beide Seiten immer wieder das Gleiche: Die EU zeigt sich gesprächsbereit, doch zuvor müsse Großbritannien einen neuen Vorschlag vorlegen. Und den vermisse man eben bisher - weswegen es keine Fortschritte gebe. Johnson seinerseits betont, er werde sein Land notfalls auch ohne Abkommen am 31. Oktober aus der EU führen.

Über diese ermüdende Prozedur sprechen wir mit der Politikwissenschaftlerin und Europa-Expertin Ulrike Guérot.

Weitere Themen der Sendung: In einer Bielefelder Digitalagentur müssen die Mitarbeiter täglich nur noch fünf Stunden arbeiten - bei vollem Lohnausgleich. Geht das auch in anderen Wirtschaftsbereichen? Herbert Grönemeyer hat bei einem Konzert "Kein Millimeter nach rechts" gerufen - und damit eine Debatte ausgelöst, an der sich inzwischen auch Politiker auf Bundesebene beiteiligen. Die Kosten für das neue Museum der Moderne in Berlin laufen aus dem Ruder - wer ist Schuld? Und: Der Whistleblower Edward Snowden hofft auf Asyl in Westeuropa. Soll Deutschland ihn aufnehmen?

Ulrike Guérot ist Politikwissenschaftlerin und Professorin für Europapolitik und Demokratieforschung an der Donau-Universität Krems. Sie hat zudem den Thinktank "European Democracy Lab" in Berlin gegründet und leitet ihn.

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