Seit 20:03 Uhr In Concert

Montag, 20.08.2018
 
Seit 20:03 Uhr In Concert

Studio 9 - Der Tag mit ... | Beitrag vom 25.04.2018

Der Tag mit Tilman SpenglerMacron und Trump - der Beginn einer "wunderbaren Freundschaft"?

Moderation: Korbinian Frenzel

Beitrag hören Podcast abonnieren
Tilman Spengler (Deutschlandradio / Manfred Hilling)
Tilman Spengler (Deutschlandradio / Manfred Hilling)

Mit unserem Studiogast Tilman Spengler sprechen wir heute über den Besuch des französischen Präsidenten in Washington. Weitere Themen sind das Kreuz in staatlichen Behörden in Bayern, die bundesweite Kippa-Aktion und die Entwicklung der Pressefreiheit in Europa.

Thematisch geht es mit unserem Gast, dem Publizisten Tilman Spengler, viel um Symbolik: 

Macron bei Trump: Frankreich trifft USA - so mancher Fernsehzuschauer war peinlich berührt angesichts der hauptsächlich von US-Präsident Donald Trump etwas herablassend zur Schau gestellten "dicken Männerfreundschaft", die sich da mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron ("I like him") anbahnt .  Wie ist die "Trump-Macron-Show" einzuordnen?

Das Kreuz in Bayern:  Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hatte ja schon angekündigt, sich wieder stärker auf echte bayerische Werte zurückbesinnen zu wollen. Dazu passt, dass in Bayern in allen staatlichen Behörden wieder das Kreuz hängen soll. Söder will damit nicht nur ein religiöses Zeichen setzen. Aber ist das nicht verfassungwidrig?

Kippa tragen: In einer bundesweiten Solidaritätsaktion gegen Antisemitismus wollen Bundesbürger Kippa tragen, ob sie nun jüdischen Glaubens sind oder nicht. Steckt mehr als  reine Symbolik dahinter - kann eine solche Aktion nachhaltig wirken?

Pressefreiheit in Europa: Laut einer neuen Studie von Reporter ohne Grenzen steht es in Europa mit der Pressefreiheit nicht zum Besten - sie hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verschlechtert. "Sorgenkinder" sind vor allem die Medien in osteuropäischen Ländern. Wie will und kann die EU gegensteuern?

(mkn)

Tilman Spengler, geboren 1947 in Oberhausen und promovierter Sinologe, hat am Max-Planck-Institut für Sozialwissenschaften sowie an der Chinesischen Akademie der Wissenschaften geforscht. Er war 30 Jahre lang einer der Herausgeber des "Kursbuch", begleitete Politiker auf China-Reisen, arbeitete für Rundfunk und Fernsehen, drehte eine Reihe von Dokumentarfilmen und hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, unter anderem die Romane "Lenins Hirn" und "Der Maler von Peking".

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur