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Studio 9 - Der Tag mit ... | Beitrag vom 22.05.2019

Der Tag mit Stefan BraunTaugt ein Video zur politischen Auseinandersetzung?

Moderation: Anke Schaefer

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Foto von Stefan Braun (Privat)
Der Journalist Stefan Braun arbeitet in der Parlamentsredaktion der Süddeutschen Zeitung. (Privat)

Die CDU muss sich mit einem Anti-CDU-Video auf Youtube herumärgern. Die Kohleregionen bekommen 40 Milliarden Euro - macht das Sinn? Bei der OECD denkt man über Künstliche Intelligenz nach. Und Europa muss gerettet werden, unbedingt. Nur wie?

Ein Wut-Video sorgt für Furore - der Youtuber Rezo hat die CDU für politische Versäumnisse scharf angegriffen und wird millionenfach geklickt. Eine junge Stimme meldet sich zu Wort und heimst Aufmerksamkeit ein - so viel, wie ein politischer Kommentator in den klassischen Medien niemals bekommen würde. Doch taugt so ein Video überhaupt zur politischen Auseinandersetzung? Das ist eine der Fragen an unseren heutigen Gast, den SZ-Journalisten Stefan Braun.

Europa darf nicht scheitern

Weitere Themen in der Mittagssendung sind die umstrittenen Strukturhilfen für die Kohleregionen - Bundeswirtschaftsminister Altmaier hat angekündigt, die Beschlüsse der Kohlekommission umzusetzen und den betroffenen Regionen bis 2038 rund 40 Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen. Auch auf unserer Agenda: die neuen OECD-Prinzipien zur Künstlichen Intelligenz und die Frage, was Europa braucht, um nicht zu scheitern. Der britische Historiker Ian Kershaw hatte darauf heute morgen bei uns im Programm eine klare Antwort: neue Werte und Ziele.

Der Journalist Stefan Braun, geboren 1964, arbeitet seit 2008 in der Parlamentsredaktion der Süddeutschen Zeitung in Berlin. Zuvor war er für die Stuttgarter Zeitung und den Stern tätig.

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