Dienstag, 13.04.2021
 

Studio 9 - Der Tag mit ... | Beitrag vom 01.03.2021

Der Tag mit Oliver ReeseIst Kreativität trotz Coronabeschränkungen an den Theatern möglich?

Moderation: Korbinian Frenzel

Beitrag hören Podcast abonnieren
Oliver Reese, der Intendant des Berliner Ensemble vor der Baustelle des neuen Gebäudes des BE. Er trägt eine schwarze Brille und ein weißes Hemd. (IMAGO / F. Anthea Schaap)
Wie gehen Theater wie das Berliner Ensemble mit dem Coronastillstand um? Darüber sprechen wir mit BE-Chef Oliver Reese. (IMAGO / F. Anthea Schaap)

Die Theater sind derzeit nicht zu beneiden. Denn noch ist kein Ende des Kultur-Lockdowns absehbar. Oder doch? Die Politik sendet widersprüchliche Signale. Außerdem sprechen wir über Identitätspolitik, zerstörte Kulturgüter und das SPD-Wahlprogramm.

Als Intendant des Berliner Ensembles ist unser Studiogast Oliver Reese hart von den Coronamaßnahmen betroffen. Der monatelange Kultur-Lockdown geht den Theatern an die Substanz, künstlerisch wie wirtschaftlich. Aber bedeutet es wirklich den kompletten Stillstand im Theater - oder geht da trotzdem noch etwas? Und was denkt Reese über den derzeitigen Corona-Zickzack der Politiker?

Weitere Themen der Sendung sind: 

  • Identitätspolitik: Gefühl oder Argument - was verändert die Welt?

  • Umgang mit zerstörten Kulturgütern: Wiederaufbau oder Bekenntnis zu den Wunden?

  • Zeigt die SPD mehr Profil? Blick auf das Wahlprogramm

Der Theaterregisseur und Dramaturg Oliver Reese, Jahrgang 1964, ist seit 2017 Intendant des Berliner Ensembles. Zuvor leitete er das Schauspiel Frankfurt. Seine künstlerische Karriere begann Reese nach dem Studium als Regieassistent an den Münchner Kammerspielen, dem Schauspielhaus Düsseldorf und am Bayerischen Staatsschauspiel, wo er 1989 Dramaturg wurde. 1994 bis 2001 war Oliver Reese Chefdramaturg am Maxim Gorki Theater Berlin und wechselte danach in gleicher Funktion ans Deutsche Theater. 

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur