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Studio 9 - Der Tag mit ... | Beitrag vom 30.04.2020

Der Tag mit Marina MünklerDemos in Coronazeiten: Erster Mai - Straße frei?

Moderation: Nana Brink

Marina Münkler im Porträt  (imago/teutopress)
Die Literaturwissenschaftlerin Marina Münkler (imago/teutopress)

Große Kundgebungen zum 1. Mai sind verboten. Wie geht Demonstrieren in der Pandemie? Das ist eines unserer Themen mit der Literaturwissenschaftlerin Marina Münkler. Außerdem: Corona-Lockerungen, Palmer und Schäuble, Kirche und Krieg und Theatertreffen.

Mit 5.000 Polizistinnen und Polizisten wappnet sich Berlin für den 1. Mai. Zwar sind zum Tag der Arbeit nur kleine Kundgebungen mit höchstens zwanzig Teilnehmern erlaubt. Doch an den so genannten "Hygiene-Demonstrationen" gegen die Corona-Regeln an den vergangenen Wochenenden habe man gesehen, dass "ganz schnell große Menschenmengen zusammenkommen", erklärte Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD). Von der linken Szene sind spontane Protestaktionen geplant. Wie sieht Marina Münkler auf Demonstrationen in der Coronakrise?

Weitere Themen der Sendung:

- Schalte Merkels mit den Länderchefs: Weitere Lockerungen?

- Schäuble, Palmer und die Sprache der Güterabwägung

- Bischöfe sagen: katholische Kirche war Teil der Kriegsgesellschaft in Deutschland 

- Theatertreffen am Bildschirm: Wie gut funktioniert Ersatzkultur?

Marina Münkler ist Literaturwissenschaftlerin, sie lehrt und forscht in Dresden. Zusammen mit ihrem Mann Herfried Münkler veröffentlichte sie 2016 das vieldiskutierte Buch "Die neuen Deutschen". Zuletzt erschien "Abschied vom Abstieg – Eine Agenda für Deutschland".

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