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Studio 9 - Der Tag mit ... | Beitrag vom 03.12.2020

Der Tag mit Ferdos ForudastanDeutschland im Halbschlaf

Moderation: Korbinian Frenzel

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Die Journalistin Ferdos Forudastan (picture-alliance/Eventpress Stauffenberg)
Heute unser Gast: Ferdos Forudastan, Geschäftsführerin der Civis Medienstiftung. (picture-alliance/Eventpress Stauffenberg)

Der Teil-Lockdown geht weiter und weiter. Die Briten sind beim Impfen die Schnellsten und stolz darauf. Neues von der Buchstabiertafel. Alternativer Nobelpreis als Finger in der Wunde. Und: Donald Trump wird uninteressant.

Nach erneuten Beratungen von Bundeskanzlerin Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder ist nun klar, dass der Teil-Lockdown weiter andauern wird. Er soll nach dem jüngsten Beschluss bis zum 10. Januar fortgesetzt werden. Restaurants, Museen, Theater und Freizeiteinrichtungen bleiben also weiterhin geschlossen. "Im Grundsatz bleibt der Zustand, wie er jetzt ist", sagt Merkel.

Grundlage für diese Entscheidung sind die Infektionszahlen, welche die Bundesregierung noch immer als zu hoch bewertet. Dagegen lässt sich schwerlich etwas einwenden. Oder doch? Gibt es Alternativen zur Strategie von Bund und Ländern? Das fragen wir Ferdos Forudastan. Die Journalistin ist heute unser Gast in der Mittagssendung.

Weitere Themen:

- Schneller impfen mit dem Brexit: der Coup der Johnson-Regierung

- D wie David: Jüdische Namen kehren zeitweise in die Buchstabiertafel zurück

- Der Alternative Nobelpreis an Oppositionelle in Iran und Belarus: Nutzt der Finger in der Wunde?

- Neues Trump-Video und keiner schaut hin: Warum wir nicht mehr über ihn reden wollen

Ferdos Forudastan ist Geschäftsführerin der Civis Medienstiftung und Leiterin des WDR Europaforums Köln. Die Journalistin leitete zuvor das Ressort Innenpolitik bei der "Süddeutschen Zeitung". Von 2012 bis 2017 war sie Sprecherin des damaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck. Forudastan wuchs als Tochter einer Deutschen und eines Iraners in Freiburg, St. Gallen, Isfahan und Teheran auf. Für ihre journalistische Arbeit, unter anderem beim Deutschlandfunk, wurde Forudastan mit dem Theodor-Wolff-Preis und weiteren Auszeichnungen geehrt.

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