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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 15.06.2012

Der Streit um den Wohnsitz

Ganz unterschiedlich gehen die Länder mit der Residenzpflicht für Asylbewerber um

Von Anke Petermann, Axel Flemming und Lisa Weiß

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Asylbewerber hinter einem Zaun vor einem Wohnheim der Zentralen Ausländerbehörde des Landes Brandenburg in Eisenhüttenstadt (picture alliance / dpa - Patrick Pleul)
Asylbewerber hinter einem Zaun vor einem Wohnheim der Zentralen Ausländerbehörde des Landes Brandenburg in Eisenhüttenstadt (picture alliance / dpa - Patrick Pleul)

Residenz - das klingt edel, klingt nach einem fürstlichen Wohnsitz. Nicht so in den Ohren von Asylbewerbern. Denn für sie gilt hierzulande die Residenzpflicht und die schränkt die Bewegungsfreiheit ein, verpflichtet Betroffene, sich nur in einem bestimmten Gebiet aufzuhalten. Die deutsche Regelung ist europaweit einmalig und seit langem in der Kritik.

Einige Bundesländer haben bereits Lockerungen durchgesetzt, andere Länder verfolgen eine härtere Linie. Selbst innerhalb der Bundesländer schwankt der Umgang von Landkreis zu Landkreis.

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