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Sonntagmorgen | Beitrag vom 19.04.2019

Der Feiertagsmorgen am KarfreitagTrost und Hoffnung

Von Olga Hochweis

Rückansicht einer sich selbst umarmenden Frau. (imago stock&people / Gary Waters)
Rückansicht einer sich selbst umarmenden Frau (imago stock&people / Gary Waters)

Krankheit, Kummer und Kränkung gehören zum Leben, nicht zuletzt in einer Welt, die zunehmend unübersichtlicher scheint. Wer sorgenvoll in die Zukunft blickt, stößt aber immer wieder auch auf Trost und Hoffnung. Und viele finden das in der Musik.

Das Osterfest erinnert daran, dass nach dem Tod die Auferstehung folgt - den Trost für Vergänglichkeit und Leiden finden viele im Glauben. Andere schöpfen Kraft aus der Familie, aus Freundschaft und Liebe.

Musik kann hier trösten, ebenso wie die Natur oder manchmal kurzfristig einfach nur ein Stück Schokolade. Hoffnung gibt der Anblick spielender Kinder, das emsige Vogelgezwitscher in der Dämmerung und die alljährliche Wiederkehr des Frühlings. Dabei geht es durchaus um eine Form der Treue.

"Trost" steht auch für Festigkeit und Halt

Das Wort "Trost" kommt aus dem Althochdeutschen und ist verwandt mit dem Wort "treu" für Festigkeit, Halt und Ermutigung, um Stabilität. Im Wort Hoffnung schwingen Bewegung und Veränderung mit. Es kommt vom mittelniederdeutschen "hopen" = hüpfen oder "vor Erwartung unruhig springen". Die Hoffnung ist also deutlicher auf die Zukunft ausgerichtet.

Viele  Musikerinnen und Musiker haben sich in ihren Songs mit Trost und Hoffnung beschäftigt. Denn Musik wirkt manchmal ganz unmittelbar als Mutmacher, stärkt, inspiriert und erfreut wie kaum etwas anderes.

Rätsel 1

Lösung: James Last

Rätsel 2

Lösung: Johann Amos Comenius. Er war ein tschechischer evangelischer Philosoph, Theologe und Pädagoge (sowie Bischof der Unität der Böhmischen Brüder aus der Markgrafschaft Mähren).

Rätsel 3

Lösung: Der Titel "I won't back down" von Tom Petty

Rätsel 4

Lösung: Krysztof Komeda. Ein Jazz-Pianist und Komponist von Jazz- und Filmmusiken von internationaler Bedeutung.

Rätsel 5

Lösung: Emily Elizabeth Dickinson. Sie gilt als bedeutende amerikanische Dichterin. Ihre Gedichte, erstmals 1890 nach ihrem Tod veröffentlicht, scheinen stilistisch vielfach ins 20. Jahrhundert vorzugreifen.

Das "Feiertagsmorgen"-Team erreichen Sie per E-Mail: feiertagsmorgen@deutschlandfunkkultur.de.
Oder per Post: Deutschlandfunk Kultur, Hans-Rosenthal-Platz, 10825 Berlin;
Stichwort:Feiertagsmorgen

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