Freispiel, vom 14.01.2013

Bearbeitung und Regie: Julia Tieke

Der junge Iraker Rasul flieht nach politischer Gefangenschaft aus Bagdad. Er will dahin, wo es "nicht überall Plakate von Führern und ihren banalen Parolen gibt". Auf seiner jahrelangen Odyssee durch Nordafrika und Europa trifft er Flüchtlinge, die wie er auf der Suche nach einem Leben ohne Unterdrückung, Krieg und Hunger sind.

Auf seiner Reise trifft Rasul Flüchtlinge, die wie er auf der Suche nach einem Leben ohne Unterdrückung, Krieg und Hunger sind.  (picture alliance / dpa /  A. Carrasco Ragel)
Auf seiner Reise trifft Rasul Flüchtlinge, die wie er auf der Suche nach einem Leben ohne Unterdrückung, Krieg und Hunger sind. (picture alliance / dpa / A. Carrasco Ragel)

Schließlich setzt die Ausländerpolizei in Bayern der Reise ein Ende und er bleibt in der ‘großen Fabrik Deutschland’. Rasuls Geschichte spielt mit Fiktion und Realität – und so nimmt der Autor bisweilen selbst die Rolle seiner Hauptfigur an.

Mit Abbas Khider, Konstantin Bühler, David Czesienski, Marian Funk, Matti Krause, Claudius von Stolzmann u.a.
Musik: Georg Klein, Erik Kross, Inaam Wali
Ton: Jean Szymczak
WDR 2012/53’04



Abbas Khider, 1973 in Bagdad geboren, Schriftsteller. Floh 1996 aus dem Irak und hielt sich als illegaler Flüchtling in verschiedenen Ländern auf. Lebt seit 2000 in Deutschland. Bisher erschienen Lyrikbände und zwei Romane: "Der falsche Inder"(2008), "Die Orangen des Präsidenten" (2011).