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Literatur / Archiv | Beitrag vom 20.07.2008

Der Duft der Straße

Poetische Alltagserkundungen im französischen Chanson

Von Ruthard Stäblein

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Die Grande Dame des französischen Chansons: Edith Piaf. (AP Archiv)
Die Grande Dame des französischen Chansons: Edith Piaf. (AP Archiv)

In der Presse Frankreichs wird sie gerade wieder geboren: die französische Musik mit Texten, das Chanson à texte. Seit den Troubadours ist die besondere Bedeutung der Textvorlage eine Spezialität jenseits des Rheins. Und selbst die Dichter der Moderne inspirierten die Chansonniers zu ihren Liedern: allen voran Charles Baudelaire mit seiner verblüffenden Popularität. Teilweise erhalten die Texte ein solches Gewicht, dass der Interpret kaum mehr singt oder sogar richtig schlecht.

Das lyrische Singen hat seine eigene, typisch französische Pathosformel. Gedicht und somit auch Chanson reagieren auf politische Aktualität, auf Moden des Zeitgeistes und tummeln sich in den Falten des Alltagslebens.

Das Chanson als Zusammenspiel von Text und Liedform lebt von den "Mythen des Alltags". Diesen poetischen Alltagserkundungen folgt die Sendung.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat

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