Freistil, vom 05.07.2009

Von Matthias Käther und Teresa Schomburg

Dunkle Schatten, verwirrende Perspektiven, phantastische Kreaturen - kein Horrorfilm, kein surreales Gemälde verfügt über das atemberaubende Material an verstörenden Plots und Bildern wie ein Alptraum. In der Fähigkeit, im Schlaf Ängste zu visualisieren, sind fast alle Menschen echte Meister mit großem Talent.

Das Feature ist eine Zustandsbeschreibung des Phänomens Alptraum. (Stock.XCHNG / Andy Heyward)
Das Feature ist eine Zustandsbeschreibung des Phänomens Alptraum. (Stock.XCHNG / Andy Heyward)

Die wenigsten allerdings freuen sich darüber. Im Gegenteil, Alpträume sind unwillkommene Gäste. Schon im Mittelalter wurden sie dämonisiert, wurden angeblich von Kobolden oder übelwollenden Mitmenschen geschickt. Warum wir Alpträume haben, ist bis heute nicht restlos geklärt.

Ganz unterschiedliche Leute erzählten den Autoren ihre Alpträume. Auch Träumer längst vergangener Epochen kommen zu Wort. Entstanden ist eine Zustandsbeschreibung des Phänomens Alptraum, die zeigt, dass die Menschen ihre Urängste mit dem Wertvollsten bekämpfen, das ihnen zur Verfügung steht: ihrer Kreativität.