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Thema / Archiv | Beitrag vom 28.12.2009

Den Gedanken auf der Spur

Der Hirnforscher John-Dylan Haynes im Porträt

Von Susanne Nessler

Das menschliche Gehirn wirft bis heute Fragen auf. (AP)
Das menschliche Gehirn wirft bis heute Fragen auf. (AP)

Der Engländer John-Dylan Haynes versucht Gedanken zu lesen: Er erforscht, ob die Hirnaktivität einer Person Aussagen über ihr Handeln zulässt. Dafür untersucht er Testpersonen im Computertomografen.

Er ist unseren Gedanken auf der Spur. Der Kognitionsforscher John-Dylan Haynes. Den gebürtigen Briten interessiert, was in den Köpfen der Menschen vor sich geht.

Um herauszufinden wie bestimmte Erlebnisse die Hirnaktivität steuern und wie wir Erinnerungen im Gehirn abspeichern, durchleuchtet der 38-Jährige die Gehirne von Freiwilligen im Computertomografen.

John-Dylan Haynes hat seine frühe Kindheit in Folkestone, an der Südostküste Englands verbracht. Sein Vater ist Engländer, sein Mutter Deutsche.

Mit sieben Jahren kommt er nach Deutschland. Nach der Schule studiert er in Bremen Psychologie und Philosophie, verbringt einige Jahre in Plymouth und London, bevor er 2006 nach Berlin zieht, wo er neben seiner Forschungsarbeit Fitnessgeräte zu Musikinstrumenten umbaut und viel Fahrrad fährt.

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