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Tonart | Beitrag vom 30.07.2014

DDR-MusikVon AG.Geige bis Zwitschermaschine

Das "Rocklexikon der DDR" zeigt den Popkosmos des Ostens

Die Schallplatte "Silly - Bataillon D'Amour" des VEB Deutsche Schallplatten Berlin "Amiga", erschienen 1986 (picture alliance / dpa / Peter Endig)
Die Schallplatte "Silly - Bataillon D'Amour" des VEB Deutsche Schallplatten Berlin "Amiga", erschienen 1986 (picture alliance / dpa / Peter Endig)

Bands wie Karat, Silly oder Pankow sind auch heute noch vielen Menschen ein Begriff, auch einigen, die nicht in der DDR aufgewachsen sind. Wer es genauer wissen will, kann in Götz Hintzes "Rocklexikon der DDR" nachschlagen.

Interessant ist das Werk nicht nur für die heute Erwachsenen, die in der DDR ihre Jugend verbrachten und von denen nicht wenige dem angesagten Ostrock-Revival anhängen, sondern inzwischen auch für deren Kinder, die diese Musik mit ihren "eigenen Ohren" ganz neu entdecken.

Götz Hintze, Autor des Buches "Rocklexikon der DDR" und Rundfunk-Musikdokumentar (Deutschlandradio - Bettina Straub)Götz Hintze, Autor des Buches "Rocklexikon der DDR" und Rundfunk-Musikdokumentar (Deutschlandradio - Bettina Straub)

Für den Rundfunk-Musikdokumentar und Ostrock-Experten Götz Hintze ein Grund mehr, sein vor 15 Jahren erschienenes "Rocklexikon der DDR" radikal zu überarbeiten und jetzt in dritter Auflage zu veröffentlichen. Neben rund 40 neu hinzugekommenen Stichworten hat er sein einzigartiges Nachschlagewerk erstmals um ein Interpreten-Register ergänzt und die nach der Wende in Deutschland veröffentlichten Tonträger der Bands und Solisten eingearbeitet.

Götz Hintze: Rocklexikon der DDR
Verlag: tredition, Hamburg
Paperback 24,90 Euro, Hardcover 34,90 Euro, e-book 14,90 Euro

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