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Montag, 24.09.2018
 
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Wortwechsel | Beitrag vom 24.08.2018

Das Verhältnis zur TürkeiErdogans Krise: Sollten die Europäer Ankara helfen?

Moderation: Annette Riedel

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Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan bei einer Veranstaltung seiner Partei AKP in Ankara. (AP / Burhan Ozbilici)
Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan in Ankara (AP / Burhan Ozbilici)

Finanzhilfe für die Türkei ergebe keinen Sinn, meint der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jürgen Hardt. Doch genau das hatte zuvor SPD-Chefin Andrea Nahles vorgeschlagen.

Die Türkei ist Nato-Partner, wirtschaftlich eng verflochten mit der EU und beherbergt 3,4 Millionen syrische Flüchtlinge. Hinzu kommt, dass EU und Nato die Türkei nicht in Richtung Russland abdriften lassen wollen. Gute Argumente also, um die Türkei zu unterstützen. 

Aber Erdogan regiert sein Land wie ein Autokrat, Meinungs- und Pressefreiheit sind stark beschnitten, Hunderttausende wurden verhaftet oder entlassen, die Wirtschaftskrise ist hausgemacht. Gute Argumente, um die Türkei nicht zu unterstützen. Was ist also der richtige Weg?

Darüber diskutieren im Wortwechsel:

Karin Senz, ARD-Hörfunkkorrespondentin, Istanbul
Dr. Nils Schmid, MdB, SPD. Außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion
Prof. Dr. Haci-Halil Uslucan, Leiter des Essener Zentrums für Türkeistudien und Integrationsforschung
Christoph von Marschall, Diplomatischer Korrespondent des Tagesspiegels
Annette Riedel - Moderation

Wortwechsel

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