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Thema / Archiv | Beitrag vom 14.01.2010

Das Schicksal der Messner Brüder

Der Film "Nanga Parbat" kommt in die Kinos

Joseph Vilsmaier und Reinhold Messner im Gespräch mit Holger Hettinger

 Bergsteiger Reinhold Messner  (AP)
Bergsteiger Reinhold Messner (AP)

In dem Kinofilm "Nanga Parbat" erzählt Regisseur Joseph Vilsmaiers, wie die beiden Brüder Günther und Reinhold Messner 1970 versuchen, den Nanga Parbat im Himalaja zu besteigen - Günther verunglückt tödlich. Regisseur Joseph Vilsmaier und Reinhold Messner erzählen von den Dreharbeiten in extremer Höhe und der Auseinandersetzung mit dem damaligen Geschehen.

Holger Hettinger: Der Nanga Parbat ist einer der höchsten Gipfel der Welt. Der Weg auf den Gipfel dürfte eine der größten bergsteigerischen Herausforderungen überhaupt sein. Für den Südtiroler Reinhold Messner ist diese Expedition auf das Dach der Welt ein Kindheitstraum gewesen. 1979 dann wurde dieser Traum Wirklichkeit: Gemeinsam mit seinem Bruder Günther nimmt er an einer internationalen Expedition zum Gipfel des Nanga Parbat teil. Der Triumph ist zum Greifen nah, doch dann durchkreuzt eine Schlechtwetterwarnung die ehrgeizigen Pläne. Günther und Reinhold Messner entscheiden, sich alleine weiter zu klettern. Doch Günther wird höhenkrank, beim Versuch, eine Abstiegsroute zu finden, trennen sich die Brüder, und dann findet Reinhold Messner an der Stelle, wo er seinen Bruder zurückgelassen hat, nur nohc die Reste einer Lawine.

Der Regisseur Joseph Vilsmaier hat das Drama der Messner-Brüder verfilmt. Vilsmaier hat bei Filmen wie "Stalingrad", "Schlafes Bruder" und "Comedian Harmonists" gezeigt, wie sensibel er sich seinen Themen nähert. Sein neuer Film "Nanga Parbat" kommt jetzt am Donnerstag in die Kinos. Ich habe mit Reinhold Messner und Joseph Vilsmaier über dieses Filmprojekt gesprochen, und es war ein wenig chaotisch, weil sich Reinhold Messner unerlaubt aus der Seilschaft entfernt hatte und so ziemlich überall war, nur nicht dort, wo ich ihn eigentlich interviewen wollte. Deswegen scheint Reinhold Messner quasi als Stargast in diesem Interview kurz auf. Sehr lustige Situation also, aber ich finde, wir haben das alle noch ganz gut hingekriegt. Aber das sollten Sie jetzt selbst hören.

Ich habe zunächst mit Joseph Vilsmaier über den Beginn der Zusammenarbeit gesprochen und ihn gefragt, wie denn diese filmische Zusammenarbeit bei "Nanga Parbat" überhaupt zustande gekommen ist.


Joseph Vilsmaier: Das kam so, dass der Reinhold Messner mir am 20. Dezember 2004 einen Brief geschrieben hat, ob ich mir vorstellen könnte, mit ihm einmal irgendwas zu machen.

Ja, dann hat sich ziemlich schnell rausgestellt, von meiner Seite her, habe ich gesagt: Ja, mit mir kannst du eigentlich nur das Schicksal deines Bruder verfilmen, weil ich bin da jetzt nicht bereit, mit dir durch die Wüste Gobi oder nach Alaska oder zum Nordpol zu gehen.

Er fand das auch gut, können wir machen, nachdem ich ja '53 im Radio ja immer Buhl verfolgt hatte beim Aufstieg vom Nanga Parbat und 1970 auch die Tragödie von den Messner-Brüdern. Sagen wir mal, es hat mich interessiert, die ganze Geschichte. Ich musste erst einmal für mich im Klaren sein nach den ganzen Vorwürfen, mach ich den Film oder mach ich ihn nicht.

Wie schaut das aus mit einem Drehbuch? Wie weit bindet man dann Messner ein? Und da haben wir gesagt, also wir zwei Drehbuchautoren, den binden wir überhaupt nicht ein. Wir machen das, haben lange recherchiert, haben alle Bücher von allen Expeditionsteilnehmern gelesen und, und, und. Und dann war halt die erste Fassung, die zweite Fassung, dritte Fassung, vierte Fassung, und dann haben wir ihm das vorgelegt und so und dann haben wir gesagt: Pass auf, das ist jetzt unser Stand und alles, was wir wissen. Wir wissen sehr viel, wir wissen eigentlich, sagen wir, genauso viel als er, weil man alles durchgeforstet hat, was es überhaupt gibt.

Und wie ist die Reaktion von ihm und so? Er kommt da ja auch manchmal gar nicht so gut weg. Ja, dann haben wir das abgewartet und gesagt, ist in Ordnung. Er war Berater bei uns, und ich habe mir, weil mir am Anfang natürlich viele Leute gesagt haben: Du, du wirst nach einer Woche schon zerstritten sein, ihr werdet euch überhaupt nicht ...

Hettinger: Das wollte ich gerade fragen eigentlich, da muss doch der Raum gebrannt haben oder die Luft.

Vilsmaier: Ihr seid's zerstritten und ihr werd's euch überhaupt nicht mehr in die Augen sehen können und, und, und, und, und. Und das hat mich immer noch mehr gereizt, denke ich, den Menschen kennenzulernen. Und das war, muss ich sagen, das Schlimme, dass ich … Ich hätte jetzt sagen können, ein bisschen Sensation, haben wir uns die Pickel auf den Kopf geschlagen oder sonst irgendwas, aber wir haben nicht einmal gestritten in den fünf Jahren. Und ich hätte den Film auch nicht gemacht ohne ihn. Ich bin kein Bergsteiger nicht, ich habe ihn gebraucht, am Berg musste er was sagen zu den Schauspielern, wie die gehen müssen, wie die schlafen müssen, wie sie ihre Pickel, ihre Steigeisen betätigen müssen, weil das habe ich keine Ahnung nicht gehabt.

Hettinger: Da ist ja auch ganz viel drin in diesem Stoff. Es ist ein Brüderdrama, fast schon biblische Dimensionen hat das, wo man die Einzelnen in ihren Charakteren noch mal zuordnet. Dann ist es dieser alte Kampf Mensch gegen Natur. Von welcher Seite haben Sie sich denn an diese Geschichte angenähert?

Vilsmaier: Wenn ich das lese, habe ich das ziemlich gut im Kopf, weil ich von der Kamera komme. Da muss man ja schon die Begebenheiten, wie war der Aufstieg von denen oder wie war der Abstieg und so. Und das Interessante war für mich auch, wie ich das alles gesehen habe und wo der gefunden worden ist, ich war da zehn Meter daneben. Also das war wirklich an den Originalschauplätzen, und die ganzen Routen, die die Leute - am Nanga Parbat sind ja wahnsinnig viele Menschen umgekommen, wo man viele noch nicht gefunden hat - also das hat mich schon fasziniert, und immer wieder gesagt, warum tun sich Menschen das an und machen das.

Schlimm ist ja das, wenn ich mir vorstelle, dass ich so einen Berg besteiger, dann würde ich, ja, zwei Stunden würde ich es mir gemütlich machen und dann würde ich so eine kleine Sauerstoffmaske rausziehen und würde einfach in die Landschaft schauen, weil die ist natürlich gigantisch von da oben. Aber das machen die ja nicht, die sind maximal zehn Minuten oben. Die steigen um Mitternacht auf, schauen die 1000 Höhenmeter - oder was das sind - noch zu überwinden, und schauen, dass sie so schnell wieder runterkommen, dass sie ins Basislager runterkommen.

Und das haben ja die nicht mehr geschafft. Viele fragen, warum sind sie nicht dort wieder runter, wo sie raufgegangen sind. Die haben keine Seile dabei gehabt, die konnten da nicht mehr runter. Und ich bin total überzeugt, dass er noch schwerstens darunter leidet und ...

Hettinger: Haben Sie denn da mal drüber gesprochen, so unter vier Augen?

Vilsmaier: Ja. Nicht so ausführlich haben wir gesprochen, weil, ich habe gemerkt, wenn man darüber spricht, es hat ihn sehr mitgenommen, und ich habe ja danach Schicksale hinter mir gehabt und so, wo ich gesagt habe, das mache ich mit mir aus, da möchte ich auch nicht reden. Und so habe ich das Gefühl, dass es bei ihm auch war. Und auch beim Drehen in gewissen Situationen habe ich gemerkt, dass ihn das furchtbar mitgenommen hat. Ich hätte das gar nicht ausgehalten, wenn ich jetzt sage, gut, das sind jetzt 39 Jahre vergangen, wenn ich einen Film mitmachen müsste, wo mein Bruder zu Tode kommt oder was.

Hettinger: In dem Film ist mehrmals die Rede von dieser Todeszone. Das klingt relativ spektakulär, aber verweist darauf, dass es einen Höhenbereich gibt, wo Kälte, Wind, Sauerstoffarmut dem Menschen so zusetzen, dass er Belastungen ausgesetzt ist, die sich so ein Normalmensch eigentlich überhaupt nicht vorstellen kann.

Also diese Ungeheuerlichkeit der Anstrengung, diese Strapazen, was macht dieser Mensch mit seinem Körper, welchen extremen Situationen setzt sich dieser Mensch aus. Dafür muss man ja erst mal Bilder finden. Ich finde, Sie haben da sehr schöne, intensive Bilder gefunden, allerdings keine spektakulären, sondern Dinge, die eher von ihrer Innerlichkeit aus wirken. Wie haben Sie sich damit auseinandergesetzt?

Vilsmaier: Ja, das war natürlich, also die erste Phase, wenn ein Mensch so was macht, man kann ja nicht sagen, das ist richtig, man kann sich das nicht vorstellen, die Todeszone, die beginnt ja bei 7000 Meter, und dies ist jetzt der Punkt, wo sich keiner vorstellen kann.

Der Berg, das ist wie ein Märchen, der übt eine Faszination aus, und da ist der Messner irgendwie, wenn der den Berg gesehen hat, und es war nur eine Wolke, wo er sofort wieder gesagt hat: Du, wir müssen wieder sofort in den Hubschrauber, wir müssen sofort rauf, in drei Stunden ist der ganze Berg zu, wir kommen nicht mehr hoch, wir kommen nicht mehr runter und so. Er hat natürlich eher ein bisschen Angst gehabt, dass uns nichts passiert, weil das war ja auch nicht so einfach mit dem Hubschrauber. Wenn du da irgendwo zu Bruch gehst, kein Mensch findet dich mehr.

Auf 6000 Meter, wo wir die meiste Zeit waren, am Abend hast du Kopfweh, da meinst du, der Kopf zerspringt dir. Es ist, kann man nicht einschätzen, was ab 7000 Meter passiert. Der ganze Körper, das ist wie ein Zerfall, wie ein Zerfall. Man kann ja nicht mehr klar denken. Und drum, glaube ich, die Bergsteiger wissen, wenn sie so was eingehen, bin ich total überzeugt, und dann ist es so.

Reinhold Messner Da braucht's mich ja gar nicht mehr.

Hettinger: Bitte, bitte, bitte, bleiben Sie hier.

Vilsmaier: Ach so, wir sind jetzt zu zweit.

Hettinger: Wir sind jetzt zu zweit. Herr Messner, Joseph Vilsmaier hat gerade eben erzählt, wie es für ihn war, sich dieser Extremsituation noch mal anzunähern, sich in das Gefühl hereinzuversetzen, was macht das mit Menschen, wenn die in der Todeszone da oben herumkraxeln.

Wir hatten vor, ich glaube, zehn Jahren war es, in Saarbrücken miteinander geredet, da kam gerade Ihr Buch raus, und ich hatte schon so ein bisschen das Gefühl, ja, es fällt Ihnen schwer, über diese Geschehnisse von damals zu sprechen. Jetzt haben Sie sich sehr stark bei diesem Film engagiert. Was hat Sie getrieben, quasi all das noch einmal mit vollster Intensität mit Bildern durchzuleben?

Messner Also in diesem Film geht es ja nicht um eine Besteigung und auch nicht um die Aufarbeitung irgendeines Problems, sondern es geht darum, dass wir emotional ganz normale Menschen, Kinder wie Greise, Männer wie Frauen nachempfinden lassen wollten, was da passiert ist.

Natürlich gilt das dann auch allgemein, zum Beispiel, dass in der Todeszone die Entscheidungsfreude schwindet, auch die Beurteilungsfähigkeit schwindet, die Motivation schwindet, die Kraft schwindet. Der Mensch wird sehr reduziert auf das Wesentliche, auf die Überlebensmöglichkeiten oder -fähigkeiten. Und das ist ja auch ein Teil der Katastrophe, dass wir mit dem Erreichen des Gipfels in der Todeszone, der Bruder fällt sozusagen in sich zusammen, weil er alle Konzentration, alle Kraft genommen hat, um die Spitze zu erreichen, wir dann mehr oder weniger völlig verloren und ausgeliefert und natürlich auch begrenzt in unseren Möglichkeiten, die unten viel größer gewesen wären, da oben eigentlich der Verzweiflung anheim gegeben sind.

Und wir wollen ja im Film nicht irgendwie eine Geschichte werten, sondern wir versuchen, im Film die Geschichte nur zu erzählen. Und glaube ich, das ist gut gelungen, dass eben nur episch erzählt wird, was da zwei Menschen erlebt haben. Natürlich spielten viele andere noch mit hinein. Es ist das typische Rivalitätsgehabe zwischen den Bergsteigern, warum sollen die Bergsteiger nicht Rivalen sein wie die Sportler. Es gibt da eine Spannung zwischen einem sehr interessanten Charakter, der die Expedition leitet, und vor allem eben diese beiden Brüder, die aus einer engen Welt kommen und sich bis zum Nanga Parbat hoch mühen, und dann plötzlich kippt die ganze Geschichte in eine sehr schwierige und am Ende dramatisch-tragische.

Hettinger: Also wenn Sie das so sehen, sehen Sie da Florian Stetter, a) ein Schauspieler, oder haben Sie da auch die Erfahrung: Oh, das bin ja ich?

Messner: Nein, das bin nicht ich. Der Florian Stetter ist der Florian Stetter, er spielt die Rolle sehr gut, finde ich, so ähnlich wie ich damals war. Ich bin heute natürlich ein anderer. Meine Kinder sehen in Florian Stetter nicht unbedingt ihren Vater, aber Sie sehen im Günther den Günther, also die sehen dann wirklich den Onkel, der verstorben ist, weil den haben sie ja nicht kennengelernt. Also da ist es viel leichter, die Ersatzperson als wahre Person wahrzunehmen.

Wir sind der Realität sehr nahe, wir haben auch viel an den Originalschauplätzen gedreht, und dort, wo der Film wirklich eins zu eins Emotionen bringt, wie sie damals waren, da bin ich natürlich heute noch berührt, aber der Film ist ein Film. Also der Film ist ein Werk, und dieses Werk muss als Film bestehen.

Hettinger: Hat es Ihnen auch ein bisschen geholfen, eine eigene Draufsicht auf die Geschehnisse noch mal zu entwickeln, oder ist das jetzt Karottenpsychologie, was ich jetzt versuche?

Messner: Nein, der Film hat mir nur geholfen, das Zusammenspiel von Bergnatur und Menschennatur auf die Leinwand zu bringen, das ist ja mein Anliegen, also soweit ich dabei helfen konnte. Es geht darum, wie reagiert der Mensch, seine Natur - wir haben ja eine Natur in uns - in dieser gewaltigen Bergnatur?

Der Mensch ist nirgends so ausgeliefert wie in dieser Höhe, weil er ganz langsam wird, weil sein Gehirn nicht mehr voll durchblutet ist, weil er eben da oben viel ungeschickter wird. Ich sage nicht dümmer, er ist da oben ein bisschen dump, also dump. Und da sind wir eben viel mehr in unsere einfachen menschlichen Strukturen zurückgeworfen. Und das zu beobachten, ist interessant.

Und was habe ich noch beim Drehen vor allem genossen, wirklich genossen? Mit dem Hubschrauber da einfach über den Nanga Parbat zu fliegen, in alle Schluchten reinzufliegen und an die Stellen zu kommen, wo ich damals war, die ich in der Zwischenzeit nicht mehr gesehen hatte, obwohl ich wiederholt am Nanga Parbat war. Aber ich war da nicht mehr so hoch oben oder nicht genau in diesem Winkel.

Ich habe viele Stellen aus der Luft, wie der Vogel, wie der Adler sie sieht, gesehen, die mir ja dann noch viel genauer in Erinnerung gerufen worden sind, als sie in der Zwischenzeit in diesen 40 Jahren, die vergangen sind, waren.

Hettinger: Joseph Vilsmaier, ich habe mich gefragt, um Himmels willen, welche Strapazen müssen die Schauspieler, müssen die Leute aber auch hinter der Kamera aushalten, um das so in dieser Drastik darzustellen. Geben Sie uns doch mal ein ungefähres Stimmungsbild vom Set. War das arg mörderisch?

Vilsmaier: Nein, ich hab das jetzt ja nicht so betrachtet, ich habe das eigentlich immer im sportlichen Geiste betrachtet, also im Sinne sportlicher Geist, ob ich jetzt in der Früh Aerobic mache, was ich nicht mache, vorm Fernseher.

In der Früh bin ich ja aufgestanden und habe meine Sachen halt alle zusammengeholt und dann sind wir halt auf den Berg rauf und die Kameras geschleppt und so, aber ich habe das dann sportlich gesehen und habe gesagt, alles, was ich sehe, kann mir kein Mensch mehr nehmen. Und ich habe mir dann, wenn ich einen Schweinehund gehabt habe, dann habe ich mir halt immer eingeredet, irgendwann bist du wieder, so Gott will, zu Hause, und wenn du zu Hause bist, dann weißt du, dass du was Schönes erlebt hast. Was man gesehen hat, die Natur, die Stille, alles, was die Menschen dann in den kleinen Dörfern, die Pakistani und so, das war einfach alles toll, das erlebt man einmal im Leben und dann ... Und drum habe ich das eigentlich sehr sportlich aufgefasst.

Hettinger: Schönen Dank, Joseph Vilsmaier, der Regisseur von "Nanga Parbat". Der Film kommt am 14. Januar in die Kinos.

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