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Thema / Archiv | Beitrag vom 29.10.2013

"Das meiste war live"

Musikredakteurin Ruth Jarre über den Anfang des Radios

Moderation: Ulrike Timm

Das Radio wird 90 Jahre alt: Zu Beginn gab es vor allen Dingen Musik, Kulturelles und Unterhaltung, sagt Ruth Jarre, eine Musikredakteurin, die die erste Rundfunksendung in Deutschland rekonstruiert hat. Besonders Kultur sei damals sehr groß geschrieben worden, das sei der Anspruch gewesen.

Ulrike Timm: 90 Jahre Radio feiern wir heute und unsere Musikabteilung hat einen großen Themenabend gestaltet."Gruppenbild mit Mikrofon" heißt er, heute Abend nach 20 Uhr zu hören. Und da wird unter anderem, Ruth Jarre, die erste Rundfunksendung in Deutschland rekonstruiert, Sie haben das zusammen gemacht mit dem Kollegen Wilfried Bestehorn. Was gab es denn da, vor 90 Jahren?

Ruth Jarre: Es gab ein Konzert, abends, acht bis neun Uhr, so war das auch ausgeschrieben. Und das begann mit diesen berühmten Worten, "Achtung, Achtung, hier Voxhaus Berlin auf Welle 400", und "heute wird der Unterhaltungsrundfunk seinen Sendebetrieb aufnehmen", und danach folgte noch der schöne Satz, "die Benutzung ist genehmigungspflichtig"! Und dann kam erst mal das erste Stück und das hören wir jetzt!

((Musik))

Timm: Eine Komposition von Fritz Kreisler im, wie Ruth Jarre so schön sagte, genehmigungspflichtigen Radio von 1923, es spielten Fritz Goldschmidt Geige und Otto Urack Cello. Frau Jarre, woher weiß man denn, was damals gelaufen ist?

Jarre: Es gibt einen Laufplan, also im Prinzip so wie heute, haben wir ja auch Laufpläne, damit jeder weiß, was wann kommt. Das war auch lange vorher festgelegt, auch geübt, die haben am Tag noch mal eine Probe gemacht. Und in diesem Laufplan sind auch schon so Notizen irgendwie eingearbeitet von den Leuten, die sich dann abends damit befasst haben.

Also, das ist alles ziemlich klar, es war ein Mischprogramm von klassischen und Unterhaltungsmusiken und es war im Prinzip alles ein bisschen darauf angelegt, dass die Leute sich wohlfühlen. Es waren ja schwere Zeiten und es ging so ein bisschen um Erbauung.

Timm: Und es war alles live?

Jarre: Das meiste war live. Und zwar spielte man da ... Man begab sich in diese kleinen Sendestudios, die waren wirklich winzig, und spielte und sang direkt in den Trichter rein, es gab so Gedrängel um diesen Mikrofontrichter. Und diese Live-Sachen, die haben wir heute natürlich nicht für diese Rekonstruktion benutzen können, weil die niemand mitgeschnitten hat, das war damals nicht üblich.

Das Voxhaus mit dem Schriftzug der Plattenfirma Vox (circa 1923). Hier stand der erste reguläre Rundfunksender Deutschlands und wurde der Rundfunk in Deutschland am 29.10.1923 eröffnet. (Deutsches Rundfunkarchiv DRA)Das Voxhaus: Hier wurde der Rundfunk in Deutschland am 29.10.1923 eröffnet. (Deutsches Rundfunkarchiv DRA)Das heißt, was wir heute in dieser rekonstruierten Sendung senden, sind Vox-Platten. Denn das stammt ja auch aus dem Voxhaus, diese erste Sendung, die Vox-Schallplatten- und Sprechmaschinen-AG hat dann auch gleichzeitig ihre Platten vertrieben. Und ja, es gab eben auch einige Platten, die dort abgespielt wurden.

Timm: Aber Tonqualität von vor 90 Jahren, bei allem Respekt für das Historische und bei allem Charme des Historischen, das kann mächtig anstrengend sein. Welche Tonqualität haben Sie vorgefunden und was haben Sie daraus gemacht?

Jarre: Manche Sachen sind erstaunlich rauscharm und das Kratzen kommt natürlich von den Schellackplatten, das wäre ja bei den Live-Aufnahmen natürlich nicht so gewesen. Das haben wir versucht ein bisschen zu filtern, sodass man die Musik erkennen kann. Und dann haben wir aber auch manchmal andersherum agiert: Wilfried Bestehorn, der für diese Rekonstruktion hier heute Abend verantwortlich ist, der hat sich mit einem Kollegen der Technik ins Studio begeben und hat sozusagen Rausch draufgepackt und eben auch so einen ganz charakteristischen 2000-Hertz-Ton, den alle Hörer damals über sich ergehen lassen mussten, im Übrigen auch noch am Kopfhörer, denn es gab noch keine Lautsprecher für dieses neue Rundfunkempfängergerät. Und wie das klingt, das können wir uns mal anhören. Das wurde also extra berauscht und be-2000-hertzt!

((Musik))

Ja, hier ist eine Arie aus dem "Troubadour" zu hören gewesen, "Dass nur für dich mein Herz erbebt". Man sang natürlich Deutsch damals. Das ist hier Kammersänger Alfred Picava, er wurde wahrscheinlich begleitet von Otto Urack, der in dieser ersten Radiostunde als Cellist, als Kapellmeister, als Pianist auch eine wesentliche Rolle spielt.

Und was wir gerade hörten, das ist sozusagen Kunst am Bau, das ist noch mal dieser 2000-Hertz-Ton, dem niemand damals entfliehen konnte, wer sich diesen Kopfhörer auf den Kopf gesetzt hat, auf die Ohren gesetzt hat, entfliehen konnte, weil ... Also, zu dieser Tonart passte es jetzt gerade, aber das war ja nicht die Regel. Da haben wir so ein bisschen nachgebessert, damit man hier das Ursprungsoriginalgefühl mal nacherleben kann!

Timm: Also, es hat auch Spaß gemacht zu basteln, diese Stunde. Das muss ein unglaublicher Aufwand gewesen sein. Wenn wir noch mal zurückblenden, Sie haben jetzt 2013 das Radio von 1923 rekonstruiert: Wer hat damals zugehört?

Das Ganze war ja genehmigungspflichtig und so viel Apparate gab es wahrscheinlich nicht! Wer hat damals gehört?

Jarre: So genau kann man das gar nicht sagen. Es gab bis Ende des Jahres 1923 ungefähr 1000 zahlende Hörer und natürlich relativ viele Schleichhörer, hat man die damals genannt.

Timm: Also wie heute!

"Eine Gebühr von 34 Milliarden Reichsmark"

Jarre: Ja, heute würde man Schwarzhörer sagen, damals waren das Schleichhörer. Und das waren aber vor allen Dingen Bastler, Enthusiasten, die auch mit ihren Detektoren immer in der Wohnung und auf dem Dach und wo immer, unter Brücken, keine Ahnung, irgendwie rumgeschlichen sind, um die beste Stelle zu finden, weil es ja auch sehr viele Schwankungen gab, Empfangsschwankungen, solche Leute. Und der erste offizielle zahlende Hörer war der Tabakhändler Wilhelm Kohlhoff aus Berlin-Moabit, der hat tatsächlich allerdings auch ... Also, am ersten Tag war er auch Schleichhörer, er hat tatsächlich zwei Tage später, also am 31. Oktober 1923, seine Gebühr entrichtet. Das waren - man halte sich fest - 34 Milliarden Reichsmark! Also, die Inflation galoppierte wirklich ganz extrem, das kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen.

Timm: Was wurde denn damals überhaupt gesendet? Also, wir haben jetzt gehört Opernarie und einen Geiger und einen Cellist, die sich vor dem Trichter gedrängt haben. Also, Orchesteraufnahmen müssen eigentlich unmöglich gewesen sein gleich zu Anfang?

Jarre: Ja, Live-Aufnahmen zumindest, also Live-Übertragungen. Aber eben Kammermusik war kein Problem, da haben sich dann auch schon mal Jazzbands irgendwie gedrängelt, da hatten die auch kein Problem mit. Und ja, aber es war eben eng dort. Und es wurde vor allen Dingen Musik gesendet am Anfang.

Es gab noch nicht so dieses Vollprogramm, was wir heute kennen, auch noch gar nicht dieses Aktualitätsgefühl, dass man immer dabei sein muss, dass man Live-Reportagen ... So was gab es eigentlich erst 1929, die erste Live-Reportage, von der Grundsteinlegung des Haus des Rundfunks hier in Berlin. Aber davor gab es so etwas nicht.

Es gab vor allen Dingen Musik, Kulturelles, Erbauliches, Unterhaltung, solche Dinge. Und das war auch der Anspruch, die Kultur wurde wirklich sehr groß geschrieben. Und dies ist der Anspruch, wir hören mal, was Hans Bredow damals dazu sagte!

"O-Ton Hans Bredow: Radio wird hier als ein Kulturfaktor betrachtet, dessen Auswirkungen auf das kulturelle, politische und wirtschaftliche Leben nicht hoch genug angeschlagen werden kann. Zum ersten Mal seit der Erfindung der Buchdruckerkunst durch den Deutschen Gutenberg ist eine neue Möglichkeit geschaffen, geistige Güter gleichzeitig Ungezählten zu übermitteln. Und es ist verständlich, dass der nach geistiger Nahrung hungernde Teil der Menschheit sich in Massen zum Radio drängt!"

Timm: Hans Bredow, der Staatssekretär im Postministerium damals, 1923. Er wird auch als Vater des Rundfunks bezeichnet. Ruth Jarre, Sie haben aber nicht nur rekonstruiert, Sie haben sich auch beschäftigt mit Musik, die wirklich extra fürs Radio entstanden ist! Nun frage ich mich, macht das für einen Komponisten einen Unterschied, ob er normal komponiert oder ob er fürs Radio komponiert?

Jarre: Ja, auf jeden Fall. Denn es fehlt ja das Publikum, das direkt mit den Musikern in Interaktion treten kann. Also, es gibt eben nicht so diese Spannung, die entsteht, wenn live im Konzert gespielt wird. Und die hatten ja auch nicht vor Augen, wer hört denn da jetzt eigentlich zu, was passiert eigentlich, sagt denen das was, was ich da mache, welche Stile ich da entwickele und so weiter? Und es gab ja auch sehr viele Versuche, dieses Genre erst zu entwickeln, es gab ja noch nichts. Und deswegen sind diese Radiomusiken vom Anfang ganz oft auch so eine Mischung aus Musik und Hörspiel, und wir haben heute Abend im zweiten Teil, nach dieser Rekonstruktion, mal versucht, ein paar Radiomusiken zusammenzustellen, und zwar vor allen Dingen in neuen Aufnahmen.

Also, Deutschlandradio Kultur hat da auch Eigenproduktionen mitverantwortet, zusammen mit dem Mitteldeutschen Rundfunk, um mal zu hören, wie diese Sachen heute klingen, denn die werden eigentlich kaum mehr aufgeführt. Und wir haben aber auch im Deutschen Rundfunkarchiv eine historische Aufnahme gefunden, von der wir jetzt gleich mal den Anfang hören, und zwar von "Sabinchen". Das ist ein Hörspiel mit Musik von Paul Hindemith.

((Musik))

Paul Hindemith, Komponist (AP)Paul Hindemith, Komponist (AP)Timm: 1930, Paul Hindemith mit "Sabinchen". Das Aufstehen war damals auch nicht so beliebt ... - Das ist jetzt eine historische Aufnahme. Ruth Jarre, Sie haben uns "Sabinchen" noch mal mitgebracht, warum?

Jarre: In der modernen Aufnahme. Da kann man mal ein bisschen die Unterschiede hören und man kann auch erkennen, welche Instrumente da eigentlich gespielt haben. Und Ernst Theis, der das aufgenommen hat mit dem Orchester der Staatsoperette Dresden, hat die Instrumentation der Uraufführung rekonstruiert. Diese Aufnahme ist nämlich nicht vollständig, die wir eben zum Teil gehört haben, da fehlt ungefähr ein Drittel. Das heißt, es gibt natürlich auch die Partitur, nein, es gibt nur einen Klavierauszug von dem Teil, der fehlt, und deswegen wurde das sozusagen rekonstruiert. Man muss vielleicht noch dazu sagen, Sabinchen war ein Hausmädchen, also, man hört hier schon, wie sie von ihrer Herrschaft getriezt wird, und wird dann von einem niederträchtigen Schuster aus Treuenbrietzen über den Tisch gezogen und am Ende ermordet. So, das ist die ganz kurze Geschichte. Und wir hören jetzt noch mal die moderne Fassung!

((Musik))

Ja, etwas besser zu hören also die Instrumentation in dieser modernen Aufnahme von 2010, von "Sabinchen" von Paul Hindemith. Das ist ganz zu hören heute Abend im Themenabend Musik, "Gruppenbild mit Mikrofon".

Timm: Ist ja auch ein spannendes Genre, so eine Kreuzung aus Musik und Hörspiel. Nun haben ja - Hindemith, ein bekannter Komponist -, nun haben offensichtlich viele mitgemacht! Hatte das Medium für Komponisten automatisch den ganz großen Reiz? Wer hat da mitgemacht?

Jarre: Eigentlich alle, kann man sagen. Also Ernst Toch, Schreker, dann auch Pavel Haas, alle möglichen, Kurt Weill, Brecht und ... Hindemith und Weill haben ja sogar auch ein Gemeinschaftsprojekt gestartet, "Der Lindberghflug".

Die haben sich dabei fürchterlich zerstritten und es darf heute auch nicht mehr neu aufgenommen werden, die Erben sind dagegen. Also, es ist ein großes Gezänke ...

Timm: Und speziell aufs Radio hinkomponiert?

"Wie arbeitet man für das Radio?"

Jarre: Ja, ja, ja, es ist aufs Radio hinkomponiert. Das war damals sehr im Schwange, eben auch natürlich, weil es in Verbreitung gehen konnte damit. Und es gibt auch eine Funkversuchsstelle, die eingerichtet wurde und an der Staatlichen Hochschule für Musik in Berlin arbeitete, und sozusagen wissenschaftlich fundiert daran arbeiten sollte, wie man eigentlich fürs Radio schreibt, wie man fürs Radio oder fürs Mikrofon Musik macht.

Und da gibt es ganz witzige Sachen, weil zum Beispiel Max Butting, von dem wir heute Abend auch etwas hören, hat für seine Suite, die zu hören ist, einfach die Kontrabässe weggelassen, weil die tiefen Frequenzen nicht übertragen werden konnten, oder nur schlecht. Das ist so eine ganz lustige Idee dabei. Und Paul Hindemith war halt in diesem Funkversuchszentrum auch sehr beschäftigt damit, das Trautonium voranzubringen.

Timm: Das heißt natürlich auch, Radio bedeutete für Komponisten von Anfang an Aufträge und Geld!

Der österreichische Komponist Arnold Schönberg (1874-1951) (picture alliance / dpa / Bildarchiv)Der österreichische Komponist Arnold Schönberg (1874-1951) (picture alliance / dpa / Bildarchiv)Jarre: Ganz genau, ja! Und es hat natürlich nicht allen gepasst: Arnold Schönberg - da müssen wir jetzt gleich ein bisschen springen, ich erzähle einfach mal, was er sagen würde, sonst haben wir hinterher noch zu wenig Musik -, Arnold Schönberg hat dagegen sehr opponiert, hat sozusagen sich gegen das Unterhaltungsdelirium gewendet im Radio, weil ...

Timm: Wahrscheinlich, weil er nicht zum Zuge kam?

Jarre: Ja, genau! Er war damals natürlich auch schon nicht so richtig wohlgelitten, obwohl er natürlich auch zu der Zeit noch sehr viele zeitgenössische Werke ... beziehungsweise romantische Werke hätte man ja auch spielen können, aber er war damals schon ein Reizwort quasi und er fand aber, dass die Leute, die intellektuell voranschreiten und eben auch die Ersten sind auf ihrem Gebiet, dass die unbedingt natürlich auch Anspruch - so sagte er -, Anspruch auf das Radio haben.

Timm: Ja, und wahrscheinlich hören wir ihn dann heute Abend im Themenabend unserer Musikabteilung dann auch noch mal. Erst einmal, Ruth Jarre, vielen Dank für den Besuch hier im Studio!

Wilfried Bestehorn wollen wir unbedingt noch erwähnen, Sie haben das tatkräftig wirklich gestemmt, waren ganz tief in Archiven, haben neu produziert. All das zu hören ab 20:00 Uhr nach den Nachrichten hier im Programm von Deutschlandradio Kultur, aus Anlass von 90 Jahren Radio.

Und Sie können dazu auch noch nachlesen im Internet, www.dradio.de, da gibt es eine sehr schöne Webseite zu diesem Thema, "Gruppenbild mit Mikrofon".

Und jetzt hören wir auch noch mal Musik, was hören wir?

Jarre: Wir hören eine Charleston-Caprice von Mischa Spoliansky, der heute eigentlich vor allen Dingen als Unterhaltungskomponist noch bekannt ist. Die wurde zum Faschingsabend 1930 vom Reichsrundfunk bestellt, und damit frönen wir jetzt also diesem Unterhaltungsdelirium.

Und wenn Sie Lust haben, können Sie auf der Website von Deutschlandradio Kultur auch viele Gruppenbilder mit Mikrofon sehen, unter anderem ist da auch Schönberg zu sehen.

((Musik))


Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Deutschlandradio macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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