Das Feature, vom 26.04.2011, 19:15 Uhr

Eine Reise durch Deutschland nach dem Super-GAU
Von Axel P. Schröder

Panikmache sei nicht angebracht, sagen die Kernkraftbefürworter, die deutschen Katastrophenschützer seien gut vorbereitet auf ein Ereignis, das weniger wahrscheinlich sei als ein Sechser im Lotto. Umso frappierender ist der immense Aufwand, der betrieben wird, um einen Super-GAU in Deutschland in den Griff zu bekommen.

Reaktorschnellabschaltung im Simulator des Atomkraftwerk Krümmel bei Geesthacht. (picture alliance / dpa)
Reaktorschnellabschaltung im Simulator des Atomkraftwerk Krümmel bei Geesthacht. (picture alliance / dpa)

In den Schubladen der Katastrophenschutzämter liegen detaillierte Pläne für den Tag X bereit: Die besonders verseuchten Gebiete werden abgeriegelt, mobile Duschräume gegen strahlenden Staub aufgestellt, Kassetten mit bereits aufgesprochenen Verhaltensregeln von Lautsprecherwagen in den Straßen abgespielt. Und schon heute ist klar: Im Ernstfall wird die kopflose Panik der Menschen die wohldurchdachten Pläne der Katastrophenschützer durchkreuzen.


DLF 2011

Downloads:

Das kontrollierte Chaos. Eine Reise durch Deutschland nach dem Super-GAU (PDF)
Das kontrollierte Chaos. Eine Reise durch Deutschland nach dem Super-GAU (Text)

 

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