Das Feature, vom 24.11.2017, 20:10 Uhr

Das HaushaltsgerätDenn du bist, was du isst

Von Jenny Hoch

Früher mögen es dicke Autos oder Buchdeckel gewesen sein, heute funktioniert vor allem die Ernährung als soziales Distinktionsmittel: Du bist, was du isst. Bio allein ist längst zu normal geworden, um sich darüber noch abzugrenzen.

Eine Testperson probiert auf einer "Thermomix" Veranstaltung ein frisch angerührtes Eis. (picture alliance / dpa / Daniel Naupold)
Mit dem Küchengerät "Thermomix" kann man fast jedes Gericht selbst zubereiten, auch Eis anrühren. (picture alliance / dpa / Daniel Naupold)

Erst wer den Vornamen seines Kartoffelbauern kennt, sich entsprechend seinem Genotyp ernährt oder Rezepte aus der Frühsteinzeit nachkocht, signalisiert seiner Umwelt: Ich bin kritisch, sensibel und auf der Höhe der Zeit.

Die anderen, die Ausgeschlossenen, erkennt man daran, dass sie sich noch trauen sich hochkalorisch und fettig, also heldenhaft ungesund zu ernähren. Doch was passiert, wenn man eine Öko-Familie, einen Deluxe-Esser, eine Hochleistungs-Diät-Halterin und einen Schwerstarbeiter zu Hause besucht, im Gepäck ein kurioses Küchengerät, das angeblich alles kann, mixen, mahlen, kochen, dünsten? Brutzelt es auch die Unterschiede weg?

Wir wagen ein Experiment - und lassen alle bei null anfangen.

Produktion: DLF 2016

Das Haushaltsgerät - Denn du bist, was du isst (PDF)

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