Freistil, vom 30.12.2018, 20:05 Uhr

Das Geschäft mit den ErlebnisgeschenkenPanzerfahren für Papi

Ein Fallschirmsprung, ein Erotik-Fotoshooting, einen Song im Studio aufnehmen oder einmal Bagger fahren. Erlebnisse kaufen? Hat man die nicht von alleine? Erlebnis-Dienstleister wollen uns auf die Sprünge helfen.

Mann beim Canyoning am Cap Corse auf Korsika. (imago stock&people/Agentur blickwinkel)
Auf dem Markt für Erlebnisgeschenke gibt es inzwischen tausende Events - vor allem Action für Männer. (imago stock&people/Agentur blickwinkel)

Im Supermarkt kann man alles kaufen. Seife, Butter, Bier und eben auch: Erlebnisse. An der Kasse hängen sie, die Erlebnispakete von Anbietern wie Mydays, Jochen Schweizer oder Smartbox. Was sich diese Agenturen unter Erlebnissen so vorstellen, ist selten besonders fantasievoll.

Ist das der Endpunkt der Kommerzialisierung, wenn Leben selbst, in leicht verdauliche Pakete konfektioniert, zur Ware gemacht wird? Das Leben als eine Aneinanderreihung von möglichst vielen schönen oder zumindest besonderen Erlebnissen, die man kaufen kann wie ein neues Handy oder ein paar Stiefel? Und was erlebt man eigentlich genau im gekauften Erlebnis?


Panzerfahren für Papi
Das Geschäft mit den Erlebnisgeschenken
Von Christoph Spittler

Regie: Robert Steudtner
Es sprachen: Edda Fischer, Demet Fey, Thomas Balou Martin und Oliver Krietsch-Matzura
Ton und Technik: Gunter Rose und Petra Pellot
Redaktion: Klaus Pilger

Produktion: Dlf 2015

Panzerfahren für Papi. Das Geschäft mit den Erlebnisgeschenken (PDF)

Panzerfahren für Papi. Das Geschäft mit den Erlebnisgeschenken (Textversion)

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