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Feiertag - Kirchensendung / Archiv | Beitrag vom 21.08.2016

Das Erzbistum Berlin und die FlüchtlingeNächstenliebe als "Herzens-Haltung"

Von Hildegard Stumm

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Kinderkleidung hängt am 07.07.2016 in Berlin vor einem Hangar der Flüchtlingsunterkunft auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof an einem Bauzaun zum trocken in der Sonne. (dpa / picture alliance / )
Flüchtlingsunterkunft auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof (dpa / picture alliance / )

"Ich appelliere an alle Pfarreien, religiöse Gemeinschaften, Klöster und Wallfahrtsorte in ganz Europa, eine Flüchtlingsfamilie aufzunehmen." Diese Aufforderung zur Barmherzigkeit schickte Papst Franziskus in die Welt. Die Situation im Erzbistum Berlin hat Hildegard Stumm recherchiert.

"Ich appelliere an alle Pfarreien, religiöse Gemeinschaften, Klöster und Wallfahrtsorte in ganz Europa (…), eine Flüchtlingsfamilie aufzunehmen."

Diesen Arbeitsauftrag schickte Papst Franziskus beim Angelus-Gebet im September des letzten Jahres in die Welt - auch mit dem Hinweis, dass er selbst mit gutem Beispiel vorangehe.

Es war genau die Zeit, in der wir meinten, von Flüchtlingskrise und Flüchtlingswellen "überwältigt" zu werden, in der wir ängstlich auf das Geschehen blickten. Und dann kam diese Aufforderung zu christlicher Solidarität, zum christlichen Handeln. Ein Aufruf zur Barmherzigkeit.

Was haben wir vom barmherzigen Handeln? Als Christen sind wir aufgefordert, Zeugnis von unserem Glauben zu geben (griechisch Martyria), das Gedächtnis an Jesu Leben, Tod und Auferstehung zu feiern (Leiturgia) und notleidenden Menschen zu helfen (Diakonia). Die Kirche nennt die drei Dienste Grundvollzüge oder Grunddienste des Jesuanischen Auftrags. 

Im 25. Kapitel des Matthäus-Evangelium spricht Jesus vom "Weltgericht", und für ihn wird der Dienst am Nächsten zum Auswahlkriterium dafür, wer von Gott gesegnet sein und gerettet werden wird. Dort heißt es: 

"Dann wird der König zu denen zu seiner Rechten sagen: Kommt her, Gesegnete meines Vaters, nehmt das Reich in Besitz, das seit der Erschaffung der Welt für euch bestimmt ist(…). Ich war Fremdling, und ihr nahmt mich auf. Dann werden die Gerechten ihm antworten: (…)Wann haben wir dich fremd und obdachlos gesehen und aufgenommen? (… Darauf wird der König ihnen antworten: Amen, ich sage euch, was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan" (Mt 25,34-35, 39-40) 

Jesus identifiziert sich mit den Geringsten und lädt uns somit ein zu einem Perspektivwechsel. Wer sich für den Geringsten interessiert erfährt vieles, lernt vieles und entdeckt so vielleicht neue Aufgaben. Wer im Anderen Jesus selbst sieht, ändert seine Haltung. Dann ist das Handeln von Wärme und Achtung geprägt. Wer sich wirklich in den Anderen einfühlt, weiß, dass dieser nicht wegen politischer Korrektheit oder christlicher Ideale geachtet werden möchte, sondern als Mensch, um seiner selbst willen.

In einigen Gemeinden ist die Botschaft des Papstes angekommen

Wie einfühlsam sind die Gläubigen im Erzbistum Berlin? Wie ernst wurde der Aufruf von Papst Franziskus genommen und welche Modelle der Menschlichkeit haben Form angenommen oder sind in Fahrt gekommen?

Papst Franziskus hält eine Rede an einem Stehpult (picture alliance/dpa - Daniel Dal Zennaro)Die Flüchtlingskrise kann nur bewältigt werden, wenn alle mithelfen - Papst Franziskus schickte eine Aufforderung zu christlichem Handeln um die ganze Welt (picture alliance/dpa - Daniel Dal Zennaro)

Michael Haas ist Koordinator für Flüchtlingshilfe im Erzbistum Berlin und hat den Überblick über die gemeindlichen, freiwilligen und Verbands-Engagements der Flüchtlingsarbeit: 

"Die großen Player sind Caritas und Malteser, die Flüchtlingsunterkünfte betreiben, sowohl Erstaufnahmelager als auch Gemeinschaftsunterkünfte, die verschiedene Beratungsstellen haben, unter anderem Rechtsberatung machen, die eine Akquise von Ehrenamtlichen und Freiwilligen betrieben haben, die begleitet und geschult werden. Es gibt einige Gemeinden, da ist die Botschaft angekommen, das sind nicht wenige. Der Aufruf hat durchaus was bewegt. Ich finde aber auch, es würde nicht schaden, die Gemeinden nochmal daran zu erinnern, dass das die christliche Pflicht ist, den Bedrängten nahe zu sein." 

Finanzielle Hilfe aus einem Fonds

Michael Haas macht Mut, in die Arbeit mit Geflüchteten einzusteigen, er ist selber ehrenamtlich tätig und kann mit Ideen und Erfahrungen aufwarten. Er berichtet von Kollekten bei Kulturabenden, deren Erlöse der Flüchtlingsarbeit zugutekommen und freut sich über jedes Talent und jede Kreativität, die zur Verfügung gestellt werden. 

"Darin sehe ich eine zentrale Rolle in meiner Arbeit, Gemeinden zu motivieren, ihre Ressourcen zu nutzen, in diese Arbeit mit einzusteigen ohne Berührungsängste. Das Bistum hat dafür eine größere Geldsumme bereitgestellt, die für Projekte aber auch Einzelfallhilfe genutzt werden kann und auf relativ unbürokratischen Wege beantragt werden kann. Das möchte ich den Gemeinden als Botschaft mitgeben: Es soll nicht an den Finanzen scheitern, wer eine Idee hat wer tätig werden möchte, der kann aus diesem Fonds schöpfen."

Derzeit kommen nur noch wenige Flüchtlinge in unser Land. Das hat politische Ursachen. Michael Haas, der Koordinator für Flüchtlingshilfe im Erzbistum Berlin, sieht in seiner Arbeit die Chance, von der Quantität zur Verbesserung der Qualität der Betreuung für die fremden Menschen zu gelangen. Er registriert auch, dass die Bereitschaft der ehrenamtlichen Helfer etwas nachgelassen hat: 

"Das Thema ist nicht mehr so präsent in den Medien und wird nicht mehr gehypt. Ich kann mir vorstellen, dass einerseits Ermüdungserscheinungen, andererseits das Gefühl eingetreten ist, das Thema hat nicht mehr so ´ne Relevanz. Das würde ich allerdings vehement bestreiten: Die Leute, die hier sind, leben nach wie vor in äußerst prekären Verhältnissen, und es steht die große Aufgabe an, dass diese Menschen vom Rand in die Mitte unserer Gesellschaft und vor allem auch in die Mitte unsrer Kirche finden." 

Soll man Christen und Muslime in Unterkünften trennen?

Christliche Flüchtlinge, muslimische Flüchtlinge, Streitereien und Unfrieden, Bedrohung und Handgreiflichkeiten in den Gemeinschaftsunterkünften. Was hält der Koordinator davon, Christen und Muslime in den Unterkünften zu trennen? 

"Das Problem ist nicht die Mischung der Leute, sondern die Tatsache, dass so viele Menschen zusammengepfercht werden. Das ist das Unwürdige daran, dass sie keine Privatsphäre haben, dass nicht die Familien unter sich sein können und ihr Leben, wie sie es kennen, als Familie leben können. Das hat nichts damit zu tun, dass Muslime und Christen zusammen leben, sondern dass sie in einer unnatürlichen Umgebung leben, auf engstem Raum. Und ich glaube, auch wenn alles Christen wären, würde es früher oder später Konflikte geben. Ich glaube auch nicht, dass es der Integration und der gegenseitigen Toleranz dienlich wäre, wenn man sagen würde, wir bringen alle Gruppen getrennt unter. Natürlich muss man gucken, wo gibt es Konflikte, wo werden Leute diskriminiert und bedroht. Das muss man ernstnehmen, da darf man auch nicht weggucken und sagen: Vertragt euch! Dort, wo Menschen bedroht sind, müssen sie einen Schutzraum erhalten. Grundsätzlich Muslime von Christen getrennt unterzubringen halte ich für falsch, denn unsere Gesellschaft funktioniert auch nicht anders, die Toleranz ist wichtig." 

Und die Forderung einiger Politiker und Kirchenoberen, zuerst den Christen zu helfen, weil diese ja ganz besonderen Bedrängnissen ausgesetzt sind?

"Ich finde nicht, dass man bei der Hilfe aussortieren sollte, das ist auch nicht im Geiste Jesu, zu sagen, frag erst mal wer derjenige ist, bevor du ihm die Hand reichst. Erst geht es um die Menschenwürde und darum, dass jeder Mensch einen göttlichen Kern in sich trägt. Es wäre nicht christlich zu sagen, wir kümmern uns nur um unsere eigenen Leute. Ich finde, grade eine Stadt und ein Bistum wie Berlin, das so eine große Vielfalt hat, von dieser Vielfalt auch immer profitiert hat, sollte jetzt nicht seine Hilfe und Anstrengung nur auf eine bestimmte Gruppe lenken."

Das Jahr der Barmherzigkeit

Allen Flüchtlingen barmherzig begegnen, dazu möchte der Koordinator für Flüchtlingshilfe im Erzbistum Berlin, Michael Haas, beitragen. Inzwischen ist die zweite Hälfte des Jahres der Barmherzigkeit angebrochen, das Papst Franziskus ausgerufen hat. Etwa 50 Mal ist das Wort Barmherzigkeit in der Heiligen Schrift zu lesen. In einem Psalm heißt es: "Lobe den Herrn, meine Seele und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat(…), dich mit Huld und Erbarmen krönt (…). Der Herr ist barmherzig und gnädig, langmütig und reich an Güte." (Ps 103,2,4,8) Barmherzigkeit ist also zunächst eine Eigenschaft Gottes. Aber: Er hat uns nach seinem Bild erschaffen, wir sind seine Söhne und Töchter und haben damit den Auftrag, als seine Familie ebenfalls barmherzig zu handeln. Im Katechismus der Katholischen Kirche heißt es dazu: 

Ein Graffiti mit der Aufschrift "liebe deinen nächsten" (picture alliance / dpa / Peter Kneffel)Ein Graffiti mit der Aufschrift "liebe deinen nächsten" - es sollte ein Leitbild für jeden Menschen sein (picture alliance / dpa / Peter Kneffel)

"Die Werke der Barmherzigkeit sind Liebestaten, durch die wir unserem Nächsten in seinen leiblichen und geistigen Bedürfnissen zu Hilfe kommen. Belehren, raten, trösten, ermutigen sowie vergeben und geduldig ertragen sind geistliche Werke der Barmherzigkeit. Leibliche Werke der Barmherzigkeit sind vor allem: die Hungrigen speisen, Durstigen zu trinken geben, Obdachlose beherbergen, Nackte bekleiden, Kranke und Gefangene besuchen und Tote begraben. Unter diesen Werken ist das Almosenspenden an Arme eines der Hauptzeugnisse der Bruderliebe; es ist auch eine Gott wohlgefällige Tat der Gerechtigkeit." 

Das Engagement der freiwilligen Helfer

Wie aktuell ist das für uns? Es gibt den Sozialstaat, von unseren Steuern gespeist. Er sorgt mit seinen Suppenküchen, Kleiderkammern und Notunterkünften dafür, dass für das leibliche Wohl seiner wenig betuchten Bürger und der Asylsuchenden gesorgt ist. Wie sieht es jedoch mit den geistigen Werken aus? Wer tröstet, ermutigt, übernimmt Verantwortung, nimmt den Fremden auch mal in den Arm? Auch ein Sozialstaat kann nicht garantieren, dass alle Empathie und Fürsorge erfahren. Er ist angewiesen auf das bürgerschaftliche Engagement, auf die vielen freiwilligen Helfer, die ihre Zeit und Talente verschenken.

Eine dieser Helferinnen ist Myriam Kaiser. Sie hat einen harten Job als Anästhesistin und findet trotzdem Zeit für Flüchtlinge, die ärztliche Hilfe brauchen und die das Landesamt für Gesundheit und Soziales, das Lageso, aufsuchen müssen. 

"Ich begleite zum Arzt, weil es die Kommunikation erleichtert, berate das Team, was man als Nächstes machen sollte. Durch die vorangegangene Arbeit bringe ich Erfahrung in den Strukturen mit, was so Hilfsorganisationen machen, wie das Lageso funktioniert. Da kennt man Ansprechpartner, so dass das im Organisatorischen liegt. Und was das Medizinische angeht, gucke ich mir natürlich auch den Betroffenen an, geb` da noch den einen oder anderen Ratschlag, kommuniziere mit den hauptamtlich behandelnden Ärzten."  

"Das kann keiner allein schaffen"      

Für die Berliner Ärztin ist es wichtig, zu einem Team zu gehören, in dem die Aufgaben verteilt werden. Wo sie auch mal sagen kann: Das schaffe ich jetzt nicht. Wo sie sich austauscht und Kontakt hält zu den inzwischen in unserer Gesellschaft angekommenen Geflüchteten. Aber der Weg dorthin ist steil und steinig, das ist ihre Erfahrung: 

"So ähnlich, wie man ein ganzes Dorf braucht, um ein Kind zu erziehen, braucht man auch, wenn man sich um einen Flüchtling individuell kümmern muss, der einen höheren Hilfebedarf hat, viele Leute, die sich mit vielen Fragestellungen befassen. Die Themen, denen sich ein Flüchtling in Berlin gegenüber sieht, sind so zahlreich, unsre Welt ist so kompliziert: Das kann keiner allein schaffen. Wenn man das ist einer Gruppe macht, unter Gleichgesinnten, dann kann das viel fruchtbarer sein als wenn Menschen auf sich alleine gestellt rumwerkeln. Das Leben mit Flüchtlingen ist wahnsinnig anstrengend. Und ich sehe auch, wie gut es ist, wenn die jemanden an ihrer Seite haben, der sich auskennt, ihnen die Sachen erklärt, der auch mal auf Deutsch was aufschreiben kann, was er versteht. Natürlich bereichern die Flüchtlinge unser Leben, weil sie uns eine Wirklichkeit hierher bringen, die wir sonst gar nicht sehen, und sie eine andere Kultur mitbringen. Aber der Umgang mit Flüchtlingen, gerade auch in großen Gruppen, kann auch sehr anstrengend sein. Ich hatte grad gestern in der Sprechstunde: zwei sprachen Farsi, zwei sprachen arabisch, und wenn da keiner ist, der mitkommt, die Englisch sprechen: Im Krankenhaus hat keiner Zeit. Ich weiß es von der hauptamtlichen Seite, wie gut es ist, wenn die jemanden haben und sagen können, dem erkläre ich das nochmal, wenn der das in aller Ruhe nochmal übersetzt. Die brauchen Lotsen in unserer Gesellschaft!"

Vernetzung von "Flüchtlings-Lotsen"

Flüchtlings-Lotsen in der Gesellschaft, das sind die Menschen, die begleiten, trösten, ermutigen, erklären und beraten, die an der Seite der Geflüchteten durch die komplizierte Welt, wie Myriam Kaiser es beschreibt, das Ruder übernehmen. Diese Lotsen möchte Michael Haas vom Erzbistum Berlin gern vernetzen. Er möchte Informationsquelle sein für alle, die in ihrem Stadtteil, in ihrem Umfeld Zeit verschenken: 

Szene mit Jesus und Jüngern in einem Boot auf dem See Genezareth: Dieses Flachrelief ist am Vatikan-Bahnhof in Rom zu sehen. (dpa / picture alliance / Sichel)Szene mit Jesus und Jüngern in einem Boot auf dem See Genezareth: Hilfe für Schwache, Kranke und Arme lautet die christliche Botschaft (dpa / picture alliance / Sichel)

"Es ist wichtig und gut, bedürftigen Menschen zu helfen. Das ist so eine der befriedigendsten Erfahrungen, wenn man Jemandem helfen kann. Es hat auch die spirituelle oder christliche Dimension, die ganz stark von dem Beispiel Jesu ausgeht. Jesus selbst sagt, er ist anwesend in den Schwachen, Kranken und den Armen. Und für mich war das schon immer der zentralste Ort der Gottesbegegnung in der bedürftigen Person." 

Gottesbegegnung in der bedürftigen Person, das ist Nächstenliebe "Du sollst Gott lieben und deinen Nächsten wie dich selbst" heißt das Liebesgebot. Denn was ist Glaube ohne Liebe wert? Jakobus schreibt in seinem Brief "Wie der Körper ohne den Geist tot ist, so ist auch der Glaube tot ohne Werke." (Jak 2,26)

Ich kann sagen: Ich glaube an Gott. Das ist zunächst eine philosophische Aussage, eine Theorie. Und diese Theorie gilt es, mit Leben zu füllen. Die Praxis sind meine Werke, an denen ich einst gemessen werde. Barmherzigkeit jedoch ist gelebte Nächstenliebe. Barmherzigkeit heißt: abgeben von dem, was ich habe, was ich kann. Es bedeutet, auch mal zurückzutreten von dem, was mir zusteht. Es bedeutet, mich für einen Schwächeren einzusetzen.

Der Fremde soll auf Augenhöhe wahrgenommen werden 

Barmherzigkeit ist eine Herzens-Haltung, mit der ich den Nächsten, den Fremden, auf Augenhöhe hebe und mich nicht von meiner Position gönnerhaft herabneige:

"Die Barmherzigkeit ist das ‚Herz‘ Gottes. Darum muss sie auch das Herz all derer sein, die sich als Glieder der einen großen Familie seiner Kinder erkennen; ein Herz, das überall dort heftig schlägt, wo die Menschenwürde – ein Widerschein von Gottes Angesicht in seinen Geschöpfen – auf dem Spiel steht." 

Das sagte Papst Franziskus in seiner diesjährigen Botschaft zum Weltfriedenstag. Barmherzigkeit, Gerechtigkeit und Frieden sind Geschwister. Um des Friedens willen müssen wir uns der verfolgten Menschen annehmen, sie willkommen heißen. Nicht Abschottung sondern Großherzigkeit ist der Schlüssel zum Friedenserfolg. Die Herausforderung, die vielen Menschen aufzunehmen, hat eine Renaissance der Barmherzigkeit bewirkt. Seien wir dankbar dafür.

Braucht es vielleicht noch ein weiteres Werk der Barmherzigkeit, zum Beispiel "Flüchtlinge integrieren"? Michael Haas, der Koordinator im Erzbistum Berlin, verneint. 

"Ich glaube, wenn wir uns die sieben Werke der Barmherzigkeit zu Herzen nehmen, dann wird es keinen Flüchtling mehr geben, der keine Herberge findet."

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