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Einstand | Beitrag vom 28.12.2020

Das Debüt der Cembalistin Flóra Fábri"Elegant, leichtfüßig und raumfüllend"

Mit Carola Malter

Die Musikerin steht in einem hellbraunen Kleid vor einer abblätternden Wand und einem gußeisernen Geländer (Foto: Zsófi Raffay)
Die Cembalistin Flóra Fábri (Foto: Zsófi Raffay)

Die Cembalistin Flóra Fábri widmet sich auf ihrem Solodebüt einer spannenden Begegnung zweiter Komponisten aus dem 18. Jahrhundert, die einander nur durch die Musik getroffen haben: Gottlieb Muffat trifft auf Georg Friedrich Händel.

lóra Fábri lebt für das Cembalo. In ihrer Heimatstadt Budapest begegnete sie schon als Kind diesem "nostalgischen" Instrument mit dem sehr eigenen Klang. Flóra Fábri ging zum Studium nach München (Christine Schornsheim) und weiter nach Essen (Christian Rieger). Ein Stipendium ermöglichte ihr außerdem einen Studienaufenthalt in Tokio.

Musikerin im weit gefassten Sinn

Flóra Fábri versteht sich als Musikerin in einem weit gefassten Sinn. So arbeitet sie als Korrepetitorin sowie als Cembalistin, solistisch, in verschiedenen Ensembles und diversen experimentellen Projekten.

Geistiger Dialog zwischen Muffat und Händel

Auf ihrer ersten Solo-CD treffen nun die beiden Komponisten Gottliebe Muffat und Georg Friedrich Händel aufeinander. Obwohl sich die Lebensdaten der beiden für einen Zeitraum von fast sieben Jahrzehnten überschneiden, der eine in Wien und der andere in London lebt und beide einander als Komponisten sehr schätzen, kommt es im wirklichen Leben zu keinem persönlichen Treffen. Muffat und Händel begegnen sich jedoch intensiv und lange in ihrer Musik. Aus der beiderseitigen Lust der Bearbeitung der Werke des anderen entsteht eine tiefe Seelenverwandtschaft. Flóra Fábri erzählt über dieses kontaktlose, abenteuerliche Gespräch zwischen Wien und London und über ihren Weg zu einer der interessantesten Cembalist*innen ihrer Generation.

Die Musikerin sitzt spielend am Cembalo (Foto: Rebecca ter Braak)Die Cembalistin Flóra Fábri (Foto: Rebecca ter Braak)
Gottlieb Muffat meets Händel
Works for Harpsichord
Flóra Fábri

cpo/ Deutschlandfunk Kultur 2020

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