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Konzert / Archiv | Beitrag vom 15.05.2019

Dagmar Manzel beim Heidelberger FrühlingSchuberts Lieder nicht gesungen

Moderation: Stefan Lang

Porträt von Dagmar Manzel (Dagmar Manzel / Klaus Dyba)
Dagmar Manzel hat sich auf das ungewöhnliche Projekt vom Heidelberger Frühling eingelassen. (Dagmar Manzel / Klaus Dyba)

Schuberts Lieder werden an diesem Abend völlig neu angefasst: Seine Musik gilt als Inspirationsquelle für eine österreichische Tanzkapelle. Sie spielt, während Dagmar Manzel die Texte spricht. Schubert mal nicht im Kunstliedformat, sondern lebendig neu.

Die Franui Musicbanda wartet mit dem Instrumentarium einer österreichischen Tanzkapelle auf. Darin vereinen sich hohes und tiefes Blech, Holzbläser, eine volkstümliche, kleinere Harfe mit den eigenwillig zirpenden Klängen von Zither und Hackbrett. Die Musiker spielen Schubert und erfinden seine musikalischen Ideen auf ganz eigene Weise neu.

Die Musiker stehen mit ihren Instrumenten dicht beieinander. (Franui Musicbanda /  Julia Stix)Mit Hackbrett und Trompete auf den Pfaden von Schubert, der selbst viel auf Tanzböden gespielt hat. (Franui Musicbanda / Julia Stix)

Dazu eine "verschwundene Sängerin", die eben nicht singt, sondern spricht. Dagmar Manzel ist für diesen Abend nach Heidelberg gekommen. Schubert also an diesem Abend mal ganz anders beim Festival "Neuland.Lied", einem Binnenfestival des "Heidelberger Frühlings".

Aufzeichnung des Konzertes vom 22. März 2019 im Großen Saal der Stadthalle Heidelberg

"Dort ist das Glück"
Schubert-Liederabend für Musicbanda und einen verschwundenen Sänger
Dagmar Manzel, Sprecherin
Franui Musicbanda

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