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Donnerstag, 23.01.2020
 
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In Concert | Beitrag vom 29.07.2019

Cristina Branco und die hr-BigbandFado & More

Moderation: Holger Beythien

Die Sängerin Cristina Branco lächelt im Interview und spielt dabei mit der rechten Hand in ihren Haaren (imago/Nuno Pinto Fernandes)
Die Sängerin Cristina Branco (imago/Nuno Pinto Fernandes)

Cristina Branco zählt nicht nur zu den bekanntesten und einflussreichsten Fadistas Portugals, sie hat den Fado auch immer wieder mit anderen musikalischen Einflüssen bereichert. Im Januar stand sie mit der hr-Bigband in Frankfurt am Main auf der Bühne.

Cristina Branco war schon immer für eine Überraschung gut und wird nicht umsonst auch als "Neo-Fadista" bezeichnet. Sie mischt immer wieder Elemente aus Jazz, Pop und Chanson in ihre Fado-Interpretationen ein und bricht mit kreativer Regelmäßigkeit die vermeintlichen Gesetze des klassischen Fado.

Klavier und Fado?

Vor allem das Klavier spiele in der Entwicklung ihrer Musik eine wichtige Rolle, sagte sie einmal. Es mache "die Musik subtil und elegant. Und das ist der Unterschied zum Fado. Im Fado spielen alle Musiker ihre Instrumente so, als ob sie alleine alles überstrahlen müssten. Das Klavier aber bändigt uns und weist uns allen eine ganz bestimmte Stimme zu. Wir alle, und dazu zähle ich mich als Sängerin natürlich auch, müssen eine gewisse Rolle übernehmen, in jedem Lied, in jedem Konzert, auf jeder CD."

Zusammen mit dem Pianisten Mário Laginha und der hr-Big Band zeigte Cristina Branco in zwei Konzerten im Sendesaal des Hessischen Rundfunk, wie souverän sie sich auch in Jazzgefilden bewegen kann.    

   

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(Deutschlandfunk Kultur, Tonart, 7.3.2019)

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