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Nachspiel / Archiv | Beitrag vom 30.08.2009

Cricket im Ruhrpott, Boule am Rhein

Einwanderer pflegen ihre Sportarten

Von Dieter Jandt

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Laoten spielen Boule in Monheim. An sonnigen Nachmittagen schieben sie in einem beschaulichen Park am Rhein eine ruhige Kugel. Die Franzosen haben diese Sportart seinerzeit in Laos eingeführt, und in den 70er Jahren brachten laotische Flüchtlinge die Kugeln mit nach Deutschland. Auch andere Kulturen leben hier zu Lande ihre Sportarten aus: Im Ruhrgebiet gibt es eine Reihe von Cricket-Clubs.

Viele der Mitglieder sind Pakistani, aber auch Inder und Engländer. Die Briten wiederum pflegten lange Zeit Polo auf hiesigem Rasen. Einige versprengte Reiter aus aller Herren Länder tummeln sich noch heute in norddeutschen Vereinen. Was aber treiben die vielen Brasilianer außer Fußball und Samba? Sie machen Capoeira - das ist ein rassiger Kampftanz. In allen Großstädten hier zu Lande findet man brasilianische Sportschulen.

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