Freistil, vom 27.11.2016, 20:05 Uhr

Craft BeerDie Braurebellion und ihre Macher

Von Michael Reitz

Es gärt, köchelt und schäumt in Kellern stillgelegter Industriebetriebe, Gartenschuppen oder auf Balkonen: Es ist Bewegung in das Bierbrauer-Gewerbe gekommen. Der Grund: Eine aus den USA herübergeschwappte Bewegung, die sich "Craft Beer" nennt.

Ein Mann trinkt ein großes Bierglas aus. (dpa/ picture-alliance/ Britta Pedersen)
Die Craft Beer-Bewegung findet auch in Deutschland immer mehr Anhänger. (dpa/ picture-alliance/ Britta Pedersen)

"Craft" bedeutet Handwerk. Es sind zumeist kleine Brauer, die Bier nicht unter industriellen Bedingungen herstellen und auch keinen Wert auf große Produktionsmengen legen. Manche verstehen sich auch als Rebellen gegen das deutsche Bier-Reinheitsgebot von 1516. Ihrer Meinung nach ist das Gebot nichts anderes als ein Marketingwerkzeug, das im 19. Jahrhundert ausgegraben wurde, um großen Brauereien das Monopol zu sichern. Die Craft-Beer-Bewegung ist hochkreativ und sucht nach einer breiteren Geschmacksvielfalt.

Produktion: DLF 2016

Craft Beer - Die Braurebellion und ihre Macher (PDF)

Craft Beer – Die Braurebellion und ihre Macher (Textversion)

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