Columbine, Erfurt, Blacksburg und kein Ende?

Amoklauf an der Universität Virginia Tech in Blacksburg © AP
Von Klaus-Dieter Schuster · 12.07.2007
Nach jedem Amoklauf überschlagen sich Politik und Gesellschaft mit Forderungen nach Sanktionen und Verboten einerseits und dem Plädoyer für mehr soziale Hilfsangebote andererseits. Viele Fragen bleiben offen.
Die wichtigste ist: Lassen sich Amokläufe verhindern? Lassen sich Warnsignale erkennen, bevor Selbsthass und Hass auf andere Überhand gewinnen? Wie sind solche Zeichen, die Forscher nennen es Leaking, zu interpretieren? Wie können Mitschüler, Freunde oder Lehrer darauf reagieren? Wo liegen die tieferen Ursachen? Rührt unser Aufschrecken nicht auch daher, dass wir uns insgeheim wundern, weshalb solche Amokläufe nicht viel häufiger geschehen? Welche Mechanismen verhindern das im Normalfall? Neueste Untersuchungen aus der Amokforschung mit Schlüssen auch für die Schulpraxis und ein erstes Ergebnis: Prävention ist möglich.

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