Das Feature, vom 05.04.2019, 20:10 Uhr

Coaching für U-Bahn-BettlerEs darf ein bisschen mehr sein!

"Entschuldigung, wenn ich störe. Mein Name ist Thomas, ich bin leider mittel- und obdachlos und würde mich über eine Spende sehr freuen." Wer in deutschen Großstädten die U- und S-Bahnen nutzt, trifft sie immer wieder, die sogenannten Ansprachebettler.

Ein Bettler bittet in einer U-Bahn um eine Geldspende. (Deutschlandradio / Fritz Tietz)
Wie fühlt es sich an, wenn man selbst einer der Bettler ist, die in der U-Bahn um eine Spende bitten? (Deutschlandradio / Fritz Tietz)

Der Autor hat einige von ihnen in Hamburg begleitet und sie mit Vertriebs- und Marketingexperten zusammengebracht. Das Ziel: Optimierung ihrer Erträge.

Ein Experiment, das den Autor zudem bewog, sich selbst als S-Bahn-Bettler zu versuchen.

Und das ist keineswegs als zynischer Spaß misszuverstehen. Aufgrund seiner nur mäßigen Rentenerwartung befürchtet Tietz selbst, schon in ein paar Jahren zu solchen Überlebensstrategien greifen zu müssen.

Coaching für U-Bahn-Bettler
Es darf ein bisschen mehr sein!
Von Fritz Tietz

Regie: Hüseyin Michael Cirpici
Es sprach: Fritz Tietz
Ton und Technik: Christoph Rieseberg und Jens Müller
Redaktion: Tina Klopp

Produktion: Dlf 2017

Es darf ein bisschen mehr sein! - Coaching für U-Bahn-Bettler (PDF)

Es darf ein bisschen mehr sein! - Coaching für U-Bahn-Bettler (Textversion)

Abonnieren Sie unseren Newsletter!