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Feiertag - Kirchensendung / Archiv | Beitrag vom 27.11.2011

Christuskind und Davidstern

Zur Vorhersagung der Ankunft des Messias

Von Pfarrer Hans-Peter Weigel, Nürnberg

Wie überraschend war Christi Geburt, fragt Pfarrer Hans-Peter Weigel. (Stock.XCHNG / Julia Keis)
Wie überraschend war Christi Geburt, fragt Pfarrer Hans-Peter Weigel. (Stock.XCHNG / Julia Keis)

Maria wurde zwar von Josef nicht sitzen gelassen, eine Überraschung war das Jesuskind für die beiden trotzdem! Aber war dieses Erlöser-Kind nicht längst angekündigt und sehnsüchtig erwartet? - "Versprechen darf man nicht brechen!" Dies Sprichwort zitiert Pfarrer Hans-Peter Weigel aus Nürnberg und sucht Bibelstellen aus alter Zeit, die den Messias vorhersagen. Der Messias wird tatsächlich geboren: Gott hält sein Versprechen. Aber anders als erwartet.

<p>Vorgestern Abend in Nürnberg: Die Straßenlaternen sind abgeschaltet, nur ein paar Lichterketten erhellen den Marktplatz. Dicht gedrängt stehen Eltern mit kleinen Kindern da, Großmütter und Großväter, Jugendliche. Alle blicken gespannt nach vorn zur Frauenkirche, sprechen nur mit gedämpfter Stimme. Posaunenbläser spielen adventliche Weisen. Gleich wird eine junge Frau in weißem Gewand auf die Balustrade der Kirche treten, ein Gedicht vortragen und damit den berühmten Christkindlesmarkt eröffnen. <br /><br />Im Innern der Kirche ist es jetzt menschenleer. Die Frauenkirche ist Maria geweiht, der Mutter Jesu, "Unsere Lieben Frau". Vorn im Scheitel des Chorraums steht denn auch eine Marienstatue, geschnitzt im 15. Jahrhundert. Maria ist umgeben von der goldenen Sonnenscheibe und einem Kranz von Lichtstrahlen. Maria hebt mit beiden Händen das Christuskind empor und zeigt es den Gläubigen. Das tröstliche Marienbild hier drinnen, die festliche Stimmung draußen auf dem Markt - dazu will nicht recht passen, was im Reiseführer steht: <br /><br /><em>An der Stelle, an der sich heute Marktplatz und Frauenkirche befinden, entstand ab dem 12. Jahrhundert ein Judenviertel mit einer Synagoge. Mit zunehmender Entwicklung zur wirtschaftlichen Metropole im 13. Jahrhundert benötigte die Reichsstadt einen größeren Marktplatz. Auf Bitten des Stadtrats genehmigte Kaiser Karl IV. die Vertreibung der Juden, deren Vermögen ihm selbst zufallen sollte. Im Dezember 1349 wurden alle Juden aus der Stadt getrieben, mindestens 562 Frauen, Männer und Kinder verbrannt, die Synagoge niedergerissen.</em> <br /><br />Auf dem Grundstück der Synagoge wurde unmittelbar nach dem Pogrom die Frauenkirche erbaut. <br /><br />Vor gut 15 Jahren meißelte man in den Sandsteinboden des Altarraumes ein Sühnezeichen: Die Linien des Davidsterns, der ja oft als Symbol für das Volk Israel steht. Der Davidsstern: Er setzt sich aus zwei gleichseitigen Dreiecken zusammen, die sich überschneiden; das eine zeigt mit der Spitze nach oben, das andere mit der Spitze nach unten. Er gilt als Symbol für das Volk Israel und Gottes Bund mit Israel: Gott wendet aus der Höhe den Menschen sein Antlitz zu, und die Menschen erheben sich zu ihm.<br /><br />Nur ein paar Schritte voneinander entfernt sind in der Frauenkirche der Davidsstern und das Christuskind, sie liegen in derselben Sichtachse. Wer das Christuskind anschaut, sieht unwillkürlich auch den Davidstern, und wer den Davidstern betrachtet, hat auch das Christuskind im Blick. <br /><br />In ein und dieselbe Sichtachse werden David und Jesus auch von den Schriften des Alten und des Neuen Bundes gestellt: David wurde feierlich gesalbt, als er das Königsamt antrat -- und Jesu Ehrenname Christus heißt wörtlich "der Gesalbte". David stammte aus einer Familie, die ihren Sitz in Betlehem hatte -- und in Betlehem wird Jesus geboren. Genau so gehören das Christentum und das Judentum zusammen. Nicht nur das Gotteshaus Frauenkirche steht auf dem Boden einer Synagoge, die Kirche als Glaubensgemeinschaft ruht auf dem Glauben, den Juden bis heute in ihren Synagogen bekennen. Freilich: Die Christen bekennen: Der Messias, den Israel ersehnt hat, ist schon gekommen, sein Name ist Jesus von Nazareth. Das Judentum sagt: Bisher ist die Welt für den Erlöser nicht reif, auf den Messias gilt es, noch immer zu warten. Zwischen Israel und der Kirche besteht eine schmerzhafte Spannung. Im Advent stellen sich Christen in diese Spannung hinein: Sie versetzen sich innerlich noch einmal in die Zeit vor Christi Geburt, hören in den Adventsgottesdiensten die Prophetenworte aus dem Alten Testament, die auf den hinweisen, der da kommen soll. Advent heißt Ankunft, heißt Kommen des Herrn. -- Wer von denen draußen auf dem Marktplatz mag wohl gerade daran denken? <br /><br />Szenenwechsel: Vom Marktplatz nach Hause. Heute wird die erste Kerze am Adventskranz angezündet. Mein Adventskranz ist mit roten Bändern an einem Stab aufgehängt und mit vier Kerzen bestückt. Jede der vier Kerzen steht für tausend Jahre, so will es eine alte Deutung: Nach jüdischer Überlieferung hat Gott viertausend Jahre vor Christus die Welt und den Menschen erschaffen. Eva hörte auf die Schlange, und die Menschen verloren das Paradies. Maria hörte auf den Engel, viertausend Jahre später, und sie gebar den Erlöser. Zum Zeichen für ihn, das "Licht der Welt" bekrönt ein goldfarbener Stern meinen Adventskranz. – Von einem Stern berichtet der Evangelist Matthäus: <br /><br /><em>Als Jesus in Betlehem in Judäa zur Zeit des Königs Herodes zur Welt gekommen war, da kamen Sterndeuter aus dem Morgenland nach Jerusalem und fragten: Wo ist der neu geborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen. (Mt 2, 1-2)</em><br /><br />Die Sterndeuter gehören nicht zum Volk Israel, und sie glauben nicht den Gott Israels. Doch indem sie den Stern erwähnen, spielen sie – ohne es zu wissen – auf eine geheimnisvolle Stelle im 4. Buch Mose an: Als die Israeliten nach Palästina einwanderten, war dieses "Gelobte Land" ja längst von anderen Stämmen besiedelt. Die wehrten sich gegen die Zuwanderer. <br /><br /><em>Balak war zu jener Zeit König über Moab. Und er sandte Boten zu Bileam, um ihn zu rufen, und ließ ihm sagen: Komm, verfluche dieses Volk für mich, denn es mir zu mächtig! (Num 22, 4-6)</em><br /><br />Dieses Volk: Das ist Israel. Bileam gehört nicht dazu. Bileam ist ein Wahrsager, ein Schamane, ein Zauberer. Der Moabiter-König Balak will sich der magischen Kräfte Bileams bedienen: Bileam soll ein Fluchwort gegen Israel aussprechen. Erst sträubt sich der Seher, gehorcht aber schließlich dem König und macht sich auf den Weg.<br /><br /><em>Bileam erhob seine Augen und sah Israel lagern, Stamm um Stamm. Da kam der Geist Gottes auf ihn, und er begann seinen Spruch und sprach: <br />Spruch Bileams, des Sohns von Beor, Spruch des Mannes mit offenem Auge;<br />Spruch dessen, der Gottesworte hört, der die Offenbarung des Erhabenen schaut,<br />hingesunken und mit enthüllten Augen: <br />Wie schön sind deine Zelte, Jakob, wie schön deine Wohnungen, Israel!<br />Gesegnet ist, wer dich segnet, und verflucht, wer dich verflucht!<br />Was Jahwe, der Herr, sagen wird, werde ich sagen:<br />Ich sehe ihn, doch nicht jetzt, ich schaue ihn, doch nicht nahe.<br />Ein Stern tritt hervor aus Jakob, und ein Zepter erhebt sich aus Israel<br />Israel wird mächtig sein, und herrschen wird einer von Jakob her! (Num 24, 2 – 18)</em><br /><br />Bileam hat Israel gesegnet, statt es zu verfluchen! Einmal wird in ein König aufstehen, der um vieles mächtiger ist als Balak; ein Stern wird anzeigen, wenn es so weit ist. Im Volk Israel hat man die Geschichte von Bileam, dem Propheten wider Willen, von Generation zu Generation weiter erzählt. Als Jahrzehnte nach Bileam David eine Königsdynastie begründet hatte, bezog man seine Weissagung auf David. Als mehr als tausend Jahre nach Bileam die Römer einen Beduinenfürsten namens Herodes zum König der Juden ernannten, verstanden fromme Juden Bileams Wort vom Stern aus Jakob als Ansage, dass Gott bald wieder einen rechtmäßigen König, den Messias, auf den Thron Davids setzen werde -- einen aus dem eigenen Volk, einen aus der Davidsfamilie. Jetzt ist der Stern aufgegangen, berichten die Magier …<br /><br /><em>Als der König davon hörte, geriet er in Aufregung und ganz Jerusalem mit ihm.</em> <br /><br />Der Stern sagt: Herodes wird vom Thron gefegt werden, wird einen Rivalen bekommen, und der ist schon geboren. Die jüdischen Theologen wissen auch, wo:<br /><br /><em>In Betlehem in Judäa, denn so steht es durch den Propheten geschrieben: Und du, Betlehem, Land Juda, bist keineswegs die geringste unter den Fürstenstädten Judas. Denn aus dir wird ein Fürst hervorgehen, der mein Volk weiden soll. (Mt 2, 3. 5-6)</em><br /><br />Die Magier wundern sich, dass sie den neugeborenen König nicht in Jerusalem, der Hauptstadt, Jerusalem. Also ziehen sie weiter, in die Provinz. Jetzt erst, über dem Dorf Betlehem, leuchtet der Stern wieder auf und bedeutet den Magiern: Hier, wo der Stern stehen blieb, da ist der wahre Herrscher der Welt! <br /><br />Noch einmal Szenenwechsel: Vom Adventskranz im trauten Heim zu einem Flughafen in Nordafrika. Am Schalter, mitten unter Frauen in langem Mantel und Kopftuch, unter Männern mit knielangem Kittel über der Hose und Wollmütze auf dem Kopf, steht ein Mann in teurer westlicher Kleidung, die arg in Unordnung geraten ist. Ängstlich klammert er sein Handgepäck an sich. Da marschieren Polizisten auf ihn zu, fordern seinen Pass und Flugschein, führen ihn ab und bringen ihn in eine Nervenheilanstalt. Bis gestern war der Mann Staatschef in diesem Land. Szene aus einem Theaterstück. Der Kritiker der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" schreibt: <br /><br />Das Stück beschreibt in etwa, was im Januar 2011 in Tunesien geschah. Das tunesische Autoren-Ehepaar Fadhel Jaibi und Jalila Bacar hat es geschrieben, und in Tunesien wurde es uraufgeführt. Allerdings bereits ein Jahr zuvor! Da saß der Diktator noch fest im Sattel, niemand konnte mit seinem Sturz rechnen! War es Zufall, dass eingetroffen ist, was die Autoren als Wunschtraum niedergeschrieben hatten? < War es das besondere Gespür, mit dem gerade Künstler etwas wittern, was in der Luft liegt? > Oder hatten sie eine höhere Eingebung? Die selbe Frage kann man dem Seher Bileam und den alttestamentlichen Propheten insgesamt stellen! Bileam sah den Aufgang eines Sterns vorher, tausend Jahre später haben ihn die Magier tatsächlich vor Augen, und gerade jetzt kommt der Messias auf die Welt: Zufall oder Fügung? Oder: Der Prophet Micha weissagte Betlehem als Geburtsort des Messias, achthundert Jahre später werden Josef und Maria von Kaiser Augustus nach Betlehem befohlen, und gerade jetzt hat Maria ihren Geburtstermin: Zufall oder Fügung? Gleich fünfmal berichtet Matthäus von erstaunlichen Ereignissen, die um Jesu Geburt geschehen, und erklärt sie jedes Mal so: <br /><br /><em>Dies alles ist geschehen, damit sich erfüllte, was der Herr durch die Propheten gesagt hat. (Mt 1, 22)</em><br /><br />Wer mit offenem Ohr den biblischen Texten lauscht, stellt fest: In der Jesus-Geschichte wird manches wahr, was die Propheten verheißen haben! Aber haben sich am Ende die Evangelisten nur nachträglich ihren Jesus so zurecht geschrieben, dass er eben zu den Weissagungen der Propheten <br />passt? Auch Papst Benedikt XVI. räumt in seinem Jesus-Buch ein, dass zum Beispiel der Prophet Jesaja zu Lebzeiten manches nicht genau so gemeint hat, wie es später die Kirche deutete. Aber kennen wir aus der eigenen Familie nicht Worte aus Kindermund, die uns verblüffen, so wahr ist der Satz, den sie sagen und selber noch gar nicht verstehen können? Papst Benedikt: <br /><br /><em>Kann denn Gottes heiliger Geist nicht dem Propheten etwas in den Mund gelegt haben, dessen Größe er selbst noch gar nicht erfasst hat? Schon jedes Menschenwort von einigem Gewicht trägt doch mehr in sich, als dem Sprecher oder Schreiber in seinem Augenblick unmittelbar bewusst geworden sein mag! Umgekehrt werden alte Texte in späteren Situationen neu gelesen, bekommen einen überraschenden, vielleicht tieferen Sinn. Sie lagen wie Samen bereit, die immer wieder von den Gläubigen betrachtet und berührt wurden, sich aber erst durch die Herausforderung in neuen Erfahrungen und Erlebnissen öffnen.</em> <br /><br />Christen dürfen im Licht ihres Glaubens die Bibel mit anderen Augen lesen als der neutrale Geschichtswissenschaftler; sie dürfen getrost Zusammenhänge zwischen den vielerlei Texten sehen, die aus so verschiedenen Zeiten und von so verschiedenen Autoren stammen. Noch einmal Benedikt XVI.:<br /><br /><em>Im Ganzen der Heiligen Schrift liegt eine bestimmte Richtung: Altes und Neues Testament gehören zusammen. Christen sehen in Jesus Christus den Schlüssel des Ganzen und verstehen von ihm her die Bibel als Einheit.</em> <br /><br />Mit dem Ganzen meint der Papst hier die Heilige Schrift. Doch das Ganze der Heiligen Schrift ist noch von einem größeren Ganzen umfangen -- von der Geschichte der Welt, in der Gott mit den Menschen und für die Menschen handelt: Christus ist der Schlüssel der ganzen Menschheitsgeschichte! Manche halten ja alles für blindes und sinnloses Schicksal. Andere sehen in den Ereignissen der Geschichte nichts als Willkürakte Gottes. Und für manche ist das Auf und Nieder in der Menschheit eine bloße Abfolge von Zufällen. "Fatum" sagten die Römer dazu: Schicksal. Es kommt, wie es kommt. Die Heilige Schrift deutet die Geschichte entschieden anders. In vielerlei Bildern bekennt sie sich dazu, dass Gott die Welt gut erschaffen hat und dass er sie mit all ihren Mängeln und aller Sünde erlösen und vollenden wird. Paulus bringt die Schöpfung ins Bild einer hoch schwangeren Frau, die in Geburtswehen liegt – um schließlich überglücklich ihr Kind in Armen zu halten: Genau so lässt Gott aus der alten Welt eine neue Schöpfung hervorbrechen. <br /><br /><em>Ich bin überzeugt, dass die Leiden der gegenwärtigen Zeit nichts bedeuten im Vergleich zu der Herrlichkeit, die an uns offenbar werden soll. Denn in sehnsüchtigem Verlangen wartet die Schöpfung auf das das Offenbarwerden der Söhne und Töchter Gottes. Auch die Schöpfung wird von der Knechtschaft der Vergänglichkeit befreit werden zur herrlichen Freiheit der Kinder Gottes. Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung seufzt und in Wehen liegt, bis zum heutigen Tag. (Röm 8, 18-22)</em><br /><br />Christen stellen dem Fatum den Advent entgegen: Advent heißt Ankunft. Nicht es kommt, sondern ER kommt. Der Messias kommt, der Sohn Davids, der Christus. Gott hat den Menschen seine Treue versprochen, den neuen Himmel und die neue Erde, Gerechtigkeit und Frieden. Versprechen darf man nicht brechen, gebietet eine Redensart uns Menschen. Um so mehr muss Gott sein Versprechen halten! Gott löst es ein – wenn Christus geboren wird in Betlehem, und wenn er kommt am Ende der Tage.<br /><br />Kehren wir noch einmal in die Frauenkirche zurück, zum Christuskind in Marias Armen und zum Davidstern im Fußboden. Sechs Zacken hat der Davidsstern. Wenn man über den Davidstern ein Kreuz zeichnet, ergibt sich ebenfalls ein Stern mit acht Strahlen. Das Christuskind ist Nachkomme Davids. David war ein mächtiger König, ein kluger Staatsmann, er hat seinem Volk Frieden geschaffen. Das Leben hingegeben für sein Volk hat er nicht. Jesus, geboren in der Stadt Davids, ist ein gekreuzigter Messias. Gott hat dem Davidstern zwei Strahlen dazugegeben. Gott hat seine Verheißung anders erfüllt als erwartet. Doch er hat gehalten, was er versprochen hat. Als Maria das Christuskind noch nicht auf den Armen, aber schon unterm Herzen trug, hat sie gesungen: <br /><br /><em>Meine Seele erhebt den Herrn,<br />und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter,<br />denn hingesehen hat er auf die Niedrigkeit seiner Magd.<br />Siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Geschlechter,<br />denn Großes hat der Mächtige an mir getan. (...)<br />Er hat sich Israels, seines Knechtes, angenommen,<br />und seiner Barmherzigkeit gedacht,<br />wie er es unsern Vätern versprochen hat,<br />Abraham und seinen Nachkommen in Ewigkeit. (Lk 1, 46-49. 54-55)</em><br /><br /><strong>Musik und Literatur dieser Sendung:</strong><br />• CD: Lilo Kraus, Wurzelmusik, PSST-MUSIC<br />• CD: Motette "Komm, Jesu, komm" von J. S. Bach, gesungen vom Ensemble Viva Voce, Leitung Florian Kaplick, Rondeau-Production<br />• CD: Heinrich Schütz, Weihnachtshistorie, eingespielt unter René Jacobs, harmonai mundi, harmonia christmas edition 2006<br />• CD: "Nun kommt, der Heiden Heiland", Interpret: J. Eccard, Brass Works Munich<br />• CD: The Kings Consort, Album: Sacred Music - geistliche Musik, Hyperion<br />• Chor-Stück Ps. 105, Komponist Heinrich Hartl <br />• Regina Pock, Die Frauenkirche zu Nürnberg (Peda-Kunstführer). Passau 1996<br />• Joseph Ratzinger, Jesus von Nazraeth I. Freiburg/Br./Basel/Wien 2007<br /><br /><em>Die redaktionelle und inhaltliche Verantwortung für diesen Beitrag hat Pfarrer Lutz Nehk, der katholische Senderbeauftragte für Deutschlandradio Kultur.</em></p>

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