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Kulturnachrichten

Dienstag, 14. September 2021

China will "zivilisiertes" Internet durchsetzen

China will das Internet stärker an die Kandare nehmen. Die Förderung eines "zivilisierten" Internets müsse verstärkt werden, hieß es in einer Meldung der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf Richtlinien des Staatsrates. Dazu solle die Aufsicht über Nachrichtenseiten und Online-Plattformen verstärkt werden. Diese Anbieter sollen dazu angehalten werden, sozialistische Grundwerte zu fördern und die Errungenschaften der Kommunistischen Partei herauszustellen. Zugleich sollte jungen Menschen dabei geholfen werden, das Internet "richtig" und "sicher" zu nutzen. Die Regierung hat in den vergangenen Wochen eine regulatorische Offensive gegen verschiedene Branchen begonnen, so waren etwa Künstler mit "inkorrekten politischen Positionen" von Programmen ausgeschlossen worden.

Kunstsammlungen verteidigen neue Titel

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden haben die Änderung diskriminierender und rassistischer Werktitel aus ihren Beständen verteidigt. In den allermeisten Fällen handele es sich nicht um Originaltitel, die vom Künstler oder der Künstlerin vergeben worden seien, teilten die Sammlungen mit. Stattdessen seien Werke je nach Wissensstand und Perspektive immer wieder neu benannt worden. Deshalb bedürften sie einer wissenschaftlichen Kontextualisierung, hieß es. Das Kulturministerium in Dresden hatte auf eine Anfrage der AfD-Fraktion im Landtag hin mitgeteilt, dass die Kunstsammlungen bisher bei mehr als 140 Werken die Titel geändert hatten, weil die historische Namensgebung diskriminierend oder rassistisch war.

Shortlist für den Booker Prize steht

Drei Autorinnen und drei Autoren stehen auf der Shortlist für den Booker Prize. Die Auswahl sei global - sowohl, was die Nominierten angehe als auch die Schauplätze betreffend, hieß es von der Jury. Das sei in einem Jahr, in dem so viele auf ihr Zuhause beschränkt gewesen seien, sehr bewegend. Der Booker Prize ist mit 50.000 Pfund dotiert und steht allen offen, die in englischer Sprache schreiben. Auf der Liste stehen zum Beispiel der bereits mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete amerikanische Schriftsteller Richard Powers, Damon Galgut aus Südafrika und Nadifa Mohamed, die in Somaliland geboren ist.

Plagiatsvorwürfe gegen Olaf Scholz

Der Medienwissenschaftler Stefan Weber erhebt nun auch Plagiatsvorwürfe gegen den SPD-Kanzlerkandidaten Scholz. In dessen Buch "Hoffnungsland. Eine neue deutsche Wirklichkeit" habe er drei nicht gekennzeichnete übernommene Textpassagen gefunden, teilte Weber mit. Seine Prüfung sei noch nicht abgeschlossen. Weber hatte auch die Bücher von Unions-Kanzlerkandidat Laschet und der Bewerberin der Grünen, Baerbock, untersucht. Bei Baerbock gebe es mehr problematische Übereinstimmungen mit Fremdtexten als bisher festgestellt. Auch bei Laschets Buch führte Weber weitere auffällige Stellen an.

Paris ehrt den Rockstar Johnny Hallyday

In Paris gibt es nun eine "Esplanade Johnny" zu Ehren des französischen Rockstars Johnny Hallyday. Außerdem wurde eine Statue enthüllt, die einen Gitarrenhals und das liebste Transportmittel des Musikers zeigt, eine Harley-Davidson. Zur feierligen Einweihung kamen 150 Motorradfahrer. Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo erklärte: "Wir wollten einen Platz schaffen, wo seine Fans sich ihm zu Ehren versammeln können". Johnny Hallyday war 2017 in Paris gestorben. In seiner langen Karriere verkaufte er schätzungsweise 85 Millionen Schallplatten.

Schuhe von Catherine Deneuve versteigert

Pumps, Sandalen und Stiefel von Edelmarken gefertigt und von Filmikone Catherine Deneuve getragen sind in Frankreich unter den Hammer gekommen. Die Online-Versteigerung für den guten Zweck brachte am Dienstag mehr als 47.000 Euro ein, wie das Pariser Auktionshaus Artcurial mitteilte. Am meisten Geld zahlte ein Sammler für ein Paar schwarze Pumps der Nobelmarke Saint Laurent. Er erstand das edle Paar für 1.300 Euro. Neben etwa 125 Schuhen versteigerte Deneuve auch drei Täschchen. Der Erlös aus der Auktion soll den "Restaurants des Herzens" (Restos du Coeur) zugutekommen. Die Organisation verteilt Nahrung an Bedürftige und unterstützt sie in ihrem Alltag.

4.700 Jahre alte ägyptische Grabstätte wiedereröffnet

Nach 15-jähriger Renovierung ist das 4.700 Jahre alte Südgrab des altägyptischen Königs Djoser in der Nekropole von Sakkara 20 Kilometer südlich von Kairo seit wieder für Besucher zugänglich. Tourismusminister Khaled el-Anani weihte die Stätte ein. Bei dem sogenannten Südgrab handelt es sich um eine weitgehend unterirdische Anlage aus labyrinthischen, mit blauen Kacheln und Hieroglyphen verzierten Gängen sowie einer zentralen Grabkammer mit einem massiven Granitsarg. Die Funktion der Südgrabanlage gilt bis heute als ungeklärt. Mit der Wiedereröffnung des sogenannten Südgrabs sind die seit 2006 dauernden Instandsetzungsarbeiten an dem 1821 entdeckten Pyramidenkomplex abgeschlossen.

Missbrauch im Bistum Hildesheim untersucht

Eine unabhängige Untersuchungskommission hat im katholischen Bistum Hildesheim eklatante Missstände im Umgang mit sexualisierter Gewalt festgestellt. Wie das Bistum mitteilte, gab es während der Amtszeit des inzwischen verstorbenen Bischofs Janssen zwischen 1957 und 1982 Insbesondere in katholischen Kinderheimen physische, psychische und sexualisierte Gewalt. Von kirchlicher Seite habe es Zuwendung und Schutz nur für die Täter gegeben, heißt es. Die Betroffenen hätten hingegen keinerlei Hilfsangebote erhalten und seien mit ihrem Leid allein gelassen worden. Die gegen Janssen persönlich erhobenen Vorwürfe konnten nicht aufgeklärt werden. Zwei frühere Messdiener hatten angegeben, von dem Bischof sexuell missbraucht worden zu sein. Im Rahmen der Erhebung wurden insgesamt 71 Tatverdächtige identifiziert, darunter 45 Geistliche.

Ruf nach Unterstützung für Buch- und Verlagsbranche

Die Kurt Wolff Stiftung fordert angesichts struktureller Veränderungen in der Buch- und Verlagsbranche Unterstützung auf Landes- und Bundesebene. Ein Katalog mit Forderungen umfasst unter anderem die Vergabe einer dauerhaften Verlagsförderung. Die Unterstützung müsse verschiedenen Bereichen wie etwa der Herstellung, dem Vertrieb und der digitalen Entwicklung zugutekommen. Die Stiftung beruft sich auf eine von Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) beauftragte Studie, die einen fundamentalen Strukturwandel der Branche festgestellt hat. So sei im Zeitraum 2012 bis 2016 die Zahl der Buchkäufer um rund 6,1 Millionen gesunken. Zudem setzte die Zunahme digitaler Medienangebote Verlage immer stärker unter Druck. Die gemeinnützige Kurt-Wolff-Stiftung versteht sich als Interessenvertretung unabhängiger deutscher Verlage.

Schädel aus Westafrika sollen zurückgegeben werden

Im Berliner Museum für Vor- und Frühgeschichte soll in den kommenden drei Jahren die Herkunft von 477 menschlichen Schädeln geklärt werden, die während der Kolonialzeit aus Westafrika nach Deutschland gelangten. Ziel sei insbesondere Rückführungen zu ermöglichen, wie die Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin mitteilte. Gemeinsam mit Wissenschaftlern aus den Herkunftsländern der menschlichen Überreste wie Kamerun und Togo sollen die Umstände des Erwerbs geklärt werden. Der Bund fördert das Vorhaben mit 715.000 Euro.

EU und Afrikanische Union sprechen über Raubkunst

Die Rückgabe von Raubkunst wird eine zentrale Rolle bei einem Gipfeltreffen afrikanischer und europäischer Minister kommenden Monat in Ruandas Hauptstadt Kigali spielen. Das gab eine Vertreterin der Afrikanischen Union (AU) bekannt. Angela Martins, Leiterin der AU-Kulturabteilung, betonte, dass auch gegenwärtig historische Schätze wieder bedroht seien. Die Covid-19-Pandemie habe neue Schwierigkeiten für den Schutz und die Kontrolle von Kulturgütern geschaffen, betonte Martins. Die gezielten Plünderungen seien "alarmierend" und riefen nach "sofortigen Maßnahmen". Daneben sei auch die Zerstörung von Artefakten durch bewaffnete Konflikte eine wachsende Gefahr.

Deutschen Fernsehpreise stehen in elf Kategorien fest

Das Team der Sendung "ZDF Magazin Royale" um Moderator Jan Böhmermann wird mit dem Deutschen Fernsehpreis geehrt - und zwar in den Sparten "Bestes Buch Unterhaltung" und "Beste Ausstattung Unterhaltung", unter anderem für die Texte und das Skript der Show. Insgesamt wurden bereits Fernsehpreis-Träger in elf Kategorien verkündet. In der Kategorie "Bestes Buch Fiktion" gewann Jantje Friese für die Netflix-Serie "Dark". Bei "Beste Regie Fiktion" gewann Özgür Yildirim für "Para - Wir sind King", in "Beste Musik Fiktion" Michael Klaukien für "Oktoberfest 1900". Der Preis in der Sparte "Beste Kamera Info/Doku" bekommt Alexander Gheorghiu für die ZDF-Produktion "Höllental".

Band City kündigt Abschied an

Reichlich ein Jahr nach dem Tod ihres Schlagzeugers hat die Berliner Band City ("Am Fenster") ihren Abschied von der Bühne angekündigt. Zuvor feiern die vier Musiker aber im kommenden Jahr noch den 50. Band-Geburtstag. Das Jubiläumsjahr feiern die Musiker mit der Veröffentlichung eines Doppel-Albums, einer Fernsehdokumentation, einem Buch - und vielen Konzerten. Im Mai vergangenen Jahres war der City-Drummer Klaus Selmke überraschend an Krebs gestorben. Er hatte die Band 1972 mit dem Gitarristen Fritz Puppel in Ost-Berlin gegründet. Sie gehörte zu den bekanntesten DDR-Rockbands. Die Gruppe befand sich mit ihren kritischen Texten im sozialistischen Staat oft am Rande des Erlaubten.

Neuseeland: Maori-Partei will Landesnamen ändern

Eine Maori-Partei hat in Neuseeland eine Petition eingereicht, um den Pazifikstaat offiziell in "Aotearoa" umzubenennen. Das von den Ureinwohnern benutzte Wort, das übersetzt etwa "Land der langen, weißen Wolke" bedeutet, wird bereits jetzt häufig als Synonym für Neuseeland benutzt. Jedoch hat der Begriff eine umstrittene Geschichte und soll ursprünglich nur für die Nordinsel und nicht für das ganze Land verwendet worden sein. Die Maori Party will auch die Maori-Namen für alle Städte und Ortsnamen bis 2026 wiedereinführen, wie ihre Vorsitzenden Rawiri Waititi und Debbie Ngarewa-Packer in einer Mitteilung betonten. Es ist längst überfällig, dass Te Reo Maori (die maorische Sprache) seinen rechtmäßigen Platz als erste und offizielle Sprache dieses Landes wiedererlangt.

Unesco: Internet-Entwicklung in Deutschland ist positiv

Laut einer Untersuchung der Unesco ist die Ausstattung und Versorgung der Menschen mit dem Internet in Deutschland gut. Der Studie zufolge nutzen 91 Prozent der Menschen in Deutschland das Internet. Der Zugang zum Internet sei "mit wenigen Ausnahmen flächendeckend, stabil und kostengünstig realisiert". Kritisch vermerkt wurde, dass der Breitbandausbau im internationalen Vergleich "deutlich hinterher" hinke. Die Studie empfiehlt, jede Form der Diskriminierung durch "algorithmische Systeme" zu unterbinden. Auch solle mit Hilfe des Internets die Bevölkerung stärker bei Verfahren der politischen Willensbildung zu beteiligen.

Nach FDP-Kolumne: Moderator Thadeusz pausiert

Weil er eine Kolumne in einer Broschüre der Berliner FDP veröffentlicht hat, lässt der Journalist Jörg Thadeusz seine Tätigkeit als Moderator bei den öffentlich-rechtlichen Sendern RBB und WDR ruhen. Der WDR teilte nun auf seiner Internetseite mit, dieser Beitrag widerspreche der Regel des WDR, dass sich seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter "nicht aktiv im Wahlkampf betätigen". Der RBB erklärte, Thadeusz habe nach der Diskussion um seine Veröffentlichung selbst vorgeschlagen, seine Arbeit bis zur Wahl ruhen zu lassen. Bereits beim Wahlkampf 2017 hatte es schon einmal eine ähnliche Problematik mit Thadeusz gegeben. Damals hatte er ein CDU-Event moderiert.

Japan: Kulturpreis für Sebastião Salgado und Yo-Yo Ma

Der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado und der US-amerikanische Cellist Yo-Yo Ma erhalten den Kunstpreis Praemium Imperiale. Die japanische Auszeichnung geht in diesem Jahr zudem an den US-Künstler James Turrell und den australischen Architekten Glenn Murcutt. Das gab der frühere Präsident des Goethe-Insituts, Klaus-Dieter Lehmann, in Berlin bekannt. Der Praemium Imperiale wird jährlich von der Japan Art Association verliehen. Die Auszeichnung ist mit jeweils umgerechnet rund 115.000 Euro dotiert. Sie wird seit 1989 auf Anregung des japanischen Kaiserhauses vergeben.

El-Hassan distanziert sich von Al-Kuds-Demo

Die künftige Moderatorin der WDR-Wissenschaftssendung "Quarks", Nemi El-Hassan, hat sich von ihrer Teilnahme an einer Al-Kuds-Demo vor Jahren nachträglich distanziert. Ihre Management-Agentur teilte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur ein Statement El-Hassans mit: "An den Al-Kuds-Demos vor sieben Jahren in Berlin teilzunehmen, war ein Fehler." Sie habe keine antisemitischen Parolen von sich gegeben, ihr sei es wichtig, sich gegen Hass und Gewalt zu positionieren. Die "Bild"-Zeitung hatte zuvor unter anderem von der Demo-Teilnahme der Journalistin in Berlin berichtet. Bei den alljährlichen Al-Kuds-Demonstrationen in Berlin waren in der Vergangenheit immer wieder antisemitische Parolen gerufen und Symbole der pro-iranischen libanesischen Hisbollah-Bewegung gezeigt worden.

München: Mexiko will Auktion von Artefakten verhindern

Die mexikanische Regierung hat die Absage einer geplanten Auktion in München gefordert, bei der unter anderem Dutzende präkolumbische Kunstgegenstände aus Mexiko versteigert werden sollen. Mexikos Kulturministerin Alejandra Frausto informierte das Münchner Auktionshaus Gerhard Hirsch Nachfolger in einem Brief darüber, dass 74 Artefakte im Katalog der geplanten Versteigerung als Eigentum der mexikanischen Nation identifiziert worden seien. Insgesamt sollen 324 Gegenstände - etwa Figuren, Masken und Gefäße, auch aus Peru und Bolivien - am 21. September unter den Hammer kommen. Mexikos Kulturbehörden setzen sich seit einigen Jahren verstärkt für den Schutz seines Kulturerbes des auch im Ausland ein.

Zentralarchiv zur Geschichte der Juden neu eröffnet

In Heidelberg wird heute bei einem Festakt das neue Zentralarchiv zur Geschichte der Juden in Deutschland eingeweiht. Das Archiv umfasst neben Akten jüdischer Gemeinden und Literatur über das Judentum in Deutschland auch wertvolle Dokumente aus der Zeit vor dem Nationalsozialismus. Auf mehr als 2.000 Regalmetern liegen die Dokumente, darunter auch Fotoalben aus dem Ghetto von Lodz und private Briefe. Die meisten Schriftstücke stammen aus der Zeit nach 1945, mit ihnen lassen sich Aufbau und Vielfalt jüdischen Lebens im Nachkriegsdeutschland nachvollziehen. Durch die finanzielle Förderung des Bundesinnenministeriums konnte das Archiv in neue Räume umziehen und ist nun mit fünf Mitarbeitern personell besser ausgestellt.

Taliban plündern buddhistische Kulturschätze

Taliban-Kämpfer sollen historische Kunstschätze in einem Museum in Bamiyan geplündert und verkauft haben. Dies berichtete Radio Azadi unter Berufung auf den afghanischen Archäologen Zamaryali Tarzi. Tarzi leitete die Ausgrabungen eines französische Teams in Bamiyan. Danach sollen Buddha-Köpfe und andere historische Fundstücke aus den Lagerräumen der Restauratoren gestohlen worden sein. Das Tal in der Provinz Daikundi ist berühmt für seine gigantischen, in Felsen eingemeißelten Buddha-Statuen aus dem sechsten Jahrhundert. Im März 2001 wurden die buddhistischen Kunstwerke von den Taliban als unislamische "Götzenbilder" mit Dynamit gesprengt. Neben den Buddhas zerstörten die Taliban auch fast alle buddhistische Kunst im Museum von Kabul.

Balzan Preis für Saul Friedländer

Der Historiker und Schoah-Überlebende Saul Friedländer wird für seine Holocaust- und Genozidforschungen mit dem Balzan Preis 2021 geehrt. Dieser wird von der in Mailand und Zürich ansässigen Balzan-Stiftung vergeben, ist mit umgerechnet 690.000 Euro dotiert und wird im November überreicht. Der 88jährige Friedländer habe die Ermordeten vor dem Vergessen bewahrt und setze seine Stimme ein, um künftige Generationen vor dem Elend des Antisemitismus zu bewahren, erklärte Christoph Heubner, der Exekutiv Vizepräsident des Auschwitz Komitees in seiner Gratulation. Weitere Preisträger im Bereich Naturwissenschaften sind Jeffrey Gordon, Alessandra Buonanno und Thibault Damour.

Deutsches Romantik-Museum in Frankfurt eröffnet

Mit einem Festakt ist am Montagabend in Frankfurt das Deutsche Romantik-Museum eröffnet worden. Grundlage ist eine weltweit einzigartige Sammlung zu Literatur, Kunst und Alltagskultur aus der Epoche der deutschen Romantik, die das Freie Deutschen Hochstift zusammengetragen hat. Die Institution ist auch für das Goethehaus verantwortlich, neben dem das neue Romantik-Museum gebaut wurde. Zu den Exponaten zählen etwa Handschriften von Clemens und Bettine Brentano und Gemälde von Caspar David Friedrich.

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