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Frühkritik | Beitrag vom 16.02.2015

ChimaVom Conscious Rap zum Pop-Mittelmaß

Von Martin Risel

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Der Rapper Chima legte 2002 sein Debut "Reine Glaubenssache" vor. (picture alliance / dpa)
Der Rapper Chima legte 2002 sein Debut "Reine Glaubenssache" vor. (picture alliance / dpa)

Seit über zehn Jahren ist Chima in der deutschen Popszene aktiv. Der afro-deutsche Musiker ist vor 42 Jahren in Nigeria geboren und in Frankfurt am Main aufgewachsen.

In der dortigen HipHop-Szene um Produzenten wie Moses Pelham wurde Chima zum Schüler dieser Frankfurter Schule, studierte zunächst Soziologie, brach das Studium ab und wurde dann bundesweit bekannt mit den Brothers Keepers.

Mit entsprechendem Conscious Rap legte er 2002 sein Debut "Reine Glaubenssache" vor - mehr künstlerisch als kommerziell erfolgreich. Chima war mit einem Sorgerechts-Kampf um seinen kleinen Sohn beschäftigt, erlebte Armut, Verschuldung und Ausverkauf als Musiker, wandelte sich vom Rapper zum deutschsprachigen Soulpopsänger und Songwriter, wechselte vom eigenen kleinen Label zum Marktführer Universal - mit entsprechenden Konsequenzen.

2014 erschien sein aktuelles Album "Von Steinen und Elefanten", mit dem er jetzt auf Tournee geht. Unser Kritiker Martin Risel berichtet vom Auftakt der Deutschland-Tour von Chima im Berliner Club Lido. 

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