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Tonart | Beitrag vom 22.08.2016

Charlie-Haden-Projekt in BerlinEin Pionier des Free Jazz

Pepe Berns im Gespräch mit Haino Rindler

Der Jazz-Bassist Charlie Haden beim  International Jazz Festival in Granada im November 2005 (picture-alliance/ dpa/dpaweb)
Der Jazz-Bassist Charlie Haden beim International Jazz Festival in Granada im November 2005 (picture-alliance/ dpa/dpaweb)

Melodie- und nicht harmoniebezogen spielte Charlie Haden den Bass. "Er hat die Jazz-Welt revolutioniert", sagt sein Schüler Pepe Berns, seine Musik war "ungestüm und hochenergetisch". Mit Konzerten in Berlin erinnert Berns an den Bassisten.

Der Amerikaner Charlie Haden war eine große Jazzlegende und einer der besten und produktivsten Bassisten, den es in der internationalen Jazzszene je gegeben hat.

Er war an der Erfindung des Free Jazz maßgeblich beteiligt, gründete mit dem Liberation Orchestra eine stark politisch aufgeladene Big Band, bis er dann im Spätwerk vor allem die Schönheit in seiner Musik  herausgearbeitet hat. Auch damit könne man die Welt verbessern, meinte er.

Vor vielen Jahren hat der Berliner Musiker Pepe Berns bei Charlie Haden studiert. Mittlerweile ist er längst ein anerkannter Bassist, ist zudem Professor in Leipzig und ab morgen widmet er sich in fünf Konzerten sehr intensiv der Musik von Charlie Haden. Von Dienstag bis Samstag gastiert er mit seinem Projekt "A Tribute to Charlie Haden" im renommierten Berliner Jazzclub A-Trane.

Der Bassist Pepe Berns (Foto: privat)Der Bassist Pepe Berns (Foto: privat)

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