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Lange Nacht / Archiv | Beitrag vom 28.12.2013

Chaos für mehr Sicherheit im Netz

Die Lange Nacht vom Club der Hacker

Von Jana Wuttke und Manfred Kloiber

Seit 30 Jahren schon ist der "Chaos Communication Congress" so etwas wie das Familientreffen der internationalen Hacker-Szene. Er ist gleichzeitig die Keimzelle des datenschutz-kritischen "Chaos Computer Clubs" (CCC). Zwischen Weihnachten und Silvester kommen vor allem junge technikbegeisterte Menschen zusammen, um sich kritisch mit den Folgen zunehmender Vernetzung, immer dichter werdender Überwachung und der Automation des Alltags auseinander zu setzen.

Das Hacken, das analytische und gleichzeitig spielerische Auseinandernehmen von Software und Hardware, dient dabei vor allem dem Verstehen. So haben sich die Aktivisten des CCC in Systeme wie Bildschirmtext, Mobilfunknetz, elektronischer Personalausweis oder Staatstrojaner eingehackt, um Sicherheitslücken und Risiken für die informationelle Selbstbestimmung aufzudecken. Und längst wird das Hacken als Methode auf andere Gebiete von Wissenschaft und Forschung, etwa der Gentechnik ausgeweitet. Ihren heutigen Status als gefragte Sachverständige für Datensicherheit und Datenschutz haben sich etliche Clubmitglieder in mühsamer Annäherung an das Establishment in Politik und Wirtschaft erarbeitet. Über lange Zeit galten sie als Außenseiter und wurden in die Nähe von Spionen und politischen Extremisten gerückt. Eine Lange Nacht live vom 30. "Chaos Communication Congress" im Congress Center in Hamburg.

Sonderseite des Deutschlandfunks

Homepage des Chaos Communication Congresses 2013

Homepage des Chaos Computer Clubs

Homepage der Gesprächsteilnehmerin Constanze Kurz

Homepage des Gesprächsteilnehmers Andy Müller-Maguhn

Homepage des Gesprächsteilnehmers Dr. Tobia Matzner

Lange Nacht

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