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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 06.05.2009

Camping als Alltag

Leben in den Zeltstädten im italienischen Erdbebengebiet

Von Tilmann Kleinjung

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Aufräumarbeiten nach dem Erdbeben in L'Aquila (AP)
Aufräumarbeiten nach dem Erdbeben in L'Aquila (AP)

Vor einem Monat wurden die Menschen in der mittelitalienischen Region Abruzzen von einem Erdbeben aus dem Schlaf gerissen. Es war das schwerste seit knapp drei Jahrzehnten. Das Ausmaß der Katastrophe begriffen sie erst allmählich - Zigtausend Häuser waren zusammengestürzt oder unbewohnbar geworden.

Inzwischen proben die Menschen in den Zeltstädten den Alltag. Sie haben sich in Wohn-, Ess-, Kirchen-, Polizei- und Schulzelten eingerichtet. Doch manche fürchten, ein ähnliches Schicksal erleiden zu müssen wie die Erdbebenopfer von Messina. Noch nach über 100 Jahren leben deren Nachkommen zu Hunderten in den damals gebauten Baracken.

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