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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 10.06.2016

Bunte Republik Deutschland Wie schwierig sind Mehrheiten zu organisieren?

Moderation: Monika van Bebber

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Buntes Deutschland - in den Ländern regieren verschiedene Koalitionen.  (imago / Waldmüller)
Buntes Deutschland - in den Ländern regieren verschiedene Koalitionen. (imago / Waldmüller)

Bundespräsident Gauck will nicht für eine zweite Amtszeit antreten – wer folgt? Schon zeichnet sich ab, dass eine Mehrheit in der Bundesversammlung nicht leicht zu finden sein dürfte.

Auf Bundesebene regiert die Große Koalition aus CDU/CSU und SPD. In den Ländern gibt es die Modelle Schwarz-Grün, Grün-Schwarz, Rot-Grün, Schwarz-Rot, Rot-Schwarz und mittlerweile auch drei 3er-Koalitionen; aber nur noch eine einzige Alleinregierung einer Partei.

Koalitionen sind keine Liebesheiraten, Demokraten müssen grundsätzlich koalitionsfähig sein. Daher fragen wir: Ist in Zeiten großer Koalitionen die Opposition noch die potentielle Alternative zur Regierung? Haben Volksparteien ihre große Zeit hinter sich? Wie begegnet man Wahlmüdigkeit? Wie vermittelt man Effizienz von Politik gegen populistische Vorwürfe? Haben die Parteien noch einen öffentlich wahrnehmbaren Markenkern?

Stephan Detjen, Jürgen Trittin und Uwe Karsten Heye (v.l.n.r.) (Deutschlandradio / Ansgar Rossi)Stephan Detjen, Jürgen Trittin und Uwe Karsten Heye (v.l.n.r.) (Deutschlandradio / Ansgar Rossi)

Über die bunter und schwieriger gewordenen Macht-Konstellationen in Deutschland diskutieren im "Wortwechsel" von Deutschlandradio Kultur:

Jürgen Trittin, außenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/die Grünen
Uwe Karsten Heye, Chefredakteur des ‚vorwärts‘, Vorstandsvorsitzender ‚Gesicht Zeigen‘
Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte, Direktor NRW School of Governance
Stephan Detjen, Leiter Hauptstadtbüro Deutschlandradio

Moderation: Monika van Bebber

 

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