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Lesart | Beitrag vom 12.02.2021

Buchbesuch: Folge 3Zoë Beck: "Paradise City"

Moderation: Wiebke Porombka

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Die Illustration zeigt eine laufende Person, darunter zwei Beinpaare. (Deutschlandradio / Jakob Hinrichs)
Eine Gesundheitsapp sorgt im Roman dafür, dass man kaum noch krank werden kann. Dafür wird das komplette Leben überwacht. (Deutschlandradio / Jakob Hinrichs)

Ist ein umfassendes Gesundheitsversprechen eine Utopie? Oder eher das Gegenteil? Zoë Beck entwirft in "Paradise City" ein Zukunftsszenario, das erschreckende Ähnlichkeit mit unserer Gegenwart hat.

In der Zukunft, über die Zoë Beck in ihrem Thriller "Paradise City" erzählt, geht es nicht ganz so paradiesisch zu. Epidemien haben die Gesellschaft dezimiert, die Nordsee fängt kurz hinter Bremen an und eine Gesundheitsapp führt dazu, dass man kaum noch krank werden kann. Dafür sind Abtreibungen an der Tagesordnung genauso wie die Überwachung des kompletten Lebens. 

Schriftstellerin Zoë Beck auf der Leipziger Buchmesse 2015  (imago / Manfred Segerer)Schriftstellerin Zoë Beck glaubt nicht, dass die Gesellschaft eine bessere wird, wenn Frauen an der Macht sind. (imago / Manfred Segerer)

Ist das nun eine Dystopie oder eine Utopie? Und wie nah ist dieses Szenario an unserer Gegenwart? 

Zum "Buchbesuch" bringt Zoë Beck Gastgeschenke mit, erzählt von der Auftrittsangst, die sie als Pianistin hatte, und erklärt, warum die Gesellschaft nicht automatisch eine bessere wird, nur weil Frauen an der Macht sind, und warum sie das "Lügenpressen"-Geraune ärgert. 

Zoë Beck: "Paradise City"
Suhrkamp, Berlin 2020
282 Seiten, 16 Euro

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