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Samstag, 19.10.2019
 
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Brexit

Die Briten stimmen für den EU-Austritt

Flaggen der Europäischen Union und von Großbritannien (imago / Ralph Peters)

Eine Entscheidung von historischer Dimension: Die Briten verlassen die Europäische Union. In einem Referendum am 23. Juni sprach sich eine Mehrheit der Wahlberechtigten für den Austritt aus der Staatengemeinschaft aus. - Wie geht es nun weiter?

Unterstützer der Leave.eu Kampagne  (picture alliance / dpa / Michael Kappeler)

Kritik nach Brexit-VotumKein Wahlrecht für die Wut-Alten

Sergej Lochthofen ärgert sich über die unzufriedenen alten Männer: Sie machten Politik gegen Europa und alles, was ihnen nicht passe. Ihnen fehle der Blick aufs große Ganze, andernfalls gäbe es beispielsweise keinen Brexit, kritisiert der Publizist.

Nigel Farage bei einem Pressestatement umringt von Journalisten und Brexit-Befürwortern mit britischen Flaggen (picture alliance / dpa / Hannah Mckay)

BrexitUKIP-Chef Farage kündigt Rücktritt an

Der Vorsitzende der britischen UKIP-Partei, Nigel Farage, hat seinen Rücktritt angekündigt. Farage war einer der Wortführer des Austritts Großbritanniens aus der EU. Mit dem Brexit hätten sich seine politischen Ziele erfüllt, erklärte er.

Zuschauer warten in Brüssel vor einer Videoleinwand, die Bilder aus dem Europäischen Parlament überträgt, auf die Ergebnisse der Europa-Wahl 2014.  (picture alliance / dpa / Olivier Hoslet)

Brexit und die FolgenWie kann die EU bürgernäher werden?

Nicht nur viele Briten sind unzufrieden mit der EU. Auch in anderen Ländern gilt sie als elitär, intransparent und bürgerfern. Wie sich das ändern kann, und welche Chancen die Krise bietet, diskutieren Gisela Steinhauer und ihre Gäste.

Befürworter eines Austritts Großbritanniens aus der EU jubeln am 23.06.2016 in London auf der Wahlparty von Leave.eu. (Michael Kappeler, dpa picture-alliance)

Nach dem BrexitDas Dilemma mit der direkten Demokratie

Das Brexit-Referendum hat es wieder mal gezeigt: Wenn es in Volksentscheiden um Europa geht, stimmen viele Wähler über alles Mögliche ab – nur nicht über Europa, meint Gerwald Herter. Das Votum der Briten offenbart aber noch ein viel weitreichenderes Problem der EU.

Ein Plakat mit Kariakturen von Donald Trump und Boris Johnson, die durchgestrichen sind. Andere Plakate zeigen die Aufschrit "No Borders".  (dpa/ Sputnik / Alex Mcnaughton)

Nach dem BrexitKeine Angst vor dem Volk!

Die Lehre, die manche aus dem Brexit-Votum ziehen, lautet schlicht: keine Volkabstimmungen mehr! Dem widerspricht die Politikwissenschaftlerin Patrizia Nanz. Es sei absolut richtig, das Volk entscheiden zu lassen. Nur habe man die falsche Frage gestellt.

Blick auf den Balkon eines Berliner Startups mit der Kulisse des Alexanderplatzes (dpa / Gregor Fischer)

Brexit und die FolgenWird Berlin die neue Startup-Metropole?

Berlin könnte von einem Brexit profitieren, meint Florian Nöll, Vorsitzender des Bundesverbandes Deutsche Startups. Denn Wegbereiter für London als Startup-Metropole sei die EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit, die aufgrund des Brexits bald nicht mehr gelte.

Ein Demonstrant hält ein Schild gegen den Brexit hoch. (AFP/Tallis)

Ausstieg verhindernZweites Brexit-Referendum chancenlos?

Durch das Vereinigte Königreich geht nach dem Ergebnis des Brexit-Referendums ein tiefer Riss. Rund drei Millionen Britinnen und Briten unterstützen eine Petition mit der Forderung nach einem zweiten Referendum. Allerdings zwingt das die Regierung zu nichts.

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Judentum in AfghanistanZebulon allein zu Haus
Zebulov Simentov sitzt in seiner Wohnung auf dem Teppich und liest, vor sich zwei Porzellangefäße mit Nüssen. (Imago / ZUMA Press)

Einst lebten in Afghanistan tausende jüdische Familien. Heute ist in Kabul gerade noch eine Synagoge übrig: Dort wohnt Zebulon Simentov seit Jahren allein. Ein besonderer Mensch, für sich, für das Judentum und für Afghanistan. Ein Besuch.Mehr

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