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Studio 9 - Der Tag mit ... | Beitrag vom 26.02.2019

BrexitDie nächste Runde

Birgit Marschall im Gespräch mit Anke Schaefer

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Die britische Premierministerin Theresa May und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker in Brüssel (AFP / Aris Oikonomou)
Die britische Premierministerin Theresa May und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker in Brüssel: Zwei, die sich inzwischen aus vielen Gesprächen kennen. (AFP / Aris Oikonomou)

Die Briten in der Endlosschleife - wird der Brexit verschoben? Außerdem in der Mittagssendung: Endlich zeigen sich mal die Europa-Freunde. Sollen Städter mehr Steuern zahlen? Und: Die Digitalisierung vertieft die Gehaltslücke zwischen Männern und Frauen.

Wie geht es weiter mit dem Brexit? Je näher der offizielle Termin rückt, umso größer wird die Angst in Großbritannien, in einen ungeordneten Austritt zu stolpern. Niemand weiß genau, welche Folgen ein harter Brexit haben könnte.

Theresa May steht unter Druck, den EU-Austritt Großbritanniens notfalls zu verschieben. Der Premierministerin bläst heftiger Gegenwind aus Parlament und der eigenen, Konservativen Partei ins Gesicht. Nun wird sie sich erneut zum Stand des Brexit-Prozesses äußern.

Pro-europäisch soll der Wahlkampf werden

Das Brexit-Drama analysieren wir heute mit der Journalistin Birgit Marschall. Außerdem widmen wir uns - zum Ausgleich - den Europa-Freunden. Ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Arbeitgebern, Jugend- und Umweltverbänden hat die Parteien vor der Europawahl zu einem pro-europäischen Wahlkampf aufgerufen.

Birgit Marschall, Berlin-Korrespondentin der Rheinischen Post (Rheinische Post)Birgit Marschall, Berlin-Korrespondentin der Rheinischen Post. (Rheinische Post)

Ebenfalls Thema: das neue Buch des Ökonomen Paul Collier mit einem Plädoyer für einen sozialen Kapitalismus. Und, nur schwer zu glauben, aber unsere Gesprächspartnerin Birgit Marschall hat es recherchiert: Die Digitalisierung verkleinert tendenziell die Chancen von Frauen, bei Gehältern und Berufskarrieren zu den Männern aufzuschließen. Die oft beklagte Gehaltslücke wird also größer - und das in einem modernen, ansonsten eher aufgeschlossenen Arbeitsumfeld.

Birgit Marschall berichtete zehn Jahre lang für die "Financial Times Deutschland" aus Berlin. Zuvor arbeitete die Diplom-Volkswirtin für die "Berliner Zeitung", die "Wirtschaftswoche" und die "Berliner Morgenpost". Seit Anfang 2010 verstärkt sie das Berliner Büro der "Rheinischen Post". Sie ist dort vor allem für Wirtschafts- und Finanzpolitik zuständig.

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