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Breitband | Beitrag vom 12.11.2016

Breitband²Politische Kommunikation und Sprache der Rechtspopulisten

Postfaktisches Zeitalter, Framing und Desinformation

Der US-Wahlkampf ist vorbei - das kommunikative Chaos, das ihn begleitet hat aber noch lange nicht. Spätestens nach der Berlin-Wahl, als Kanzlerin Merkel ihn auch noch adelte, machte der Begriff des Postfaktischen die Runde. Aber ist das wirklich eine treffende Beschreibung der Kommunikationsumgebung, in der wir uns bewegen?

Vieles deutet darauf hin, dass Desinformation und Framing nicht mit dem US-Wahlkampf enden wird. Inwiefern sind Ereignisse in Europa, vom Brexit über die AfD bis zur Österreich-Wahl, damit vergleichbar? Oder das agieren von Putin und Erdogan?

Inwiefern hinterlassen öffentliche Desinformationsstrategien und verrohte Sprache einen gesamtgesellschaftlichen Flurschaden? Warum ist die Gegenstrategie des Factcheckings derart ins Leere gelaufen? Wie ist dagegen konstruktiv anzugehen? Und natürlich: werden uns Framing und Desinformation auch über die Wahlkämpfe hinaus begleiten?

Darüber sprechen wir mit der Kognitionsforscherin Elisabeth Wehling, mit dem Sprachforscher Anatol Stefanowitsch und mit Simon Hegelich (Political Data Sciences TU München).

Moderation: Philip Banse
Redaktion: Meike Laaff und Jana Wuttke
Web: Markus Köbnik

Bild: Donald Trump von Gage Skidmore auf Flickr, CC BY-SA 2.0

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