Breitband 

Gesetz gegen Hass und Hetze"Das ist keine gute Lösung"

Anke Domscheit-Berg bei einer Rede im Deutschen Bundestag. (Imago / Christian Spicker)

Morddrohungen, volksverhetzende Äußerungen und andere strafbare Inhalte müssen große Tech-Unternehmen zukünftig melden. Das sieht das Gesetzespaket gegen Hass und Hetze vor. Die Netzaktivistin Anke Domscheit-Berg hält es für wenig wirkungsvoll.

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Professorin zu Tech-GigantenDie Macht der Nutzer über Facebook & Co.

Monument mit dem Like-Button am Eingang des Facebook-Campus in Menlo Park in den USA. (Laif / Redux / Jason Henry)

Einlenken nach jahrelanger Ablehnung: Vier Internetplattformen haben diese Woche große Schritte gegen rechten Hass unternommen. Woher kommt der plötzliche Sinneswandel? Und wie viel Macht haben die Userinnen und User?

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Breitband SendungsüberblickPolitikunverdrossene Jugend

Junge Aktivisten bei der Demonstration gegen Polizeigewalt in Chicago, mit in die Höhe gehobenen Fäusten. (picture alliance / NurPhoto / Max Herman)

K-Pop ist eigentlich unpolitische Popmusik aus Korea. Und trotzdem fallen seine jungen Fans immer wieder durch Aktivismus auf. Wie ist das passiert? Außerdem: Medienreaktionen auf die "taz"-Kolumne und der Podcast von Linda Zervakis.

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PressefreiheitWie eine taz-Kolumne polarisiert

Die Tageszeitung taz steckt in einem Briefkasten.  (picture alliance / dpa-Zentralbild / Soeren Stache)

Die "taz"-Kolumne der Autor*in Hengameh Yaghoobifarah sorgte für einen Eklat, der weit über brancheninterne Journalismusdebatten hinausging. Eine Aufarbeitung der Geschehnisse.

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K-Pop-Fans gegen TrumpWie politisch ist die Szene?

Fans warten auf den Auftritt der K-Pop Gruppe BTS im Central Park, New York und schützen sich mit Fächern, auf den die einzelnen Bandmitglieder abgebildet sind, vor de Sonne. (Getty Images / Drew Angerer)

Hashtags kapern oder mal eben Donald Trumps Wahlkampfauftritt zum Fiasko machen: In jüngster Zeit machen K-Pop-Fans mit politischen Aktionen von sich reden. Steht dahinter nur der Spaß an der Online-Kampagne - oder geht es ihnen wirklich um Politik?

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Breitband SendungsüberblickCorona spaltet und führt zusammen

Vor schwarzem Hintergrund ist eine Einmal-Atemschutzmaske zu sehen. (imago images / Pacific Press Agency / Flo Rols)

Durch die Pandemie befindet sich Deutschland im Ausnahmezustand. Das kann zu erhitzten Debatten am Essenstisch und Krach in Familien führen. Gleichzeitig beweist die Corona-App, dass vorher Unmögliches plötzlich funktioniert.

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Breitband SendungsüberblickWie Technologie Rassismus verstärkt

Videokamera, zur Überwachung, an einem Gebäude. (imago images / Jochen Tack)

Auf weiße Gesichter trainierte Gesichtserkennung, Predictive Policing mit diskriminierenden Datensätzen: Wie viel Rassismus steckt in Algorithmen oder den ihnen zugrunde liegenden Daten? Außerdem: Politik auf TikTok und Black Lives Matter in Games.

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Breitband SendungsüberblickPolizeigewalt und Pressefreiheit

Eine Journalistikstudentin berichtet für ihre Studentenzeitung während einer George Floyd-Protestveranstaltung vor dem Weißen Haus am Mittwoch, 3. Juni 2020 in Washington. (picture alliance/ ZUMA Press/ Sait Serkan Gurbuz)

Die USA befinden sich in Aufruhr. Erneut wurde ein schwarzer Bürger Opfer eines tödlichen Polizeieinsatzes. Um von solchen Taten zu erfahren, ist auch die Pressefreiheit wichtig. Doch wie die Medien aktuell berichten, sorgt auch für Kritik.

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Angriffe auf die PresseJournalisten werden zunehmend Opfer von Polizeigewalt

Eine Person mit Helm, Schutzbrille und Kamera dokumentiert in New York eine Demonstration gegen Polizeigewalt (imago images/ZUMA Wir/Dan Herrick)

In Minneapolis beschießt die Polizei ein TV-Team, ein CNN-Moderator wird während einer Livesendung abgeführt. Seit Jahren sind in den USA auch Journalisten von Polizeigewalt bedroht. Mit den aktuellen Protesten ist die Pressefreiheit noch mehr bedroht.

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Facebook, Twitter und Co.Social Media – Fluch und Segen zugleich

Nikita Dhawan vor ihrer Festivalrede zum Auftakt der Ruhrtriennale 2018.  (imago images / Michael Kneffel)

Ohne soziale Medien wäre der Tod von George Floyd vermutlich niemals einer weltweiten Öffentlichkeit bekannt geworden. Doch vertiefte Debatten sind in sozialen Netzen fast unmöglich. Eine Einordnung des digitalen öffentlichen Raumes mit der Politologin Nikita Dhawan.

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CoronakriseWas Zahlen zu Covid-19 aussagen - und was nicht

Lars Schaade, Vizepräsident des Robert-Koch-Institutes RKI, auf einer Pressekonferenz zur Corona-Krise.  (AFP/POOL/ Tobias Schwarz)

Reproduktionsfaktor und Infektionsrate: Derzeit werden Entscheidungen oft auf Basis dieser Zahlen getroffen. Auch wenn sie auf wackligen Füßen stehen. Politik und Medien sollten das besser kommunizieren, sagen Katharina Schüller und Hinnerk Feldwisch.

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Breitband SendungsüberblickDas Soziale Netzwerk der Verstoßenen

Zwei Hände bedienen ein Smartphone (unsplash / Christian Wiediger )

Der Messenger Telegram wird von Verschwörungsmythikern und Rechtsradikalen verwendet - aber auch von Freiheitskämpfern. Sicher ist die Plattform jedoch nicht. Außerdem: "Animal Crossing" und ein Rückblick auf die Netzmusik.

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Abschied von der NetzmusikWeg vom Radiosound, hin zur Nische

Illustration eines, am Boden liegenden, Mädchens mit Kopfhörer. Rings um sie herum liegen Schallplatten. (imago images / fStop / Malte Müller)

Nach zwölf Jahren verabschieden wir uns bei Breitband von der Netzmusik. Grund genug, einen Blick auf die Szene zu werfen und zu besprechen, wie sie sich über die Zeit verändert und entwickelt hat.

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Nachrichtendienst TelegramWenig regulierter Ort für wilde Theorien

Zwei Hände halten ein Telefon auf dem der Messenger Telegram installiert ist. (laif / Jonas Gilles)

Halb Messenger, halb Social Network: Auf Telegram tummeln sich die, die sich auf anderen Plattformen nicht willkommen fühlen. Der Journalist Felix Huesmann erklärt, was hinter der beinahe unregulierten Plattform ohne Firmensitz steckt.

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Computerspiel "Animal Crossing"In der Kapitalismusfalle

Screenshot aus dem Computerspiel Animal Crossing: New Horizons (Youtube / Nintendo, Animal Crossing: New Horizons)

„Animal Crossing“ ist wie eine Puppenstube – als Computerspiel. Wir richten uns ein, lernen Nachbarn kennen, verschönern die Umgebung. Doch das kostet viele Sternies. Marcus Richter hat dabei etwas über Kapitalismus, Vertrauen und Rüben gelernt. 

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Breitband SendungsüberblickAus Pegida nichts gelernt?

"Stop Bill Gates" mit einem roten Hakenkreuz steht auf einem Plakat an einer Bushaltestelle in Berlin, 3. Mai 2020. (Getty/Adam Berry)

Sie marschieren vor dem Bundestag, Twitternutzer zitieren ihre Telegram-Gruppen, und auch in den Medien bekommen sie viel Aufmerksamkeit: Verschwörungstheoretiker. Muss das sein? Außerdem: Frankreichs Regierungsjournalismus & ein neuer Podcast-Kanal.

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Simone Rafael über Berichterstattung zu "Hygienedemos""Das erinnert mich an die Anfänge von Pegida"

Zwei Demonstranten bei einer "Hygienedemo"protestieren auf dem Brunnen der Völkerfreundschaft auf dem Alexanderplatz in Berlin. Einer hält ein Schild: "Gate's noch?", ein anderer schwingt die Deutschlandfahne, 9. Mai 2020. (laif/Lutz Jäkel)

Auf vielen Demonstrationen, die sich gegen Corona-Maßnahmen wenden, werden auch antisemitische und demokratiefeindliche Inhalte verbreitet. Simone Rafael von der Amadeu Antonio Stiftung fehlt die kritische Einordnung dieser Ereignisse in vielen Medien.

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Medien in GefahrDem Lokaljournalismus aus der Krise helfen

Eine Frau sitzt auf einer Bank und liest die "Siegener Zeitung". (imago images / Rene Traut)

Lokalen und regionalen Medien geht es schon länger nicht gut. Nun kämpfen sie zudem mit den finanziellen Folgen der Coronakrise. Dabei sind ihre Inhalte in Zeiten der Pandemie sehr gefragt. Doch es gebe Wege, die journalistische Vielfalt zu erhalten.

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